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Неприязнь.

24.07.05 22:27
Re: Неприязнь.
 
M13 свой человек
in Antwort novaya 24.07.05 21:23, Zuletzt geändert 24.07.05 22:44 (M13)
на языке не думают. думают понятиями.
не говорите о том, о чем понятия не имеетe
Denken, die den Menschen auszeichnende psych. Fähigkeit bzw. Tätigkeit, sich mit der Menge der aus Wahrnehmungen gewonnenen oder mittels Sprache vermittelten Informationen über Wirklichkeiten (Realitäten) auseinanderzusetzen, sie unter bestimmten Gesichtspunkten und zu bestimmten Zwecken zu unterscheiden, sie miteinander und mit [in vorausgegangenen Denk- und Lernprozessen verarbeiteten und im Gedächtnis gespeicherten] Informationen zu vergleichen, zu werten und zu ordnen, um durch weitere Denkoperationen das jeweils Wesentliche, Allgemeingültige, Zusammenhängende und Gesetzmäßige auszusondern. Dabei ist zu unterscheiden zw. dem auf Erkenntnis ausgerichteten spekulativen bzw. reflexiven D. und dem konstruktiven D., das ein entsprechendes Instrumentarium (z. B. Methoden und Verfahren in Technik, Medizin, Geistes-Wiss.) entwirft und bereitstellt, um Handlungen zu planen, Handlungsnormen (z. B. für das Zusammenleben in der Gemeinschaft) zu entwickeln und gesetzte Handlungsziele zu erreichen.
Denktypen: Intuitives D. ist sprunghaft und durch plötzl. Einfälle gekennzeichnet, steht unter geringer Bewußtseinskontrolle, ist teils unbewußt; bei diskursivem (zergliederndem) D. erfolgen die vom Bewußtsein kontrollierten Denkoperationen planvoll, method. und systemat.; divergentes (produktives bzw. schöpfer.) D. kommt zu neuartigen, vom Gewohnten abweichenden (divergierenden) Erkenntnissen; konvergentes D. ist ein reproduktives D.: Probleme werden durch Übernahme bzw. Anwendung von bereits Gedachtem gelöst.
D. als psych. Prozeß setzt die Darstellung der eingegangenen Information als Denkgegenstand oder -inhalt voraus. Dies erfolgt in Form unterschiedl. strukturierter bzw. leistungsfähiger Codes. Beim vorsprachl. D. erfolgen Codierung und Speicherung von situationsbezogenen Handlungsmustern durch senso- motor. Codes; durch Übertragung auf neue Situationen oder Veränderung schon bestehender Handlungsmuster sind bereits einfache Denkleistungen (z. B. bei den Primaten) möglich; im anschaul. D. werden die Denkinhalte in Form bildhafter Vorstellungen dargestellt. Im abstrakten (begriffl.) D. erfolgt die Darstellung der Denkgegenstände durch symbol. (sprachl., numer.) Codes bzw. Zeichen[systeme], die relativ frei nach bestimmten Regelsystemen kombiniert werden können. - Über den Ablauf der Denkprozesse im einzelnen sind unterschiedl. philosoph. und psycholog. Theorien entwickelt worden.
(c) Meyers Lexikonverlag
http://www.voppsy.ru/issues/1988/885/885038.htm
 

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