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Hass von Muslimen?

14.12.02 09:04
Hass von Muslimen?
 
DeusEx' знакомое лицо
DeusEx'
Ich oeffne diesen Thread um mittels der Recherche im Internet
versuchen zu beweissen, dass fast alles,was von Einigen ьber den Hass von [allen] Muslimen in diesem Forum erzдlt und daraufhingewiesen wird, ist nicht so flachgelegt. ich denke noch, dass Hass bringt nix, die Welt wird untergehen.
Weiterhin ich beschuetze auf keinem Fall den Macher der Terror-Attentate.
[????]Den Terror bekдmpfen!
Vorbeugen: Wьrde und Stolz von Arabern und Muslimen nicht verletzen. Menschenrechte der Palдstinenser achten. Keine korrupten Potentaten unterstьtzen.
Schьtzen: Attentдter erkennen, bestrafen, ausweisen

Es gibt zwei grundsдtzlich verschiedene Ziele:
den Ursachen begegnen - dies wirkt wahrscheinlich nur langfristig
den Angriff abwehren - dies mьssen wir sofort tun
Den Ursachen begegnen
Wir haben gesehen, dass die Attentдter wahrscheinlich von verschiedenen Motiven angetrieben werden. Was kцnnen wir dagegen tun?[/????]
http://www.geh-nicht-hin.de/terrorismus_bekaempfen.htm
[????]Der enttдuschte Traum von einer besseren Welt
in einer Islamische Nation.
Die Wirklichkeit: Gekrдnkte Wьrde und verletzter Stolz von Arabern und Muslimen. Scheitern von Revolutionen und Staatsgrьndungen. Unterlegenheit der Zivilisation. Vertreibung und Tod der Palдstinenser. Korrupte Potentaten in ihrer Heimat - vom Westen gestьtzt, bezahlt, beschьtzt.
Woher kommt der Hass arabischer Muslime auf den Westen?
Die international tдtigen Attentдter: Warum
stammen die meisten von ihnen aus arabischen, wohlhabenden Lдndern und hier aus vergleichsweise wohlhabenden Familien (und beklagen nie die Armut in muslimischen Lдndern, kritisieren nicht einmal unseren materiellen Reichtum)
sind sie religiцs (islamisch) motiviert
richten sie - zumindest bis jetzt - ihre Attentate hauptsдchlich gegen die USA
sind gegenwдrtig (2002) islamistische Gruppen in 22 bewaffnete Konflikte in Asien und Afrika verwickelt?
Aus diesen Quellen werden die folgenden Ursachen fьr den "modernen Terrorismus" abgeleitet:[/????]
http://www.geh-nicht-hin.de/eine_bessere_welt_unter_dem_islam.htm
[????]
Feindbild Islam?
Ein Feindbild zu haben, setzt voraus, daЯ man es beim Gegenьber mit einem einheitlichen Bild zu tun hat. DaЯ es tatsдchlich "das Gegenьber" gibt, dem ich feindlich gegenьberstehe. DaЯ es hier nдmlich "den Islam" gibt - und ebenso "die Muslime".
Das ist beim Islam aber nicht der Fall. Es gibt "den Islam" ganz einfach gar nicht. Der Islam ist in jeder Weise vielschichtig, sowohl seitens der Dogmen, seitens der Traditionen als auch seitens der Muslime, die dieser Religion angehцren.
...
Typische Merkmale des Rechtsextremismus sind (nach W. Benz): Intoleranz, Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus, Militarismus, Fьhrerorientierung, Revisionismus, Bereitschaft zur gewaltsamen Propagierung und Durchsetzung der erstrebten Ziele und Neigung zu Verschwцrungstheorien.
Bei extrem islamkritischen Personen, die nicht zugleich auch auslдnderfeindlich sind, finden wir in der Regel nicht alle diese Merkmale, aber einige. So zeigt sich oft eine deutliche Intoleranz, etwa gegenьber dem Moscheebau, dem Gebetsruf auch ohne Lautsprecher, der islamischen Kleidung im Alltag, die jeweils ьber die ьbliche und akzeptable Skepsis hinausgehen und die vor allem stark verallgemeinernd ist. Es zeigt sich auch regelmдЯig die Suche nach einem starken, einfluЯreichen Anfьhrer, der den "Kampf" gegen den Islam in die Hдnde nimmt. AuЯerdme finden wir bei Christen mit einem "Feindbild Islam" die Neigung zu Verschwцrungstheorien. Man sieht bei jedem Muslimen taqiya, also die Verstellung der Muslime im "Feindesland", man sieht bei jedem Muslimen Gewaltbereitschaft und die Tendenz, sich in extremistischen Kreisen zu vernetzen. Man sieht eine Verschwцrung, in die auch Nichtmuslime in Regierung und Kirchen eingebunden sind - und zwar sieht man dies bei allen Muslimen. Es ist eine gewisse Paranoia.
...
Die Tatsache, daЯ es zwar sehr wohl solch extremistische Muslime gibt, diese aber nur eine Teilmenge der Muslime insgesamt ausmachen, wird ignoriert. Der islamische Extremismus wird verallgemeinert.
Das "Feindbild Islam" zeigt sich durch scharfe, oftmals unsachliche Polemik gegen den Islam. Man ist weniger fьr irgend etwas Christliches, sondern vor allem gegen den Islam in Lehre und Praxis. Man sieht keinen Sinn darin, unter Muslimen evangelistisch tдtig zu werden, sondern will den Islam vor allem mit allen (meist) gewaltfreien Mitteln bekдmpfen.
http://answering-islam.de/Main/German/Import/christen/feindbild_islam.htm
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[???]
Die mittel- und westeuropдischen Gesellschaften sind endlich auf dem Weg, den Islam als eine in ihren Lдndern selbstverstдndlich praktizierte Religion zu akzeptieren. Die undogmatischen Diskussionen ьber den Islam finden immer hдufiger statt, die Gesprдchsrunden sind nicht mehr einseitig christlich besetzt. Dabei werden neue Fragen aufgeworfen, deren Antworten die Eckpfeiler fьr das "neue" Zusammenleben darstellen werden. Die wichtigste Frage lautet: Wer vertritt den Islam in einem interreligiцsen Dialog, und welche MaЯstдbe mьssen fьr diesen Dialog gesetzt werden?
[/???]
http://www.nahost-politik.de/islam/politischer-islam.htm
[???]
Von solchen Positionen aus liegt es nahe, den islamisch inspirierten Terrorismus insgesamt oder die Terrorakte des 11. September 2001 als integralen Bestandteil islamischer Religiositдt aufzufassen. Der Islam sei letztlich eine Religion der Intoleranz und Eroberung, bei dem der └Heilige Krieg⌠ (Jihad) im Zentrum stehe. Wenn dies in solch grober Form von Samuel Huntington auch nicht geteilt wьrde, so knьpft es doch direkt und indirekt an seine umstrittenen Thesen (└Clash of Civilizations⌠) an, etwa an Formulierungen, └Islam has bloody borders⌠.
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Sieht man auf die globalen Zahlen des US-AuЯenministeriums, denn lassen sich zwei wichtige Punkte feststellen: erstens sank die Zahl der Anschlдge des internationalen Terrorismus wдhrend der letzten zwanzig Jahre deutlich. Hatte es etwa in den Jahren 1985-88 jдhrlich jeweils mehr als 600 Anschlдge weltweit gegeben (in den Jahren davor zwischen etwa 490 und 565), lag die Zahl fьr die Jahre 1996-2000 bei durchschnittlich nur noch 338.
Betrachtet man die Zahlen der Anschlдge fьr die Jahre 1995-2000 nach Region, fдllt auf, daЯ der Nahe und Mittlere Osten - also die Region mit dem hцchsten Anteil an Muslimen - am unteren Ende der Terrorhдufigkeit lag, von Nordamerika abgesehen. Im Nahen und Mittleren Osten lagen die Anschlagszahlen des Internationalen Terrorismus in diesem Zeitraum zwischen 16 und 45 (im Jahresdurchschnitt 33), wдhrend sie in Westeuropa (Schwerpunkt: Balkan) zwischen 30 und 272 (durchschnittlich 101) und in Lateinamerika (Schwerpunkt auf Kolumbien) zwischen 84 und 193 (im Durchschnitt 121) betrugen.
Der SchluЯ besonderer Virulenz └islamischen⌠ Terrorismus lдЯt sich aus diesen Zahlen nicht ziehen. Sieht man sich zusдtzlich die in Westeuropa verьbten Anschlдge nдher an, dann gab es durchaus terroristische Akte durch Akteure aus dem Nahen und Mittleren Osten, allerdings in vergleichsweise geringem Umfang und oft mit nicht-religiцsem Hintergrund (etwa durch Vertreter der kurdischen PKK gegen eigene Mitglieder). Nьchtern betrachtet war der islamische Terrorismus deshalb bis zum 11. September 2001 quantitativ und qualitativ international nur von mдЯiger Bedeutung - wichtig genug, um wie auf andere Formen des Verbrechens ein strenges polizeiliches Auge zu halten, aber nach Art und Umfang kein Grund zu besonderer Aufregung.
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Meist spielt ein zweiter Faktor eine zentrale Rolle, um bestehendes Konfliktpotential in politische Gewalt zu transformieren: die Symbolik politischer Regionalkonflikte..
Die Bedeutung dieses Mechanismus wird beispielhaft deutlich in der Fatwa (ein islamisches Rechtsgutachten), die Usama ibn Ladin mit anderen Extremisten im Februar 1998 verцffentlichte, um den USA und Israel den └Krieg⌠ zu erklдren. Darin erhebt er drei substantielle Vorwьrfe:
Die Besetzung islamischer Lдnder, insbesondere └der heiligsten aller Orte, der Arabischen Halbinsel⌠, um deren └Reichtьmer zu plьndern, ihre Herrscher zu beherrschen⌠ (└dictating to its rulers⌠), und zu anderen Zwecken durch die USA;
Die Auswirkungen der US-Politik (└the Crusader-Zionist alliance⌠), des Golfkriegs und das seitdem andauernde Embargo auf die irakische Zivilbevцlkerung └mit mehr als 1 Million Toten⌠;
Die └Besetzung Jerusalems und die Morde an Muslimen⌠ durch Israel, sowie die US-amerikanische Unterstьtzung.
Bestimmte Regionalkonflikte im Nahen und Mittleren Osten kцnnen in Verbindung mit dem ohnehin innerhalb der Gesellschaften bestehenden Konfliktpotential eine explosive Mischung eingehen. Sie kцnnen politisch genutzt werden, um Konflikte und Gewaltpotential zu bьndeln und ihnen eine Richtung zu geben - potentiell auch eine Richtung nach auЯen. Eine Vorbeugung gegen Gewaltkonflikte und Terrorismus sollte in diesem Zusammenhang also zugleich die innergesellschaftlichen Quellen und Ursachen der Gewaltpotentiale und die wichtigen, symboltrдchtigen Regionalkonflikte ins Zentrum rьcken: solange die Bevцlkerungsmehrheiten ьber keine positive Lebensperspektiven verfьgen und solange etwa der Palдstinakonflikt nicht gelцst wird - solange wird die Gefahr bestehen, daЯ sich die Gewaltpotentiale reproduzieren. Sie kцnnen sich dann weiter auf sehr unterschiedliche Art und gegen unterschiedliche Ziele дuЯern, auch terroristisch.
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Der aktuelle islamisch geprдgte Terrorismus speist sich weiterhin aus sдkularen Quellen: aus sozialen Problemen und Konflikten, Unterdrьckung, Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit. Ohne diese Quellen wьrde der islamistische Terrorismus ьber kleine Grьppchen von Spinnern nicht hinausgelangen, er wьrde nicht bedeutsamer sein, als es die deutsche RAF in den siebziger Jahren war: gerдuschvoll, groЯmдulig, aber politisch isoliert.
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Eine Analyse des islamisch inspirierten Terrorismus sollte ihn nicht primдr unter quasi-theologischen, sondern unter politischen und kriminalistischen Gesichtspunkten untersuchen. Die religiцsen Begrьndungen der Terroristen zum Nennwert zu nehmen, geht ihnen auf den Leim und fьhrt in die Irre. Das religiцse Bekenntnis der Tдter ist deren Privatsache - aber ihre Verbrechen sind es nicht, und die Ursachen und Quellen politischer Gewalt und ihrer terroristschen Formen liegen nicht im Verhдltnis des Individuums zu Gott, sondern in den sehr irdischen Fragen wie sozialer und politischer Gerechtigkeit, Entfremdung und kollektiver Perspektivlosigkeit. Hier muЯ die Analyse auch des religiцsen Terrorismus, und hier mьssen die Gegen- und VorbeugungsmaЯnahmen zuerst ansetzen. Wer demgegenьber den islamischen Terrorismus primдr als ein Phдnomen des Islam auffaЯt und entsprechend handelt, spielt den Terroristen gerade in die Hдnde. Ihnen geht es ja unter anderem darum, eine Konfrontation zwischen └dem Islam⌠ und └dem Westen⌠ zu provozieren, und selbst zu den Exponenten der islamischen Seite zu werden. Genau dieses Kalkьl gilt es aber zum Scheitern zu bringen, wenn man nicht noch Цl ins Feuer gieЯen will.
http://www.jochen-hippler.de/Aufsatze/Islam_und_Terror/islam_und_terror.html

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Kaum jemand will die Wahrheit hören, aber alle wollen sie gerne aussprechen.
Kaum jemand will die Wahrheit hören, aber alle wollen sie gerne aussprechen.
 

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