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Ауссиедлер и правозашитники

09.04.06 23:23
Re: Ауссиедлер и правозашитники
 
Рихард Вагнер завсегдатай
в ответ ArtAllm 07.04.06 21:59
В ответ на:
.....Неужели у крепостных там были усадьбы и состояние? Или вы не разобрались, что мне хочет доказать Велком?
Я не нашел в вашей цитате слова "крепостные". Hу а то, что из Германии неохотно отпускали подданных (т.е. налогоплательщиков), с этим ведь никто не спорит.......

Я тоже задался вопросом, ну о каких усадьбах речь..Какие усадьбы могли быть о подавляющефо числа населения немецких земель??? Скорее всего таким образом хотели всех охватить.
Вы почитайте, какое удручающее экономическое положение было.
http://www.russlanddeutschegeschichte.de/deutsch1/ag_wirtschaftlich.htm
http://www.russlanddeutschegeschichte.de/deutsch1/verarmung.htm
Das anhaltende Bevölkerungswachstum in Deutschland während des gesamten 18. Jahrhunderts ließ die Einwohnerzahl auf ca. 22 Millionen ansteigen. Dieses Wachstum setzte sich auch im 19. Jahrhundert fort.
Das Bevölkerungswachstum führte zu einer Verknappung des landwirtschaftlich nutzbaren Bodens. Anerbrecht und Realerbteilung erzeugten einen Abwanderungs- bzw. Auswanderungsdruck. Die Zahl der Menschen, die sich ausschließlich von den Erträgen ihres eigenen Hofes ernähren konnten, nahm stetig ab. Die der Landarmen und Landlosen stieg dagegen stark an. Sie waren zur Existenzsicherung auf einen Nebenerwerb angewiesen.
Die Belastungen und Leistungen, die bäuerliche Höfe zu tragen und aufzubringen hatten, sicherten oft nur den einfachsten Lebensunterhalt. Bei außergewöhnlichen Belastungen drohte die Verschuldung oder der Verlust des Hofes.
Der Versuch, durch die Binnenkolonisation zusätzliche Bauernstellen zu schaffen, stieß wegen der schlechten Bodenqualität schnell an seine Grenzen.
Das städtische und ländliche Handwerk bot nur noch in geringem Maße die Möglichkeit zur Sicherung des Lebensunterhaltes.
In ihrer Gesamtheit führten die genannten Faktoren zu einer massenhaften Verelendung und Verarmung der Bevölkerung, die als Pauperismus bezeichnet wird.
В ответ на:
Dem Bevölkerungswachstum stand eine unzureichende Anzahl von wenigstens das Existenzminimum garantierenden Arbeits- und Erwerbsmöglichkeiten gegenüber, denn:
Zusätzliche Bauernhöfe waren kaum noch zu schaffen, da der Boden zu knapp war.
Die Zahl der Kleinbauern wuchs, die sich nicht mehr allein von ihrer landwirtschaftlichen Arbeit ernähren konnten. Am Ende des 18. Jahrhunderts waren davon ca. zwei Drittel der ländlichen Bevölkerung betroffen.
Zur Existenzsicherung waren zusätzliche handwerkliche Tätigkeiten als Nebenerwerbsmöglichkeit erforderlich. Sie fanden aber nicht die entsprechende Nachfrage nach ihren Gütern und Leistungen.
Durch das sich ausdehnende ländliche und städtische Exportgewerbe konnten zwar Arbeitsplätze geschaffen werden, aber ihre Zahl reichte nicht, um mit dem Bevölkerungswachstum Schritt zu halten.
Die Situation der unteren Bevölkerungsschichten verschärfte sich noch durch steigende Nahrungsmittelpreise, die somit zu steigenden Lebenshaltungskosten führten.
Für verarmte oder von Verarmung bedrohte Menschen bot sich die Auswanderung als Ausweg an. In dieser Situation fiel das Angebot der russischen Zarin Katharina II. noch unerschlossenes Land in Russland ausländischen Siedlern zur Verfügung zu stellen, auf fruchtbaren Boden.
Neben Nordamerika wurde Osteuropa ein bevorzugtes Auswanderungsziel. Nach Russland zogen im 18. Jahrhundert fast 100.000 Menschen.

 

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