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Да когда же он копыта наконец откинет ???

02.04.05 22:05
Re: Да когда же он копыта наконец откинет ???
 
Барбаросса знакомое лицо
Барбаросса
в ответ Altwad 02.04.05 21:50
Да мало ли их было предсказаний? В Библии вряд ли что, про последнего Папу стоит, если только в тех книгах, которые в не╦ не вошли. О Нострадамусе не знаю, никогда им серь╦зно не интересовался. Есть например и такие предсказания, это больше соответствует реальности.
Dass Polen sich als "Christus der Nationen" versteht, ist im Westen weitgehend unbekannt. Der Geschichtsmythos geht auf die beiden Nationaldichter Polens Adam Mickiewicz und Juliusz Slowacki zurück. Als Polen im 18. Jahrhundert unter Russland, Österreich und Preußen aufgeteilt wurde, verschwand es für über hundert Jahre von der politischen Landkarte Europas. Das Land litt gewissermaßen stellvertretend für alle freiheitsliebenden Völker. Eines Tages aber, so prophezeite Mickiewicz, werde Polen im eigenen Staate wiederauferstehen und allen geknechteten Völkern der Welt die Freiheit bringen. Doch Polen als "Christus der Nationen" litt nicht nur, sondern kämpfte auch an allen Fronten Europas und Nordamerikas. "Für unsere und eure Freiheit", wie Slowacki in einem seiner Werke schrieb.
Dieses "Christus der Nationen"-Bild vom leidenden und heroisch kämpfenden Volk half den Polen, die über hundert Jahre ohne eigenen Staat zu überstehen. Als Polen im Zweiten Weltkrieg von den Nazis und Sowjets besetzt wurde und erneut seine Staatlichkeit verlor, half es, die Grausamkeiten und die Deportationen zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich und nach Sibirien zu überdauern. Und noch einmal spielte dieser Mythos eine Schlüsselrolle in der Geschichte Polens: Anfang der 1980er Jahre griff die Freiheits- und Gewerkschaftsbewegung Solidarnosc mit der Parole "Wir kämpfen für unsere und eure Freiheit" den Unterdrücker an, die von Moskau gelenkte kommunistische Partei.
1989, nachdem Polen in Freiheit und Unabhängigkeit "wiederauferstanden" war, folgten alle anderen Länder des ehemaligen Ostblocks: die DDR, Ungarn, die Tschechoslowakei, die baltischen Republiken, Rumänien, Bulgarien. Der Mythos hatte sich erfüllt. Der polnische Papst ist nicht nur mit diesem Mythos aufgewachsen, er ist Teil davon. Nach 455 Jahren bestieg Karol Wojtyla als erster nichtitalienischer Papst den Stuhl Petri. Noch dazu kam er aus einem kommunistischen Land. "Fürchtet Euch nicht!", rief der charismatische Mann aus dem Osten der erstaunten Welt zu. "Öffnet die Grenzen der Staaten, der wirtschaftlichen und politischen Systeme, die weiten Bereiche der Kultur, der Zivilisation und des Fortschritts!"

Als es in Polen zu gären begann, fuhr der Papst 1979 kurz entschlossen nach Warschau. Zwar hatte die Parteiführung mit allen Mitteln versucht, diese Reise zu verhindern, da ihr klar war, was ein Pole als Oberhaupt der katholischen Kirche bedeuten würde. Doch gegen Johannes Paul II. hatten die Funktionäre keine Chance. "Erlauben Sie mir, dass ich das Wohl Polens auch als mein Anliegen betrachte", rief er ihnen in Warschau forsch zu.

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/9/0,3672,2283945,00.html
 

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