что подарить любимому мужу на ДР?
Да, чуть не забыла:
он это уже читал?
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID30595652....
Я ещё не видела ни одного человека, которому бы книжка не понравилась.![]()
Wir waren unserer viere – George, William Samuel Harris,
meine Wenigkeit und Montmorency – und saßen zusammen
in meiner Wohnung, rauchten Zigarren und Pfeifen und unterhielten
uns von der Verderbtheit unserer Naturen – Verderbtheit
in gesundheitlicher Beziehung meine ich natürlich.
Wir fühlten uns allesamt mit Übeln behaftet, was uns entschieden
in eine nervöse Aufregung versetzte. Harris sagte, er
bekomme öfters solche außerordentliche Schwindelanfälle,
dass er kaum mehr wisse, wo ihm der Kopf stehe; dann sagte
George, auch er habe Schwindelanfälle, dass er kaum mehr
wisse, wo ihm der Kopf stehe. Bei mir war es die Leber, die
nicht in Ordnung war. Ich war sicher, dass meine Leber nicht
in Ordnung wäre, da ich gerade vorher ein Zirkular über patentierte
Leberpillen gelesen hatte, worin die verschiedenen
Symptome ganz genau angegeben waren, an denen man
ganz sicher erkennen konnte, ob die Leber in Ordnung sei
oder nicht. Alle diese Symptome zeigten sich bei mir.
Es ist wirklich äußerst merkwürdig, dass ich niemals die Ankündigung
irgendeines patentierten ärztlichen Mittels habe
lesen können, ohne sofort zu der Überzeugung zu gelangen,
ich leide in hohem Grade an dem besonderen Übel, wofür
in dem angekündigten Mittel die Heilung angeboten wurde.
Die Diagnose scheint in jedem Fall mit meinen spezifischen
Empfindungen übereinzustimmen. Ich erinnere mich, dass
ich eines Tages ins Britische Museum gegangen war, um dort
die Behandlung eines leichten Übels – ich glaube, es war
Heuschnupfen – nachzulesen. Ich holte mir das betreffende
Buch herunter und las alles, was darüber zu lesen war; dann
wandte ich gedankenlos und nachlässig das Blatt um und begann
gleichgültig andere Krankheiten zu studieren. Ich habe
vergessen, welche Krankheit mir zuerst aufstieß; ich weiß
nur noch, dass es eine fürchterliche, pestartige Krankheit
war; und ehe ich auch nur die Hälfte der allgemeinen Kennzeichen
gelesen hatte, war ich schon überzeugt, dass ich davon
befallen sei. Ich saß eine Weile völlig erstarrt vor Schrecken;
dann las ich in stiller Verzweiflung die folgenden
Seiten. Ich kam zum Typhus, las seine Merkmale und nahm
sofort wahr, dass ich das Nervenfieber habe, dass ich es bereits
seit Monaten haben müsse, ohne eine Ahnung davon
gehabt zu haben. Ich war nun in der Tat neugierig, was mir
wohl sonst noch fehlen möchte; so kam ich zum Veitstanz;
wie ich nicht anders erwartet hatte, hatte ich den auch. Jetzt
interessierte mich mein ganz eigentümlicher Fall, und ich
beschloss nun, ihn bis auf den Grund zu untersuchen. So
nahm ich denn die verschiedenen Krankheiten in alphabetischer
Reihenfolge durch und fand, bei A anfangend, Ague
(kaltes Fieber) und machte die Bemerkung, dass ich auch daran
leide und dass die Krisis in etwa vierzehn Tagen eintreten
werde. Die Bright’sche Krankheit hatte ich, zu meiner
großen Erleichterung, nur in schwachem Grade, und in Betreff
dieser hätte ich noch manches Jahr leben können. Cholera
dagegen hatte ich schon mit ernsteren Komplikationen,
und Diphtherie war mir, wie es schien, angeboren. Gewissenhaft
drang ich bis ans Ende der 26 Buchstaben, und die
einzige Krankheit, von welcher ich annehmen konnte, verschont
zu sein, war Kindbettfieber.
Darüber war ich nun anfangs etwas verletzt; es schien mir
dies eine Vernachlässigung! Warum hatte ich nicht auch
Kindbettfieber? Nach einer Weile jedoch überkamen mich ....
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