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вот так вот террористы хотят мира

12.07.06 15:21
вот так вот террористы хотят мира
 
!эли! местный житель
!эли!
Israel marschiert in Libanon ein
Auf der Suche nach vermissten Soldaten sind israelische Bodentruppen in den Libanon einmarschiert. Ministerpräsident Ehud Olmert bestätigte, israelische Truppen seien auf libanesischem Gebiet im Einsatz. Der israelische Rundfunk meldete, es seien schwere Kämpfe im Gange.

Die Hisbollah teilte mit, die entführten Soldaten seien bereits an einem "sicheren Ort". Hisbollah-Anhänger feierten in Vororten Beiruts und verteilten Süßigkeiten als Zeichen des Triumphs.

Bei Angriffen der libanesischen Hisbollah-Miliz an der Grenze zu Israel waren Sanitätern zufolge zuvor mindestens sieben Israelis getötet worden. Die israelische Luftwaffe flog nach Angaben der libanesischen Polizei Angriffe auf Straßen nahe der Kleinstadt Nabatijeh im Süden des Landes. Im Norden Israels schlugen aus Südlibanon abgefeuerte Geschosse ein; zwölf Israelis wurden verletzt.

Die radikale Hisbollah teilte mit, mit der Entführung solle die Befreiung von Häftlingen in israelischen Gefängnissen erreicht werden. Die israelische Armee zeigte sich "zutiefst besorgt" über das Schicksal der Soldaten.

Olmert droht mit "sehr schmerzhaften Antwort"

Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert bezeichnete die Angriffe der radikal-moslemischen Hisbollah-Miliz auf den Norden Israels als eine Kriegshandlung des Staates Libanon. Zugleich drohte er mit einer "sehr schmerzhaften und weit reichenden" militärischen Antwort seines Landes auf die Entführung zweier weiterer israelischer Soldaten in den Südlibanon.

"Dies ist eine Kriegshandlung des Staates Libanon gegen den Staat Israel und dessen souveränes Territorium", sagte Olmert bei einer Pressekonferenz in Israel. "Wir reagieren bereits mit großer Härte darauf." Sein Kabinett werde am Abend zudem über weitere militärische Antworten der Armee entscheiden.

Der israelische Verteidigungsminister Amir Perez machte seinerseits den Libanon für die Geiselnahme verantwortlich und sagte: "Die libanesische Regierung, die der Hisbollah von ihrem souveränen Territorium aus volle Bewegungsfreiheit gegenüber Israel gewährt, wird die Verantwortung für die Folgen und Auswirkungen tragen", erklärte Perez. "Israel betrachtet sich als frei, alle Mittel zu ergreifen, die es für angemessen ansieht, und die Armee wurde entsprechend instruiert."

Reservisten einberufen

Offenbar in Vorbereitung eines Groß-Einsatzes im Norden berief die israelische Armee Reservisten zum Dienst ein. Die Infanterie-Division werde an der Grenze zum Libanon stationiert, hieß es in dem Bericht des Senders Kanals 10 weiter. Die Hisbollah hatte am Morgen während heftiger Gefechte an der Grenze zwei Soldaten als Geiseln genommen. Vor mehr als zwei Wochen hatten palästinensische Extremisten bereits einen Soldaten im Grenzgebiet des Gazastreifens zu Israel verschleppt. Israel leitete daraufhin eine Offensive in dem Küstengebiet ein, aus dem es sich vor zehn Monaten nach fast 40-jähriger Besatzungszeit zurückgezogen hatte.

Die USA und die Vereinten Nationen (UN) riefen die Hisbollah zur Freilassung der Geiseln auf und warfen ihr eine Eskalation der Nahost-Krise vor. "Diese Eskalation gefährdet alle Bemühungen, für die gegenwärtige Lage eine Lösung zu finden", sagte David Welch, US-Staatssekretär im US-Außenministerium, in Ägypten. Die Regierung in Kairo versucht, in der Geisel-Krise im Gazastreifen zu vermitteln. Der UN-Botschafter sprach von einer Eskalation der ohnehin angespannten Lage entlang der israelisch-libanesischen Grenze. Es handle sich um eine "Tat mit sehr gefährlichen Ausmaßen", sagte Geir Pedersen nach einem Treffen mit dem libanesischen Ministerpräsidenten Fuad Siniora.

Die Vereinten Nationen (UN) fordern seit langem, dass der libanesische Staat seine Hoheit auch in dem südlichen Grenzgebiet zu Israel durchsetzt und die Hisbollah-Miliz entwaffnet. Die radikal-moslemische Bewegung kontrolliert den Südlibanon seit dem Abzug Israels vor sechs Jahren.

Luftangriff im Gazastreifen

Bei einem Luftangriff auf die Spitze der Hamas-Miliz im Gazastreifen tötete die israelische Armee Sanitätern zufolge einen Milizkommandeur und dessen gesamte achtköpfige Familie. Die israelische Armee hatte erklärt, in dem unter Beschuss genommenen Gebäude habe ein Treffen von Hamas-Kommandeuren stattgefunden. Die Hamas-Miliz wies israelische Angaben zurück, bei dem Angriff sei auch ihr Chef Mohammed Deif verletzt worden. Den palästinensischen Rettungsdiensten zufolge wurden 35 Menschen verletzt.

Olmert und Verteidigungsminister Amir Perez hatten den Einmarsch zahlreicher Bodentruppen in den Gazastreifen bereits am Montag gebilligt. Ziel sei es, den Beschuss israelischer Grenzorte zu unterbinden. Israel hatte am 28. Juni drei Tage nach der Entführung eines Soldaten in den Gazastreifen die Offensive "Sommerregen" begonnen.
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Hisbollah entführt zwei israelische Soldaten
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Das israelische Verteidigungsministerium hat am frühen Mittwochnachmittag die Entführung von zwei israelischen Soldaten durch die libanesische Terrororganisation Hisbollah bestätigt. Bei den beiden Soldaten soll es sich um einen Wehrdienstleistenden und einen Reservesoldaten handeln.
Die beiden Soldaten wurden auf der israelischen Seite der Grenze zum Libanon entführt, nachdem ihr Fahrzeug von Hisbollah-Terroristen bei einem Hinterhalt angegriffen wurde. Drei weitere Soldaten wurden verletzt. Die israelische Armee hat als Reaktion Bodentruppen und gepanzerte Einheiten in den Süden Libanons entsandt, um die beiden entführten Soldaten zu finden. Die israelische Marine, Luftwaffe und Artillerie griffen Brücken und Straßen im Libanon an. Ziel ist es, mögliche Routen der schiitischen Extremisten abzuschneiden, auf denen die Soldaten ins Hinterland gebracht werden sollen.
Der Angriff begann gegen 9:15 Uhr Ortszeit und wurde durch Raketen- und Artillerieangriffe der Hisbollah auf israelische Städte und Militärposten begleitet. Dabei wurden mehrere Zivilisten und Soldaten verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus nach Nahariya gebracht.
Die Bewohner der Ortschaften in der Nähe der israelisch-libanesischen Grenzen wurden aufgefordert, sich in die Luftschutzräume zu begeben, falls die Hisbollah weitere Raketenangriffe auf israelische Städte durchführt.
In einer ersten Reaktion erklärte Ministerpräsident Ehud Olmert während einer Empfangszeremonie für den japanischen Premier Koizumi: └Das sind schwierige Tage für den Staat Israel. Es gibt Gruppen im Norden und im Süden, die die Stabilität des Landes bedrohen und die unsere Standfestigkeit testen wollen. Sie werden scheitern und einen hohen Preis für ihre Taten bezahlen.⌠
Verteidigungsminister Amir Peretz erklärte, dass die libanesische Regierung für das Schicksal der Soldaten verantwortlich gemacht wird und rief den Libanon auf, sich für die umgehende Freilassung der Entführten einzusetzen.
Der Generalstabschef der israelischen Armee, General-Leutnant Dan Halutz, berief eine Dringlichkeitssitzung der Führung der Sicherheitsorgane ein. Dabei werden die Reaktionen von israelischer Seite beraten. Ministerpräsident Olmert hat eine Sitzung des Regierungskabinetts für 19 Uhr Ortszeit einberufen.
In einer ersten Mitteilung des Fernsehsenders der Hisbollah, Al Manar TV, übernahm die schiitische Terrororganisation die Verantwortung für die Entführung und forderte die Freilassung von mehreren tausend palästinensischen und libanesischen Gefangenen in Israel im Gegenzug für die Freilassung der Entführten sowie des entführten israelischen Gefreiten Gilad Shalit in Gaza.
Der heutige Angriff steht in einer Ereigniskette von Überfällen der Hisbollah auf israelisches Staatsgebiet in den letzten Monaten, bei denen mehrfach versucht wurde, israelische Soldaten zu entführen. (Jpost; Y-net.com, 12.7.)
Hintergrund: Die Hisbollah:
http://berlin.mfa.gov.il/mfm/web/main/document.asp?DocumentID=52642&MissionID=88
из Ливана ведь вышли? но разве террористам это нужно?
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