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Мир сошёл с ума!
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in Antwort Khimik 05.02.03 21:48
Зато самим арабам, в отличие от французов, на Саддама уже совершенно наплевать:
Bei den Arabern hat Saddam fast alle Sympathien verloren
von Evangelos Antonaros
Als ein Koordinationsausschuss der jordanischen Oppositionsparteien am Wochenende zu einer Protestkundgebung gegen die └amerikanisch-zionistische Aggression⌠ aufrief, war die Resonanz erstaunlich gering. Nicht einmal 3000 Männer und Frauen brüllten Slogans gegen den bevorstehenden Krieg. └Normale Araber haben von Saddam die Schnauze voll, nicht einmal dessen Namen wollen sie in den Mund nehmen⌠, will ein früheres Kabinettsmitglied beobachtet haben.
Als am 18. Januar Zehntausende von Menschen in Washington und in westeuropäischen Hauptstädten als Geste der Solidarität mit dem irakischen Volk demonstrierten, war die Beteiligung in der arabischen Welt ein Witz.
Anfang Januar hatte Saddams Nummer zwei, Taha Jassin Ramadan, zweckoptimistisch vorausgesagt, dass die arabischen Massen gegen die Amerikaner mobilisieren würden. Davon ist kaum etwas zu spüren. Im Gegenteil: Saddam ist in der arabischen Presse zur Zielscheibe heftiger Kritik geworden. └Die arrogante Haltung Bagdads kann die Region in ein schreckliches Abenteuer stürzen⌠, kommentierte Kairos halbamtliche └Al Ahram⌠. Demonstrationen gibt es kaum. └Die so genannte arabische Straße ist sprachlos und desinteressiert⌠, kommentierte die jordanische Journalistin Muna Shuqair. └Wo bleibt die arabische Entschlossenheit?⌠, fragte sogar der in New York lebende palästinensische Intellektuelle Edward Said.
Nach Gesprächen mit der politischen Führung in Damaskus, Amman und Beirut hatte Athens Außenminister Georgios Papandreou, dessen Land im ersten Halbjahr 2003 die EU-Präsidentschaft innehat, am Dienstag keine Zweifel mehr: └Bei den Arabern macht sich ein Gefühl der Resignation breit. Sie glauben, den Krieg nicht mehr abwenden zu können.⌠
Hinter vorgehaltener Hand bestätigen arabische Politiker, was die Welt vermutet: Saddam scheint das Geschehen außerhalb seiner Landesgrenzen nicht richtig zu interpretieren, die Entschlossenheit der USA nicht begreifen zu können. └Deshalb ist der Krieg kaum noch abzuwenden⌠, glaubt ein libanesisches Parlamentsmitglied.
Doch nicht nur deshalb scheinen sich die Araber mit ihrem Schicksal abgefunden zu haben und Saddam diesmal die kalte Schulter zu zeigen. Breite Bevölkerungsmassen betrachten den einst als └Herausforderer des Westens⌠ gefeierten Diktator nur noch als Belastung, ja, als einen politischen Anachronismus. Kaum ein Kommentar fällt positiv aus, proirakische Bewegungen in vielen arabischen Ländern haben ihren Rückhalt verloren. └Wir riskieren alles, weil er so stur ist⌠, bringt ein Arzt in Amman diese Haltung auf den Punkt.
http://www.welt.de/data/2003/02/06/39327.html
Bei den Arabern hat Saddam fast alle Sympathien verloren
von Evangelos Antonaros
Als ein Koordinationsausschuss der jordanischen Oppositionsparteien am Wochenende zu einer Protestkundgebung gegen die └amerikanisch-zionistische Aggression⌠ aufrief, war die Resonanz erstaunlich gering. Nicht einmal 3000 Männer und Frauen brüllten Slogans gegen den bevorstehenden Krieg. └Normale Araber haben von Saddam die Schnauze voll, nicht einmal dessen Namen wollen sie in den Mund nehmen⌠, will ein früheres Kabinettsmitglied beobachtet haben.
Als am 18. Januar Zehntausende von Menschen in Washington und in westeuropäischen Hauptstädten als Geste der Solidarität mit dem irakischen Volk demonstrierten, war die Beteiligung in der arabischen Welt ein Witz.
Anfang Januar hatte Saddams Nummer zwei, Taha Jassin Ramadan, zweckoptimistisch vorausgesagt, dass die arabischen Massen gegen die Amerikaner mobilisieren würden. Davon ist kaum etwas zu spüren. Im Gegenteil: Saddam ist in der arabischen Presse zur Zielscheibe heftiger Kritik geworden. └Die arrogante Haltung Bagdads kann die Region in ein schreckliches Abenteuer stürzen⌠, kommentierte Kairos halbamtliche └Al Ahram⌠. Demonstrationen gibt es kaum. └Die so genannte arabische Straße ist sprachlos und desinteressiert⌠, kommentierte die jordanische Journalistin Muna Shuqair. └Wo bleibt die arabische Entschlossenheit?⌠, fragte sogar der in New York lebende palästinensische Intellektuelle Edward Said.
Nach Gesprächen mit der politischen Führung in Damaskus, Amman und Beirut hatte Athens Außenminister Georgios Papandreou, dessen Land im ersten Halbjahr 2003 die EU-Präsidentschaft innehat, am Dienstag keine Zweifel mehr: └Bei den Arabern macht sich ein Gefühl der Resignation breit. Sie glauben, den Krieg nicht mehr abwenden zu können.⌠
Hinter vorgehaltener Hand bestätigen arabische Politiker, was die Welt vermutet: Saddam scheint das Geschehen außerhalb seiner Landesgrenzen nicht richtig zu interpretieren, die Entschlossenheit der USA nicht begreifen zu können. └Deshalb ist der Krieg kaum noch abzuwenden⌠, glaubt ein libanesisches Parlamentsmitglied.
Doch nicht nur deshalb scheinen sich die Araber mit ihrem Schicksal abgefunden zu haben und Saddam diesmal die kalte Schulter zu zeigen. Breite Bevölkerungsmassen betrachten den einst als └Herausforderer des Westens⌠ gefeierten Diktator nur noch als Belastung, ja, als einen politischen Anachronismus. Kaum ein Kommentar fällt positiv aus, proirakische Bewegungen in vielen arabischen Ländern haben ihren Rückhalt verloren. └Wir riskieren alles, weil er so stur ist⌠, bringt ein Arzt in Amman diese Haltung auf den Punkt.
http://www.welt.de/data/2003/02/06/39327.html
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