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Мир сошёл с ума!

06.02.03 11:51
Re: А можно я чуть видоизменю Ваш постинг ?
 
Мущщщина свой человек
Мущщщина
in Antwort Khimik 05.02.03 21:48
А я вот счмтаю, что как раз эта десятка восточноевропейских стран подходит принципиально, а вот Франция, Россия, Германия и Китай своей просаддамовской политикой преследуют шкурнические интересы (нефть, торговля оружием и пр.). Пара цитат на эту тему.
Nach wie vor unterhalten die drei im UN-Sicherheitsrat eher gemäßigten Vetomächte enge Geschäftsbeziehungen zu Bagdad. Der französische Konzern Total/Fina/Elf hat gerade einen Vorvertrag über die Erschließung von irakischen Erdölfeldern unterzeichnet.
http://newswelt.stimme.de/irak/0,1155489892,0,0,0,0.html/
Франция и Россия в последние год-два оспаривают друг у друга первое место среди торговых партнеров Ирака √ как в рамках программы ╚нефть в обмен на продовольствие╩, так и вне ее. Сейчас считается, что на первое место вышла Москва (4,3 миллиарда долларов в год), но Париж не намного от нее отстал. Что же касается уже заключенных договоренностей по иракским нефтяным месторождениям, то здесь Франция, похоже, опережает Россию, и лидер на иракском рынке не консорциум во главе с ╚ЛУКойлом╩, а ╚Тотальфина-Эльф╩.
http://www.moles.ee/02/Sep/27/14-1.php
Hauptsächlich russische Firmen sowie die französische Total-Fina-Elf stehen in den Startlöchern für die Zeit nach Aufhebung der Sanktionen. Russen und Franzosen haben milliardenschwere Vorverträge mit dem Irak gemacht. Sie haben kein Interesse an einem Regime-Wechsel.
Der viertgrößte Ölkonzern der Welt Total-Fina-Elf in Paris ist reich geworden wegen der Ölvorkommen des Irak. Seit Jahrzehnten ist das Land darum französisches Interessensgebiet.
Wenn im Elysee eine weichere Irak-Politik gefordert wird, hat das auch mit zwei Vorverträgen
von Elf zu tun. Es geht um 17 Milliarden Barrel Ölreserven in der Zukunft.
http://www.glasnost.de/docs02/0209irakoel.html
Die Zahl der deutschen Firmen, die dem Irak verbotene Materialien geliefert haben, ist einem Medienbericht zufolge doppelt so hoch, wie bisher angenommen.
Einen entsprechenden Bericht des ARD-Magazins "Report München" bestätigte ein Behördensprecher am Montag in Mannheim.
Das Fernsehmagazin berichtete vorab, dass die Beteiligung deutscher Firmen an der Rüstung des Irak vor dem Jahr 2000 umfangreicher gewesen sei, als bisher bekannt. Bei Recherchen über Lücken im offiziellen Waffenbericht des Irak an die Vereinten Nationen hatte das Magazin eigenen Angaben zufolge weitere deutsche Firmen entdeckt, die darin verschwiegen würden. Damit steige die Zahl von Saddams Helfern in Deutschland auf 109, mehr als doppelt so viele wie die aus allen übrigen Ländern, die in dem Bericht genannt würden. Weiter heißt es in dem Vorabbericht, dass das Kölner Zollkriminalamt in Kürze die Bundesregierung über Ergebnisse der Auswertung des irakischen Rüstungsberichts unterrichten werde.
Ohne Franzosen wäre Saddam schon tot
Paris unterhält immer noch exzellente Kontakte zu Bagdad: Hoffen auf neue Geschäfte mit dem Öl
Von unserem Korrespondenten
Matthias Beermann
Frankreichs enge Beziehungen zum Irak begannen 1975. Jacques Chirac, heute Staatspräsident, war damals Premierminister und beeindruckt von der Dynamik des jungen Machthabers Saddam Hussein, der sein Land radikal modernisieren wollte. Dabei mochte Frankreich gerne helfen √ gegen Bares selbstverständlich. Und was wäre Saddam Hussein heute ohne Frankreich? Wahrscheinlich tot.
Am Anfang der geschäftlichen Beziehungen standen milliardenschwere Waffenlieferungen. Kampfflugzeuge, Panzer und Raketen √ Saddam durfte sich im Arsenal der Franzosen nach Lust und Laune bedienen. Dann verkaufte Paris an den Irak auch noch zwei Atommeiler, └zu Forschungszwecken⌠. Doch schon damals munkelte man über Saddams Streben nach der Bombe. Kurz vor ihrer Fertigstellung zerstörten israelische Kampfflugzeuge 1981 die Reaktoren.
Die Franzosen jedoch blieben unbeirrt in ihrer Freundschaft zu Bagdad, auch während des gesamten Kriegs gegen den Iran. Paris lieferte weiterhin Waffen und Industrieausrüstungen. Schließlich lieh Paris den Irakern sogar fünf Spezialflugzeuge nebst Instrukteuren aus, damit sie iranische Kriegsschiffe im Golf angreifen konnten.
Bis zum Ausbruch des Golfkriegs 1991 sparten die Franzosen nicht mit freundschaftlichen Gesten gegenüber Bagdad √ und seinem Öl. Der französische Erdölkonzern Total (heute Total-Fina-Elf) besitzt aus dieser Zeit Konzessionen für die Ausbeutung zweier Ölfelder bei Majnoun und Bin Umar. In Paris verstand man die Wirtschaftsbeziehungen als sehr langfristig angelegt. Im Juli 1990 gab Staatspräsident François Mitterrand daher grünes Licht für ein sehr kulantes Umschuldungsabkommen.
Doch der Diktator war eher auf den schnellen Reibach aus und griff wenige Wochen darauf das Scheichtum Kuwait an. Der Schock war brutal: Frankreich war gezwungen, den umworbenen Partner fallen zu lassen. Und um international nicht vollkommen im Abseits zu stehen, ordnete Mitterrand die Beteiligung an der alliierten Militäraktion └Wüstensturm⌠ an. Der damalige Verteidigungsminister Jean-Pierre Chevènement, ein eingefleischter Irak-Fan, trat aus Protest zurück.
Doch sofort nach Beendigung des Golfkriegs machte Frankreich Druck, um das von den Vereinten Nationen gegen Bagdad verhängte Öl-Embargo aufheben zu lassen. 1995 eröffnete Frankreich als erstes westliches Land seine Botschaft in Bagdad wieder. Eine der wichtigsten Aufgaben: Kontaktpflege für den Tag X, an dem Irak wieder gleichberechtigt in die Völkergemeinschaft aufgenommen wird. Diesem Ziel hat sich auch ein halbes Dutzend mehr oder minder obskurer Organisationen verschrieben, die in Frankreich sehr aktiv Lobby-Arbeit für den Irak leisten. Ihr Ziel: Gegen das Embargo zu mobilisieren und die └freundschaftlichen Bindungen zwischen Frankreich und dem Irak zu fördern⌠. So jedenfalls definiert das └Französische Büro für die Entwicklung von Industrie und Kultur⌠ seine Aufgabe.
Im September 2000 organisierte das Büro einen als └humanitär⌠ deklarierten Flug nach Bagdad, eine bewusste Verletzung des Flug-Embargos. Im Dezember 2001 wurde die Aktion wiederholt, an Bord waren diesmal auch zahlreiche französische Abgeordnete, quer durch alle Parteien. Im vergangenen September dann die selbe Masche: Eine Gruppe von Parlamentariern besichtigte den Irak und erklärte, └keinerlei Waffenproduktion gesehen zu haben⌠.
Die Kosten für diese Flüge trugen anonyme └Spender⌠. Dahinter stecken gewöhnlich große Unternehmen. Andere Lobby-Gruppen haben nicht so viel Geld, dafür aber prominente Mitglieder. Die └Französisch-irakische Vereinigung für wirtschaftliche Zusammenarbeit⌠ etwa wird von Serge Boidevaix geleitet √ einem ehemaligen französischen Spitzendiplomaten, vor seiner Pensionierung einflussreicher Generalsekretär des Pariser Außenministeriums. Ein Mann mit besten Kontakten √ und ein großer Freund des Irak.
http://www.kakm.de/1/4_news.htm
Per vergangenem Monat hatte der Irak, wie berichtet wurde, Verträge über mehrere Milliarden Dollar mit ausländischen Ölgesellschaften abgeschlossen, hauptsächlich mit solchen aus China, Frankreich und Rußland.
Unter diesen haben die russischen Firmen an der Entwicklung der irakischen Ölfelder das größte Interesse, weil der Irak noch für frühere Waffenlieferungen Milliarden Dollar schuldet, einschließlich auch 3,5 Mrd. $ für einen 23-jährigen Vertrag, um die Ölfelder, insbesondere jenes 11 √ 15 Mrd. Barrel ausmachende Qurna-Feld, westlich von Basra, nahe dem Rumaila Feld, zu modernisieren.
Seit Abschluß des Vertrages im Jahre 1997 hat die russische Lukoil einen Plan zur Installation von Gerätschaften ausgearbeitet, die im West Qurna's Mishrif Gebiet eine Förderkapazität von 100.000 Barrel pro Tag ermöglichten.
Auch die französischen Interessen sind enorm. Total-Fina-Elf verhandelt mit dem Irak über die Entwicklung der Nahr Umar Felder.
http://www.rbi-aktuell.de/Politik-Inland/06112002-01/08112002-01/08112002-02/09112002-01/09112002-01.html
Dennoch verfolgen vor allem russische Unternehmen wie Lukoil oder die französische Total Fina Elf ihre Interessen in Irak mehr oder weniger offen, getrieben von der Aussicht auf künftige Großaufträge aus der Ölwirtschaft.
Seit Monaten versuchen vor allem Frankreich und Russland, die US-Regierung von ihrem harten Konfrontationskurs gegen Irak abzubringen und einen neuen Golfkrieg zu verhindern. Mit ihrer relativ moderaten Politik im Sicherheitsrat der UNO verfolgen sie auch handfeste wirtschaftliche Interessen.
http://www.ftd.de/pw/in/1036753540580.html?nv=rs
Freilich, geschmuggelt wird in reichem Mass. Was daran verdient wird, geht nicht in die offiziellen Staatskassen. Für die Reparatur der Anlagen beispielsweise im grenznahen Rumaila-Feld bleibt da wenig. In der Region möchte Lukoil in den nächsten 23 Jahren 3,5 Milliarden Dollar investieren. Lukoil, in hartem Konkurrenzkampf mit der anderen russischen Grossfirma Jukos, ist ein Faktor der Moskauer Innenpolitik. Jukos möchte übrigens gern im irakischen Kurdistan nach Öl bohren. An Zentral-Irak ist Norinco höchst interessiert. Norinco ist ein Faktor der chinesischen Innenpolitik. Die französische Unternehmensgruppe Total-Fina-Elf hat sich - für den Friedensfall - sehr umfangreiche Schürfrechte an noch anderen Orten gesichert. Sie verfallen, wenn Frankreich für die US-Irak-Politik votiert, droht Bagdad seit fast zwei Jahren. Dass solche Interessen hier und da politische Wirkung zeigen, ist wohl keine falsche Annahme.
http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_97d/T02.HTM
Ну, а какую власть имеют во Францию нефтяные концерны, хорошо известно на примере "Эльф-Акитена", который после недавнего грандиозного скандала был проглочен упомянутой "ТотальФиной", от которой кормились и Миттеран, и Ширак, и попавший за это в тюрьму министр иностранных дел Дюма:
Задуманный во времена президентства генерала де Голля, искавшего особое место для Франции в годы холодной войны, "Эльф" куда меньше подчинялся логике частного предприятия, чем логике госаппарата. Благородная цель обеспечения "энергетической независимости" от вездесущих американских конкурентов и энергетических кризисов сначала превратила концерн, призванный разрабатывать новые месторождения в бывших французских колониях в Африке, в своего рода министерство нефти, иной раз бравшее на себя и функции спецслужб. В Конго и Заире, Габоне и Камеруне "Эльф" менял правительства, как перчатки, где-то финансируя предвыборные кампании, а где-то - военные поставки. Конечно, его акции котировались на бирже, но гендиректор назначался президентом, а первые руководители Пьер Гийома и Альбен Шаландон и вовсе считали ниже своего достоинства координировать планы с министром промышленности.
Государственный менеджмент, увы, имеет свои изъяны. "Продвижение французских интересов" сопровождалось щедрыми комиссионными (французы вовсе не были первооткрывателями в этом деле), но столь продолжительная игра государства на коммерческом поле вызвала необратимые перемены. Практика "Эльфа" узаконила так называемые ретрокомиссионные, то есть комиссионные, которые стали даваться не иностранным, а своим чиновникам, чтобы те "лучше" понимали национальные интересы. Постепенно коррупция достигла таких масштабов, что, по выражению Ле Флош-Прижана, гендиректора просто стали терять контроль над концерном.
Само собой, за выход на новые рынки надо было платить. Как недавно объяснил все тот же Ле Флош-Прижан, в начале 1992 года, в преддверии выборов в ФРГ, Миттеран прямо сказал ему: "Надо помочь Колю!" Сколько это стоило и кому помогали еще, лучше всех знает Альфред Сирвен.
http://nefte.ru/crime/krim66.htm

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