Login
Донос, донос, донос
277 просмотров
Перейти к просмотру всей ветки
in Antwort alkor33 26.06.03 12:49
Вот еще подтверждения как в прошлом так и настояшем
<
homepages.uni-tuebingen.de/gerd.simon/zwirner9.pdf
http://www.fen-net.de/was-lefft/wl169/hauk.html
Hans Hauck: Wer sollte denn aufrufen? Die Kommunisten haben aufgerufen, gewiß; welche Arbeiter gehen aber in Massen mit Forderungen
gegen die Faschisten auf die Straße, wenn sie schon vorhergenau wissen, daß sie zusammengeschlagen, verhaftet und ins KZ gebracht
werden?
Nachdem die Machtübernahme der Nazis erfolgte, setzte im ganzen Bundesgebiet die Verhaftung führender Funktionäre der SPD, der
Gewerkschaften und der KPD ein. Man hat die führenden Köpfe der ganzen Arbeiterbewegung eingesperrt und geglaubt, damit ist der
antifaschistische Widerstand erledigt. War dann ja auch so. Außerdem zeigte sich der Faschismus nicht von Anfang an von seiner
brutalsten Seite. So hatte die Behandlung nach meiner ersten Einlieferung ins KZ Osthofen im März '33, noch nicht viel mit den
Schrecken späterer Konzentrationslager gemein. Das war so, weil die faschistische Führung Angst hatte, daß es, wenn sie gleich von
Anfang an mit aller Brutalität gegen die Arbeiterbewegung vorgeht, zu einem Zusammenschluß der Arbeiter der KPD, der SPD und den
Gewerkschaften kommt, zum Generalstreik und damit zum Ende der faschistischen Herrschaft. Erst nach und nach, Schritt für Schritt, kam
die Brutalisierung. Z.B. nach dem ersten Mai, bei meiner zweiten Einlieferung im Juni, herrschten in Osthofen schon ganz andere
Verhältnisse. Da wurden vor allem Juden drangsaliert und überfallen, aber auch politische Häftlinge. Das schließt nicht aus, daß
einzelne, die besonders aufgefallen waren durch ihre politische Betätigung, von Anfang an brutaler Behandlung ausgesetzt waren, aber
für das Gros kam das erst später. In dem Maße, wie die Faschisten glaubten, ihre Herrschaft sei gefestigt, in dem Maße wurde der Terror
verstärkt. Die Festigung ihrer Macht zeigte sich auch in der großen Bereitschaft vieler zur Bespitzelung und Denunziation von Nachbarn
und Freunden. Z.B. die Blockwarte, die für einen ganzen Häuserblock verantwortlich waren. Und wenn ihnen zu Ohren kam, daß der eine
oder andere sich auch nur abfällig über den Faschismus geäußert hat, dann war der betreffende ein Mann fürs KZ. So hat man die völlige
Unsicherheit in der Bevölkerung herbeigeführt. Wer hatte denn überhaupt noch den Mut, zu einem Menschen zu sagen, was er dachte? Es gab
auch viele Kommunisten, die dazu nicht in der Lage waren. Nach fünf Jahren wu ßte man nicht mehr, wem man vertrauen sollte. Wenn man
Genossen traf, mit denen man früher organisiert war, sprach man mit ihnen über alles mögliche, das Wetter, den Garten, aber politisch
hat man geschwiegen, aus Angst vor Denunziation. Zu Denunziationen kam es übrigens unter anderem durch die Hoffnung auf Eigennutz, wie
Arbeit, eine bessere Wohnung usw., auch wenn diese manchmal nur eingebildet war.
Da i teper' etogo ozhidajut ot naroda hermanii
http://www.hund-und-halter.de/stell-u-kom/material/seiten/v-stahl.html
"Im Mai 1933 erklärte er (Hitler, sic.) in einem Gespräch mit dem Reichsjustizminister Gürtner, "..dass wir zur Zeit in einem Meer von
Denunziation und menschlicher Gemeinheit leben; es ist keine Seltenheit, dass jemand einen anderen denunziert und sich selber
gleichzeitig als Nachfolger empfiehlt."
Ich kann mich erinnern, dass der hessische Innenminister, gleichfalls Mitglied der CDU, kurz nach dem tödlich endenden Vorfall in
Hamburg in einer Talkshow im Fernsehen erklärte, er erwarte ," dass die Bürger die Halter von 'Kampfhunden' melden sollen. Ich erwarte
hier aktive Mitarbeit der Bürger." Ihr Ministerkollege und unser "Parteifreund" ruft hier -Sie scheinen hier auch nichts dagegen
einzuwenden - in einer Art und Weise zu Denunziation auf, die völlig unverantwortlich ist. Solches ist nicht Ihr Auftrag! Beginnen Sie
endlich mit dem Denken und beenden Sie das "Presse-Nachdenken"! Nicht alles was im ersten Moment populär erscheint, ist auch gut!
>
|Пингуй, не пингуй, все равно получишь e-mail
<
homepages.uni-tuebingen.de/gerd.simon/zwirner9.pdf
http://www.fen-net.de/was-lefft/wl169/hauk.html
Hans Hauck: Wer sollte denn aufrufen? Die Kommunisten haben aufgerufen, gewiß; welche Arbeiter gehen aber in Massen mit Forderungen
gegen die Faschisten auf die Straße, wenn sie schon vorhergenau wissen, daß sie zusammengeschlagen, verhaftet und ins KZ gebracht
werden?
Nachdem die Machtübernahme der Nazis erfolgte, setzte im ganzen Bundesgebiet die Verhaftung führender Funktionäre der SPD, der
Gewerkschaften und der KPD ein. Man hat die führenden Köpfe der ganzen Arbeiterbewegung eingesperrt und geglaubt, damit ist der
antifaschistische Widerstand erledigt. War dann ja auch so. Außerdem zeigte sich der Faschismus nicht von Anfang an von seiner
brutalsten Seite. So hatte die Behandlung nach meiner ersten Einlieferung ins KZ Osthofen im März '33, noch nicht viel mit den
Schrecken späterer Konzentrationslager gemein. Das war so, weil die faschistische Führung Angst hatte, daß es, wenn sie gleich von
Anfang an mit aller Brutalität gegen die Arbeiterbewegung vorgeht, zu einem Zusammenschluß der Arbeiter der KPD, der SPD und den
Gewerkschaften kommt, zum Generalstreik und damit zum Ende der faschistischen Herrschaft. Erst nach und nach, Schritt für Schritt, kam
die Brutalisierung. Z.B. nach dem ersten Mai, bei meiner zweiten Einlieferung im Juni, herrschten in Osthofen schon ganz andere
Verhältnisse. Da wurden vor allem Juden drangsaliert und überfallen, aber auch politische Häftlinge. Das schließt nicht aus, daß
einzelne, die besonders aufgefallen waren durch ihre politische Betätigung, von Anfang an brutaler Behandlung ausgesetzt waren, aber
für das Gros kam das erst später. In dem Maße, wie die Faschisten glaubten, ihre Herrschaft sei gefestigt, in dem Maße wurde der Terror
verstärkt. Die Festigung ihrer Macht zeigte sich auch in der großen Bereitschaft vieler zur Bespitzelung und Denunziation von Nachbarn
und Freunden. Z.B. die Blockwarte, die für einen ganzen Häuserblock verantwortlich waren. Und wenn ihnen zu Ohren kam, daß der eine
oder andere sich auch nur abfällig über den Faschismus geäußert hat, dann war der betreffende ein Mann fürs KZ. So hat man die völlige
Unsicherheit in der Bevölkerung herbeigeführt. Wer hatte denn überhaupt noch den Mut, zu einem Menschen zu sagen, was er dachte? Es gab
auch viele Kommunisten, die dazu nicht in der Lage waren. Nach fünf Jahren wu ßte man nicht mehr, wem man vertrauen sollte. Wenn man
Genossen traf, mit denen man früher organisiert war, sprach man mit ihnen über alles mögliche, das Wetter, den Garten, aber politisch
hat man geschwiegen, aus Angst vor Denunziation. Zu Denunziationen kam es übrigens unter anderem durch die Hoffnung auf Eigennutz, wie
Arbeit, eine bessere Wohnung usw., auch wenn diese manchmal nur eingebildet war.
Da i teper' etogo ozhidajut ot naroda hermanii
http://www.hund-und-halter.de/stell-u-kom/material/seiten/v-stahl.html
"Im Mai 1933 erklärte er (Hitler, sic.) in einem Gespräch mit dem Reichsjustizminister Gürtner, "..dass wir zur Zeit in einem Meer von
Denunziation und menschlicher Gemeinheit leben; es ist keine Seltenheit, dass jemand einen anderen denunziert und sich selber
gleichzeitig als Nachfolger empfiehlt."
Ich kann mich erinnern, dass der hessische Innenminister, gleichfalls Mitglied der CDU, kurz nach dem tödlich endenden Vorfall in
Hamburg in einer Talkshow im Fernsehen erklärte, er erwarte ," dass die Bürger die Halter von 'Kampfhunden' melden sollen. Ich erwarte
hier aktive Mitarbeit der Bürger." Ihr Ministerkollege und unser "Parteifreund" ruft hier -Sie scheinen hier auch nichts dagegen
einzuwenden - in einer Art und Weise zu Denunziation auf, die völlig unverantwortlich ist. Solches ist nicht Ihr Auftrag! Beginnen Sie
endlich mit dem Denken und beenden Sie das "Presse-Nachdenken"! Nicht alles was im ersten Moment populär erscheint, ist auch gut!
>
|Пингуй, не пингуй, все равно получишь e-mail