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В чем жена ходит дома?

22.11.13 08:47
Re: В чем жена ходит дома?
 
  Натусик старожил
in Antwort spaceX 22.11.13 07:04, Zuletzt geändert 22.11.13 09:01 (Натусик)
В ответ на:
если вы джинсы покупаете на 2 размера меньше чем положено, то может у вас и что то сдавливает.

Если я буду покупать джинсы на 2 размера меньше, то мне придётся закупаться в детском отделе
Нравится Вам ходить в джинсах дома - ходите, я никого переодеваться не заставляю. Курить тоже вредно, а сколько людей курят.
Если Вы много двигаетесь, то это очень хорошо, а если находитесь долго в сидячем положении, за компом например, то это не есть хорошо
Новые вещи тоже всегда обязательно стираю. Я много одежды заказываю, но такого как с джинсами Tom Tailor, которые линяют уже просто при примерке, ещё не было.
И не думайте, что дорогие фирменные джинсы обязательно лучшего качества, в основном они варятся в одном котле с джинсами из Kik например.
Вот статья из Öko-Test май этого года о детских джинсах: www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=102726&bernr=07&seite=00&suche=kinder...
Hosen runter!
Jeans sind praktisch, robust. Doch viele Testmodelle strotzen nur so vor Schadstoffen. Wenn es um Informationen zu Lieferanten und Arbeitsbedingungen geht, lassen nur wenige Anbieter die Hosen runter.
Kinderkleidung kaufen macht Spaß. Doch die Freude wird getrübt, wenn man sich vor Augen führt, unter welchen Bedingungen die Kinderkleidung hergestellt wird und wie hoch der Preis ist, den die Arbeiterinnen in Entwicklungsländern für unsere billigen Klamotten bezahlen müssen.
Eins der schlimmsten Beispiele dafür ist der Einsturz der achtstöckigen Textilfabrik in der Nähe von Bangladeschs Hauptstadt Dhaka Ende April 2013. Mehr als 1.000 Menschen starben, die meisten von ihnen Frauen. Furchtbar, dass dies nicht das erste Unglück dieser Art war. Im November 2012 kamen bei einem Brand in einer Textilfabrik ebenfalls in Bangladesch 112 Arbeiterinnen und Arbeiter ums Leben - die Sicherheitsstandards waren nicht eingehalten worden.
Brandkatastrophen wie diese kommen immer wieder vor. Sie sind die tragischste Konsequenz aus den miserablen Zuständen in vielen Produktionsstätten. Obwohl sich die meisten Unternehmen der Textilbranche mittlerweile soziale Verantwortung auf die Fahnen geschrieben haben, sieht die Realität für die Arbeiterinnen und Arbeiter vielerorts immer noch düster aus. Nichtregierungsorganisationen wie die Kampagne für saubere Kleidung beklagen Lohndumping, Diskriminierung und die Missachtung von Arbeitnehmerrechten. "Die sogenannten Verhaltenskodexe der Unternehmen sind oft das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind", sagt Gisela Burckhardt, Vorstandsvorsitzende von Femnet, einer Trägerorganisation der Kampagne für saubere Kleidung. In der Praxis würde das Recht auf Organisationsfreiheit verletzt und Zwangsüberstunden angeordnet. Die Diskriminierung von Frauen sei in Ländern wie Indien oder Bangladesch an der Tagesordnung.
Um in den Bekleidungsfabriken der Welt bessere Bedingungen zu erreichen, muss noch viel getan werden. Ein erster, wichtiger Schritt auf dem Weg dahin ist mehr Transparenz. Die Anbieter müssen ihre Lieferanten nennen und sich der Kontrolle der Öffentlichkeit stellen. Zu den Überprüfungen vor Ort sollten Trainings und Schulungen für die Mitarbeiter kommen. Zudem brauchen die Textilanbieter eine faire Einkaufspolitik: Wer immer billiger und schneller produzieren lässt, setzt seine Lieferanten unter enormen Druck und fördert miserable Arbeitsbedingungen. Gefragt sind aber auch die Konsumenten: Wer es immer noch billiger haben will, fördert das Leid all jener Menschen, die unter unwürdigen Bedingungen und oft für einen Hungerlohn schuften müssen.
Für die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Textilfabriken Bangladeschs gibt es inzwischen einen Lichtblick: Nach der Katastrophe im April 2013 haben viele Modeunternehmen ein Gebäude- und Brandschutzabkommen unterschrieben, das die Arbeitsbedingungen vor Ort verbessern soll. Vor Inkrafttreten dieses Abkommens haben wir in unserem Test von 20 Kinderjeans auch die Produktionsbedingungen der Hosen unter die Lupe genommen und uns dabei auf die Bewertung der transparenten Darstellung der angestrebten Arbeitsbedingungen konzentriert. Außerdem haben wir prüfen lassen, ob die Jeans schädliche Substanzen enthalten.
Das Testergebnis
So schlecht waren die Ergebnisse bei einem ÖKO-TEST Jeans noch nie. Keine einzige Kinderjeans ist "gut" oder "sehr gut". Vier Hosen schaffen ein "befriedigendes" Gesamturteil. Mehr als die Hälfte der getesteten Jeans fällt mit einem "ungenügend" durch.
Zur Transparenz: Die Antworten auf unseren umfangreichen Fragebogen zu sozialer Verantwortung und Produktionsbedingungen fielen sehr unterschiedlich aus. Völlig unakzeptabel: Die Firma Mexx hat überhaupt nicht geantwortet. Schon besser: Alle anderen haben sich mit mehr oder weniger umfangreichen Antworten gemeldet. Eine große Gruppe von Anbietern schickte zwar Verhaltenskodexe und Regelwerke, die Standards zu Mindestlöhnen, zum Arbeitsschutz und zu den zentralen ILO-Kernarbeitsnormen wie der Vereinigungsfreiheit oder dem Verbot von Zwangsarbeit beinhalten. Konkrete Namen von Lieferanten und Produzenten, Daten und Nachweise fehlten aber weitgehend. Am besten: Die Anbieter Bon Prix, Frugi, C&A, Otto, Serendipity und Zara haben die Namen der an der Produktion beteiligten Firmen genannt und Nachweise - etwa Kopien von Rechnungen - geliefert.
Bon Prix, Otto und Zara haben zwar Nachweise dafür geliefert, dass sie sich bemühen, ihre Verhaltensregelungen auch umzusetzen. Diese Nachweise, zum Beispiel Auszüge aus Kontrollaudits oder unterschriebene Verhaltenskodexe, beziehen sich aber meist nur auf das letzte Glied der Produktionskette, die Produktionsstätte, in denen die Jeans zusammengenäht wird. Über die Bedingungen bei den Garnlieferanten etwa wird keine Rechenschaft abgegeben.
Bio vorne mit dabei: Die Jeans aus Bio-Baumwolle schneiden mit am besten ab. Die Anbieter Frugi und Serendipity haben die Lieferkette offengelegt und durch GOTS-Zertifikate und teilweise durch Zertifikate von Sozialaudits (SA 8000) ihre Kontrollen bestätigt. Lücken gab es bei den Unterlagen zum Brandschutz. Auch die C&A-Jeans ist aus Bio-Baumwolle gefertigt, für die Garne liegen GOTS-Zertifikate vor. GOTS steht für "Global Organic Textile Standard" und ist die am weitesten verbreitete Zertifizierung für Naturtextilien. Neben Vorgaben für den Bio-Anbau der Rohstoffe sowie strengen Regeln für den Einsatz von Chemikalien in der Textilverarbeitung schließt der GOTS-Standard auch soziale Mindeststandards mit ein.
Brandschutz tut not. Immer wieder kommt es in Textilfabriken zu verheerenden Brandkatastrophen. Wir wollten von den Anbietern deshalb wissen, ob sie eigene Regelungen zum Brandschutz vorgeben und wie sie deren Einhaltung überprüfen. Einige haben uns konkrete Checklisten aus Sicherheitskontrollen vorgelegt. Trotzdem: Die Praxis in den Fabriken sieht oft ganz anders aus, denn durch Kontrollen wird nur eine Momentaufnahme abgebildet. Die Hoffnung bleibt, dass das neue Brandschutzabkommen hier grundlegende Verbesserungen erzielt.
Eine besonders umstrittene Technik in der Verarbeitung von Jeans ist die Sandstrahltechnik. Dabei wird quarzhaltiger Sand aus Düsen oder Schläuchen mit hohem Druck auf das Material geschossen. Die Oberflächen können so aufgeweicht und verformt werden. Die Folge für die Arbeiter: Silikose, eine tödliche Lungenkrankheit. Die meisten Anbieter im Test wollen von dieser Technik nichts mehr wissen und verbieten sie in ihren Regelwerken.
Inhaltsstoffe und Materialeigenschaften: Mehr als die Hälfte der Hosen enthält problematische Farbstoffbestandteile. Das ist ungewöhnlich und ärgerlich, denn eigentlich werden Bluejeans mit dem ungefährlichen Farbstoff Indigo gefärbt. Doch diesmal hat das beauftragte Labor in vielen Hosen krebsverdächtiges Anilin nachgewiesen. In den Jeans der Anbieter Ernsting’s Family, Levi Strauss und Takko wurde sogar ein krebserregendes aromatisches Amin gefunden. Offenbar kommen in den belasteten Jeans neben Indigo weitere Farbstoffe zum Einsatz, um bestimmte Farbeffekte zu erzielen oder eine bestimmte Farbvorgabe genau zu treffen.
In der Levi’s Jeans kritisieren wir Formaldehyd, das als Hilfsmittel in der Textilindustrie immer noch verbreitet ist. Formaldehyd steht unter Verdacht, Krebs auszulösen.
In zwölf Jeans stecken halogenorganische Verbindungen. Viele Vertreter dieser Stoffgruppe können Allergien auslösen. Die Verbindungen können aus Farbmitteln oder anderen Textilhilfsmitteln stammen.

Schlecht für die Umwelt: Nonylphenolethoxylate (NPE) wurden in den Jeans von C&A, Serendipity und Bon Prix nachgewiesen. NPEs werden in der Textilherstellung etwa als Tensid eingesetzt. In Abwässern kann daraus hormonell wirksames Nonylphenol entstehen.
Dass Bluejeans mit der Zeit Farbe verlieren, ist ganz normal und liegt an ihrer Färbung mit Indigo. Dieser Farbstoff legt sich nur außen um das Garn und reibt sich nach und nach wieder ab. Drei Jeans geben in nassem Zustand aber zu viel Farbe ab, ihre Reibechtheit ist sehr niedrig.
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