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Из России с "Иглою".

02.09.03 18:30
Re: Из России с "Иглою".
 
Участник знакомое лицо
Участник
>Ну ОК, согласен.
Кстати, я вот с Вами согласился. Но потом меня сомнения начали терзать И я решил провести с собой такой небольшой политпросвет И что же я выяснил? А то, что никакого восстания в Чехословакии не было! Пытались провести либеральные реформы, не ставя руководящую роль коммунистической партии и СССР под сомнение. Ну а СССР этот "коммунизм с человеческим лицом" не понравился, он войска и вв╦л. Чехи войскам вообще не сопротивлялись. Солдат русских они не убивали так же как мирных русских в Чехословакии. Так что ни о каком восстании речи быть не может. Следовательно и ни о каких повстанцах.
Der Prager Frühling

Anfang 1968 beschloss eine progressive Splittergruppe der Kommunistischen Partei radikale politische Veränderungen. Im Januar wurde Novotný in seiner Funktion als Generalsekretär der Partei von dem Slowaken Alexander Dubcek abgelöst. Im März musste er auch sein Amt als Staatspräsident an General Ludvík Svoboda abtreten. In den folgenden, allgemein als Prager Frühling bezeichneten Monaten unternahmen die Reformer um Dubcek weit reichende Demokratisierungsmaßnahmen. Außerdem sollte das Verhältnis zur UdSSR gelockert werden. Das Reformprogramm umfasste folgende Punkte: Garantie der Rede-, Presse-, Versammlungs- und Glaubensfreiheit; Stärkung der Rolle nichtkommunistischer Parteien und Gruppen; Durchführung von Wirtschaftsreformen; Rehabilitierung der zwischen 1949 und 1954 unrechtmäßig Verurteilten; Schaffung eines föderativen Status für die Slowakei. In Rumänien, Jugoslawien und vielen kommunistischen Staaten fanden die tschechoslowakischen Liberalisierungspläne breite Zustimmung. In der UdSSR und anderen osteuropäischen Staaten hingegen stießen die Reformversuche auf Ablehnung. Trotz offizieller Warnungen, scharfer Attacken in der sowjetischen Presse und militärischen Einschüchterungsversuchen blieben die tschechoslowakischen Reformer bei ihrem Versuch, einen └Sozialismus mit menschlichem Antlitz■ zu schaffen. Allerdings verpflichteten sie sich, den Führungsanspruch der Kommunistischen Partei in der Tschechoslowakei zu akzeptieren. Auch die Teilnahme am Warschauer Pakt wurde nicht in Frage gestellt.
3.8 Die sowjetische Invasion und die Regierung Husák
Trotz dieser Zusagen überschritt eine circa 600 000 Mann starke Armee aus sowjetischen, ostdeutschen, polnischen, ungarischen und bulgarischen Soldaten am 21. August 1968 die Grenze. Man berief sich auf einen angeblichen Hilferuf tschechoslowakischer Politiker zur Unterdrückung einer rechten Konterrevolution. Das Land wurde besetzt, einige reformwillige Politiker in die UdSSR verschleppt. Obwohl über 20 Tschechoslowaken ums Leben kamen, beschränkte sich die Zivilbevölkerung auf gewaltlosen Widerstand. Die Intervention wurde in der ganzen Welt sowohl von Kommunisten als auch von Nichtkommunisten heftig verurteilt.

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