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Опять отказ в NE
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в ответ Piranja 28.11.12 20:20, Последний раз изменено 29.11.12 07:21 (Dresdner)
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Но помимо этого я знаю много восьмых параграфов, которым NE дали без дохода ( на пособии сидели)
Но помимо этого я знаю много восьмых параграфов, которым NE дали без дохода ( на пособии сидели)
в немецком праве отсутствуют основания требовать повторения в своем отношении ошибки, совершенной по отношению к другим людям. то, что может случиться с этими "восьмыми параграфами" описано здесь.
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Текст закона я приводила выше - там нет условия "lebensunterhalt gesichert ist"
Текст закона я приводила выше - там нет условия "lebensunterhalt gesichert ist"
это условие в законе есть. см. § 5 Abs. 1 Nr. 1 AufenthG. выражение "in der Regel" означает, что отказ от этого требования возможен только в атипичных случаях. подробнее можно почитать, например, здесь:
Allg. Erteilungsvoraussetzungen - Regelfall:
Die Beurteilung, ob ein Regelfall vorliegt, obliegt der Behörde im Rahmen einer rechtlich gebundenen Entscheidung und unterliegt als gesetzliches Tatbestandsmerkmal der vollen gerichtlichen Prüfung. Die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zur Abgrenzung eines Ausnahmefalls vom Regelfall im AuslG 1990 (vgl. 7 Abs. 2) ist auf das AufenthG übertragbar. Die Worte "in der Regel" beziehen sich auf Regelfälle, die sich nicht durch besondere Umstände von der Menge gleich gelagerter Fälle unterscheiden. Den Gegensatz bilden Ausnahmefälle. Ausnahmefälle sind durch einen atypischen Geschehensablauf gekennzeichnet, der so bedeutsam ist, dass er jedenfalls das sonst ausschlaggebende Gewicht des gesetzlichen Regelfalles beseitigt (vgl. BVerwG, 29.07.1993 - 1 C 25/93, DVBl. 1994, 52).
Die Beurteilung, ob ein Regelfall vorliegt, obliegt der Behörde im Rahmen einer rechtlich gebundenen Entscheidung und unterliegt als gesetzliches Tatbestandsmerkmal der vollen gerichtlichen Prüfung. Die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zur Abgrenzung eines Ausnahmefalls vom Regelfall im AuslG 1990 (vgl. 7 Abs. 2) ist auf das AufenthG übertragbar. Die Worte "in der Regel" beziehen sich auf Regelfälle, die sich nicht durch besondere Umstände von der Menge gleich gelagerter Fälle unterscheiden. Den Gegensatz bilden Ausnahmefälle. Ausnahmefälle sind durch einen atypischen Geschehensablauf gekennzeichnet, der so bedeutsam ist, dass er jedenfalls das sonst ausschlaggebende Gewicht des gesetzlichen Regelfalles beseitigt (vgl. BVerwG, 29.07.1993 - 1 C 25/93, DVBl. 1994, 52).
