Login
пониж. функция щитовидки
540 просмотров
Перейти к просмотру всей ветки
in Antwort Kelly2003 19.05.08 04:03
Прежде чем советовать йод, проинформируйтесь! Вот небольшой пример:
So wie sich das Gerücht vom eisenhaltigen Spinat hält, hält sich auch das Märchen von der Schilddrüsenunterfunktion durch Jodmangel. Tatsächlich sind die wenigsten Fälle einer Unterfunktion durch Jodmangel begründet, die häufigste Ursache für eine SD-Unterfunktion dürfte inzwischen die Hashimoto-Thyroiditis sein, auch Autoimmunthyreoiditis oder chronisch lymphozytäre Thyreoiditis genannt. Hierbei handelt es sich um eine Fehlsteuerung des Immunsystems, der Organismus bildet Antikörper gegen das Schilddrüsengewebe, genauer gegen Enzyme und Proteine der Schilddrüse.
Die Folgen sind vielfältig und die Schilddrüsenunterfunktion ist nur eine davon, wenn auch das Leitsymptom.
Dadurch, daß der Körper das SD-Gewebe angreift und zerstört, ist das Organ nicht mehr in der Lage, seine Hormone Trijodthyronin und Tetrajodthyonin, kurz T3 und T4, in ausreichender Menge herzustellen. Dies bezeichnet man als Unterfunktion. Symtome können sein: extreme Müdigkeit, Depression, Verdauungsprobleme, Kälteintoleranz, teigige und trockene Haut, Konzentrationsschwäche, Herzrythmusstörungen, Gewichtszunahme. Je schwerwiegender und langandauernder die Unterfunktion ist, desto heftiger werden die Symtome. SD-Hormone sind für den Körperstoffwechsel verantwortlich, ein Mangel an SD-Hormonen geht deswegen auf den ganzen Körper. [/цитата]
Zusätzlich zu den Symptomen der Unterfunktion können bei Hashimoto Symptome der Immunerkrankung hinzutreten, wie Muskel- und Gelenkschmerzen, Schwindel, sowie weitere Immunerkrankungen wie Diabetes, Morbus Crohn, Sarkoidose, Morbus Addinson.
Bei Hashimoto kann bis heute leider nur die Auswirkung, nicht aber die Ursache therapiert werden. So bekommen Hashis das SD-Hormon in synthetischer Form, ähnlich wie Diabetiker, und müssen es ein mal täglich einnehmen.
Eine Therapie des fehlgeleiteten Immunsystems ist derzeit nicht in Aussicht.
Jod ist im Falle der Autoimmunthyreoiditis nicht nur wirkungslos sondern sogar äußerst kontraproduk
tiv, weswegen es gemieden werden sollte. Es regt das Immungeschehen gegen die Schilddrüse an. Deswegen: möglichst weitgehend auf Jod verzichten.
Falls also der Verdacht auf SD-Unterfunktion besteht, bitte direkt auch an eine Autoimmunthyreoiditis denken und sich nicht mit Jodtabletten abspeisen lassen. Leider sind bis heute viele Ärzte der Meinung, daß Jod in jedem Falle gut für die Schilddrüse ist. Das ist im Falle von Hashimoto ein gefährlicher Irrtum.
So wie sich das Gerücht vom eisenhaltigen Spinat hält, hält sich auch das Märchen von der Schilddrüsenunterfunktion durch Jodmangel. Tatsächlich sind die wenigsten Fälle einer Unterfunktion durch Jodmangel begründet, die häufigste Ursache für eine SD-Unterfunktion dürfte inzwischen die Hashimoto-Thyroiditis sein, auch Autoimmunthyreoiditis oder chronisch lymphozytäre Thyreoiditis genannt. Hierbei handelt es sich um eine Fehlsteuerung des Immunsystems, der Organismus bildet Antikörper gegen das Schilddrüsengewebe, genauer gegen Enzyme und Proteine der Schilddrüse.
Die Folgen sind vielfältig und die Schilddrüsenunterfunktion ist nur eine davon, wenn auch das Leitsymptom.
Dadurch, daß der Körper das SD-Gewebe angreift und zerstört, ist das Organ nicht mehr in der Lage, seine Hormone Trijodthyronin und Tetrajodthyonin, kurz T3 und T4, in ausreichender Menge herzustellen. Dies bezeichnet man als Unterfunktion. Symtome können sein: extreme Müdigkeit, Depression, Verdauungsprobleme, Kälteintoleranz, teigige und trockene Haut, Konzentrationsschwäche, Herzrythmusstörungen, Gewichtszunahme. Je schwerwiegender und langandauernder die Unterfunktion ist, desto heftiger werden die Symtome. SD-Hormone sind für den Körperstoffwechsel verantwortlich, ein Mangel an SD-Hormonen geht deswegen auf den ganzen Körper. [/цитата]
Zusätzlich zu den Symptomen der Unterfunktion können bei Hashimoto Symptome der Immunerkrankung hinzutreten, wie Muskel- und Gelenkschmerzen, Schwindel, sowie weitere Immunerkrankungen wie Diabetes, Morbus Crohn, Sarkoidose, Morbus Addinson.
Bei Hashimoto kann bis heute leider nur die Auswirkung, nicht aber die Ursache therapiert werden. So bekommen Hashis das SD-Hormon in synthetischer Form, ähnlich wie Diabetiker, und müssen es ein mal täglich einnehmen.
Eine Therapie des fehlgeleiteten Immunsystems ist derzeit nicht in Aussicht.
Jod ist im Falle der Autoimmunthyreoiditis nicht nur wirkungslos sondern sogar äußerst kontraproduk
tiv, weswegen es gemieden werden sollte. Es regt das Immungeschehen gegen die Schilddrüse an. Deswegen: möglichst weitgehend auf Jod verzichten.
Falls also der Verdacht auf SD-Unterfunktion besteht, bitte direkt auch an eine Autoimmunthyreoiditis denken und sich nicht mit Jodtabletten abspeisen lassen. Leider sind bis heute viele Ärzte der Meinung, daß Jod in jedem Falle gut für die Schilddrüse ist. Das ist im Falle von Hashimoto ein gefährlicher Irrtum.