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Ауссиедлер и правозашитники
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в ответ Onkel Gustav 09.04.06 13:58
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PS: "...Seit dem 16. Jahrhundert lebten auch im zur polnischen Krone gehörenden so genannten Königlichen Preußen viele Mennoniten. Damals wurden die mennonitischen Flüchtlinge aus den Niederlanden aufgenommen, um die Sumpfgebiete des Weichsel-Nogat-Deltas zu kultivieren. Sie bauten dort Deiche und Kanäle und konnten auf diese Weise das Land für eine erfolgreiche Viehzucht nutzen. Da sie den dortigen Städten und den Großgrundbesitzern wirtschaftliche Vorteile brachten, wurde ihre Religion geduldet. Als das Königliche Preußen im Zuge der Ersten Teilungen Polens 1772 unter die preußische Herrschaft kam, hat sich die Situation für die Mennoniten stark verändert. Damals lebten im von nun an so bezeichneten Westpreußen 12.182 Mennoniten. Die Mennoniten standen mit ihrer Ablehnung des Wehrdienstes dem Wunsch der preußischen Könige nach einer Vergrößerung ihrer Armee entgegen. Sie wurden zwar vom Wehrdienst befreit, aber ihre weitere Ausbreitung wurde verhindert.
So sind dann viele Mennoniten aus Westpreußen nach Südrussland ausgewandert..."
PS: "...Seit dem 16. Jahrhundert lebten auch im zur polnischen Krone gehörenden so genannten Königlichen Preußen viele Mennoniten. Damals wurden die mennonitischen Flüchtlinge aus den Niederlanden aufgenommen, um die Sumpfgebiete des Weichsel-Nogat-Deltas zu kultivieren. Sie bauten dort Deiche und Kanäle und konnten auf diese Weise das Land für eine erfolgreiche Viehzucht nutzen. Da sie den dortigen Städten und den Großgrundbesitzern wirtschaftliche Vorteile brachten, wurde ihre Religion geduldet. Als das Königliche Preußen im Zuge der Ersten Teilungen Polens 1772 unter die preußische Herrschaft kam, hat sich die Situation für die Mennoniten stark verändert. Damals lebten im von nun an so bezeichneten Westpreußen 12.182 Mennoniten. Die Mennoniten standen mit ihrer Ablehnung des Wehrdienstes dem Wunsch der preußischen Könige nach einer Vergrößerung ihrer Armee entgegen. Sie wurden zwar vom Wehrdienst befreit, aber ihre weitere Ausbreitung wurde verhindert.
So sind dann viele Mennoniten aus Westpreußen nach Südrussland ausgewandert..."
Скажите, а какая смысловая нагрузка вашего ПС? В чем она состоит?
Я прочел и про освобождение от военной службы ( вы зачем.то полужирным выделили..) Но только-что вычетал следуюшее
http://www.russlanddeutschegeschichte.de/deutsch1/ag_religioese.htm
В ответ на:
Religiöse Motive waren es, die außer Pietisten (ev. Glaubensrichtung) vor allem Mennoniten veranlassten, als Kolonisten nach Russland zu ziehen.
Ihrem Glauben gemäß lehnen die Mennoniten nicht nur jede Eidesleistung oder die Übernahme von Staatsämtern ab, sondern auch jeden Kriegs- oder Militärdienst.
Vor allem ihre Einstellung zum Kriegs- oder Militärdienst ließ sie immer wieder in Konflikt mit der Staatsgewalt kommen.
Die Aufhebung des 1780 von Friedrich II. verfügten Gnadenprivilegs für die in Preußen lebenden Mennoniten durch Friedrich Wilhelm II. im Jahr 1787 hatte weitreichende Konsequenzen.
War es den Mennoniten zunächst nur verboten in größerem Umfang Land zu kaufen, so wurde ihnen ab 1789 jeder Landerwerb unmöglich gemacht, da er nunmehr an die Wahrnehmung der Wehrpflicht gebunden war. Auf diese Weise konnten sie ihren Kindern auch kein wirtschaftliches Auskommen für die Zukunft sichern.
Vor diesem Hintergrund fanden die Bemühungen des im Auftrag der Zarin Katharina II. handelnden Werbers Trappe um die Werbung von Mennoniten und die Ansiedlung von Mennoniten in Südrussland ein positives Echo.
Religiöse Motive waren es, die außer Pietisten (ev. Glaubensrichtung) vor allem Mennoniten veranlassten, als Kolonisten nach Russland zu ziehen.
Ihrem Glauben gemäß lehnen die Mennoniten nicht nur jede Eidesleistung oder die Übernahme von Staatsämtern ab, sondern auch jeden Kriegs- oder Militärdienst.
Vor allem ihre Einstellung zum Kriegs- oder Militärdienst ließ sie immer wieder in Konflikt mit der Staatsgewalt kommen.
Die Aufhebung des 1780 von Friedrich II. verfügten Gnadenprivilegs für die in Preußen lebenden Mennoniten durch Friedrich Wilhelm II. im Jahr 1787 hatte weitreichende Konsequenzen.
War es den Mennoniten zunächst nur verboten in größerem Umfang Land zu kaufen, so wurde ihnen ab 1789 jeder Landerwerb unmöglich gemacht, da er nunmehr an die Wahrnehmung der Wehrpflicht gebunden war. Auf diese Weise konnten sie ihren Kindern auch kein wirtschaftliches Auskommen für die Zukunft sichern.
Vor diesem Hintergrund fanden die Bemühungen des im Auftrag der Zarin Katharina II. handelnden Werbers Trappe um die Werbung von Mennoniten und die Ansiedlung von Mennoniten in Südrussland ein positives Echo.
Вот ведь как стало им тяжело "землю купишь - военную службу признать надо будет, а признание военной службы " - "не по вере"
Наряду с этими данными, наблюдая ваше желание проанализировать ситуацию ранее, проделал то же самое - вот каккая нерадужная картина получилась: богатсва хотелсоь гопсодам больше - пришлось крестьян из свободных в несвободные а затем крепостные обращать. И в результате свободных крестьян было ровно столько сколько белых воронов.
"...Im 14. und 15. Jahrhundert waren die Städte rasch emporgekommen und reich geworden. Ihr Kunstgewerbe und Luxus blühte namentlich in Süddeutschland und am Rhein. Die Üppigkeit der städtischen Patrizier ließ den grobgenährten, grobgekleideten, plumpmöblierten Landjunker nicht ruhig schlafen. Aber woher die schönen Sachen erhalten? Das Wegelagern wurde immer gefährlicher und erfolgloser. Zum Kaufen aber gehörte Geld. Und das konnte nur der Bauer schaffen. Daher erneuerter Druck auf die Bauern, gesteigerte Zinsen und Fronden, erneuerter, stets beschleunigter Eifer, die freien Bauern zu Hörigen, die Hörigen zu Leibeignen herabzudrücken und das gemeine Markland in Herrenland umzuwandeln. Dazu halfen den Landesherren und Adligen die römischen Juristen, die mit ihrer |327| Anwendung römischer Rechtssätze auf deutsche, meist unverstandne Verhältnisse eine grenzenlose Verwirrung anzurichten, aber doch so anzurichten verstanden, daß der Herr stets dadurch gewann und der Bauer stets verlor. Die geistlichen Herren halfen sich einfacher: Sie fälschten Urkunden, worin die Rechte der Bauern verkürzt und ihre Pflichten gesteigert wurden. Gegen diese Räubereien von Landesherren, Adel und Pfaffen erhoben sich seit Ende des 15. Jahrhunderts die Bauern in häufigen Einzelaufständen, bis 1525 der große Bauernkrieg Schwaben, Bayern, Franken bis ins Elsaß, die Pfalz, den Rheingau und Thüringen hinein überflutete. Die Bauern erlagen nach harten Kämpfen. Von da an datiert das erneuerte allgemeine Vorherrschen der Leibeigenschaft unter den deutschen Bauern. In den Gegenden, wo der Kampf gewütet hatte, wurden nun alle noch gebliebnen Rechte der Bauern schamlos zertreten, ihre Gemeinland in Herrenland verwandelt, sie selbst in Leibeigne. Und zum Dank dafür, daß die bessergestellten norddeutschen Bauern ruhig geblieben, verfielen sie, nur langsamer, derselben Unterdrückung. Die Leibeigenschaft deutscher Bauern wird in Ostpreußen, Pommern, Brandenburg, Schlesien seit Mitte, in Schleswig-Holstein seit Ende des 16. Jahrhunderts eingeführt und immer allgemeiner den Bauern aufgenötigt......
.Die Leibeigenschaft wurde jetzt allgemein; ein freier Bauer war nun so selten wie ein weißer Rabe. Und damit der gnädige Herr imstande sei, jeden, auch den geringsten Widerstand der Bauern im Keim zu ersticken, erhielt er vom Landesfürsten die Patrimonialgerichtsbarkeit, d.h. er wurde zum alleinigen Richter ernannt für alle kleinern Vergehen und Streitigkeiten der Bauern, selbst wenn ein Bauer mit ihm, dem Herrn, im Streit, der Herr also Richter in eigner Sache war! Von da an herrschten auf dem Lande Stock und Peitsche. Wie das ganze Deutschland, so war der deutsche Bauer bei seiner tiefsten Erniedrigung angekommen. Wie ganz Deutschland, so war auch der Bauer so kraftlos geworden, daß alle Selbsthülfe versagte, daß Rettung nur von außen kommen konnte."