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устойчивость к антибиотикам
NEW 15.01.09 23:56
in Antwort coolwhiff 05.12.08 08:30
Так Вам и не дали ответа , что делать с антибиотикоустойчивостью у пожилого человека !
NEW 16.01.09 12:58
in Antwort schtonlik 15.01.09 23:56
Да потому что нет ответа. Не обязательно же - "устойчивость", может быть аллергия или организм настолько слабый, что не может выдержать адекватную антибиотикотерапию.
Кое-какая альтернатива здесь обсуждалась, но это все экспериментальные методы, с неизвестными побочным действием, широко не внедряются и не всем доступны
Кое-какая альтернатива здесь обсуждалась, но это все экспериментальные методы, с неизвестными побочным действием, широко не внедряются и не всем доступны
NEW 17.01.09 08:32
in Antwort coolwhiff 16.01.09 12:58
Кстати, кто-нибудь может ответить - продается ли бактериофаги в аптеках в Германии? По рецептам или без?
В России продаются в аптечных сетях и без рецепта. Вот тебе, бабушка, и "экспериментальный метод"
В России продаются в аптечных сетях и без рецепта. Вот тебе, бабушка, и "экспериментальный метод"
NEW 17.01.09 19:55
in Antwort coolwhiff 17.01.09 08:32
"Standard im Osten - vergessen im Westen
Im Antibiotika-Zeitalter gerieten die Phagen im Westen in Vergessenheit. Hinter dem Eisernen Vorhang jedoch waren Antibiotika oft Mangelware. Während des zweiten Weltkriegs stellten mehrere Institute in der UdSSR in großem Maßstab Phagenpräparate für die Armee her, danach auch für die Bevölkerung. Es gab Standardpräparate z.B. gegen Durchfallerkrankungen, und bei Spezialfällen wurden die passenden Phagen entweder in der "Phagenbibliothek" eines Instituts gesucht oder eigens neue isoliert.
Führend auf diesem Gebiet war und ist das Eliava-Institut in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR verlor es einen Großteil seines Marktes und musste viele Mitarbeiter entlassen. Inzwischen konnte man die Labors modernisieren, es gibt Forschungsgelder internationaler Organisationen und Zusammenarbeit mit Kollegen im Westen. Denn angesichts der Tatsache, dass Antibiotika bei immer mehr Bakterien wirkungslos bleiben, sind neue Lösungen gefragt, vor allem bei der Behandlung chronischer Wundinfektionen. Schon mancher verzweifelte Patient aus Europa oder den USA ist nach Tiflis gereist, um eine Amputation zu vermeiden. Ein weiteres Behandlungszentrum betreibt die Polnische Akademie der Wissenschaften in Breslau - für Patienten, bei denen alle Antibiotika und sonstige Therapien versagt haben.
Aufkeimendes Interesse - und immer noch viel Skepsis
In Nordamerika und Westeuropa engagieren sich inzwischen neben ein paar Forschern auch einige kleine Biotechnologie-Firmen in der Phagenforschung. In Deutschland entwickelt das Hohenstein-Institut ein mit Phagen "imprägniertes" Verbandsmaterial. Die Deutsche Gesellschaft für Wundbehandlung hat eine erfolgreiche Vorstudie absolviert - bekam aber dann kein Geld für weitere Arbeiten. Die Gutachter halten Viren als Therapeutikum und eine Methode, die weitgehend in der UdSSR entwickelt wurde, offenbar nicht für vertrauenswürdig. Obwohl ein Blick in die inzwischen verfügbare "westliche" Fachliteratur zeigt, dass der Feind des Feindes unser Freund sein könnte - wenn man ihn lässt." (с)
Я бы не покупала продающиеся в аптеках препараты, тем более без рецепта и без предписания врача. Но то, что у нас на родине беспридел в медицине, известно уже всем.
Im Antibiotika-Zeitalter gerieten die Phagen im Westen in Vergessenheit. Hinter dem Eisernen Vorhang jedoch waren Antibiotika oft Mangelware. Während des zweiten Weltkriegs stellten mehrere Institute in der UdSSR in großem Maßstab Phagenpräparate für die Armee her, danach auch für die Bevölkerung. Es gab Standardpräparate z.B. gegen Durchfallerkrankungen, und bei Spezialfällen wurden die passenden Phagen entweder in der "Phagenbibliothek" eines Instituts gesucht oder eigens neue isoliert.
Führend auf diesem Gebiet war und ist das Eliava-Institut in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR verlor es einen Großteil seines Marktes und musste viele Mitarbeiter entlassen. Inzwischen konnte man die Labors modernisieren, es gibt Forschungsgelder internationaler Organisationen und Zusammenarbeit mit Kollegen im Westen. Denn angesichts der Tatsache, dass Antibiotika bei immer mehr Bakterien wirkungslos bleiben, sind neue Lösungen gefragt, vor allem bei der Behandlung chronischer Wundinfektionen. Schon mancher verzweifelte Patient aus Europa oder den USA ist nach Tiflis gereist, um eine Amputation zu vermeiden. Ein weiteres Behandlungszentrum betreibt die Polnische Akademie der Wissenschaften in Breslau - für Patienten, bei denen alle Antibiotika und sonstige Therapien versagt haben.
Aufkeimendes Interesse - und immer noch viel Skepsis
In Nordamerika und Westeuropa engagieren sich inzwischen neben ein paar Forschern auch einige kleine Biotechnologie-Firmen in der Phagenforschung. In Deutschland entwickelt das Hohenstein-Institut ein mit Phagen "imprägniertes" Verbandsmaterial. Die Deutsche Gesellschaft für Wundbehandlung hat eine erfolgreiche Vorstudie absolviert - bekam aber dann kein Geld für weitere Arbeiten. Die Gutachter halten Viren als Therapeutikum und eine Methode, die weitgehend in der UdSSR entwickelt wurde, offenbar nicht für vertrauenswürdig. Obwohl ein Blick in die inzwischen verfügbare "westliche" Fachliteratur zeigt, dass der Feind des Feindes unser Freund sein könnte - wenn man ihn lässt." (с)
Я бы не покупала продающиеся в аптеках препараты, тем более без рецепта и без предписания врача. Но то, что у нас на родине беспридел в медицине, известно уже всем.
"Фашисты будущего будут называть себя антифашистами" © Черчилль
Подвиг народа
NEW 17.01.09 19:59
in Antwort coolwhiff 16.01.09 12:58
Кстати, свежая статья:
www.bio-pro.de/magazin/wissenschaft/index.html?lang=de&artikelid=/artikel...
www.bio-pro.de/magazin/wissenschaft/index.html?lang=de&artikelid=/artikel...
"Фашисты будущего будут называть себя антифашистами" © Черчилль
Подвиг народа

