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Prokalot li ushi rebenku?

23.03.07 19:18
Re: Prokalot li ushi rebenku?
 
Junelle Mondengel
Junelle
в ответ Shutkama 23.03.07 15:10
Aids
Beschneidung von Männern reduziert HIV-Infektionsrisiko

Die Beschneidung von Männern reduziert deren Risiko für eine Infektion mit dem Aids-Virus HIV beim Geschlechtsverkehr etwa um die Hälfte. Zwei groß angelegte Studien in Afrika zeigten den Zusammenahng so klar, dass die beiden Untersuchungen vorzeitig abgebrochen wurden.
Die Mediziner warnen jedoch angesichts der Ergebnisse ausdrücklich vor Sorglosigkeit: Das Entfernen der Vorhaut schütze keinesfalls zuverlässig vor dem Virus, sondern müsse von mehr Aufklärung, besserer Diagnose, medizinischer Versorgung, Verhaltensänderungen und stärkerem Kondomgebrauch begleitet werden.
An der ersten Studie von Forschern um Robert Bailey von der Universität von Illinois in Chicago hatten 2784 nicht mit HIV infizierte Männer im kenianischen Kisumu teilgenommen [1]. Ronald Gray von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore und seine Kollegen hatten 4996 ebenfalls HIV-negative Männer in der Region Rakai in Uganda untersucht [2]. Jeweils eine Gruppe der Teilnehmer wurde beschnitten, die andere nicht. Im Verlauf der Untersuchung prüften die Ärzte dann, welche Gruppe sich beim Geschlechtsverkehr eher mit dem Virus ansteckte. Bei den Beschnittenen infizierten sich rund fünfzig Prozent weniger Probanden als in der Gruppe der nicht beschnittenen Männer.
Die Ergebnisse bestätigen eine ähnliche Studie in der Region Orange Farm in Südafrika. Dort hatten französische Forscher 2005 gar eine Minderung des Infektionsrisikos um 60 Prozent beobachtet.
Warum die Beschneidung vor einer Infektion schützt, ist nicht endgültig geklärt. Es wird vermutet, dass die Zellen an der Oberfläche der Eichel ohne Vorhaut verdicken und so einen besseren Schutz gegen das Eindringen der Viren bieten. Eine andere Erklärung: Der Penis trocknet nach dem Geschlechtsverkehr ohne Vorhaut schneller - das Virus stirbt in der Folge schneller ab. Vielleicht spielt auch die Reduktion der Hautoberfläche eine Rolle, denn in ihr finden sich zahlreiche Immunzellen, die Viren aufnehmen und sie zu den Lymphknoten bringen.
Die weltweite Aids-Epidemie hatte 2006 mit 39,5 Millionen Infizierten einen neuen Höchststand erreicht. 4,3 Millionen Menschen steckten sich nach Angaben des Aids-Programms UNAIDS der Vereinten Nationen neu an. 2,9 Millionen Menschen starben an den Folgen der Immunschwäche. Angesichts dieser Zahlen ist den Medizinern jede Reduktion der Infektionsrate willkommen, selbst wenn sie nur auf dem vergleichsweise unsicheren Schutz durch Beschneidung beruht.

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"Die Frau ist das einzige Geschenk,das sich selbst verpackt"
 

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