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Русские немцы не любят Россию?
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Олменд коренной житель
in Antwort Vkrieger 28.01.05 14:39
Herr Krieger,
wie Sie selbst schon gemerkt haben, hat sich die Mentalität einiger Leute seit 1956 nicht bemerkenswert geändert.
Es gibt eine große Kluft zwischen der Denkweise eines westlichen Menschen und der Denkweise einiger Sowjetbürger, die zwischen der UdSSR und Russland keinen Unterschied sahen und immer noch nicht sehen wollen.
In der UdSSR gab es keinen Rechtsstaat, man hat eigene Gesetzte nur als einen Werbeslogan verstanden, als ein Potemkinsche Dorf. Einige Leute glauben, dass man eigene Gesetzte verletzten darf oder sind bereit, Gesetzwidrigkeiten wegen "großen Ideen" zu dulden.
Einerseits dienten die Gesetzte in der UdSSR für die Machthaber als Instrument der Unterdrückung; die Machthaber selbst waren immer immun gegen eigene Gesetzte.
Einige Sowjetbürger (die nicht zu Minderheiten gehörten) finden, dass so was in Ordnung war, weil sie keine andere Staatsordnung sich vorstellen können.
Wie sollte es auch anders sein, wenn in Russland vor der Revolution die meisten die Mentalität der Leibeigener hatten und damit zufrieden waren?
Es schockiert mich auch ein bisschen, dass sich so wenig seit dem Zerfall der UdSSR geändert hat und dass viele junge Leute sich nicht emanzipieren konnten (obwohl man heute nicht nur die Geschichte der KPdSU zu lesen bekommt) und in den Fußstapfen ihrer Vorfahren weiter zum Abgrund schreiten...
Aber dass ist halt die Tragikomik der heutigen Situation in Russland, und daran kann man wahrscheinlich auch nichts mehr ändern.
___________________________
~Wer lesen kann, ist im Vorteil~
wie Sie selbst schon gemerkt haben, hat sich die Mentalität einiger Leute seit 1956 nicht bemerkenswert geändert.
Es gibt eine große Kluft zwischen der Denkweise eines westlichen Menschen und der Denkweise einiger Sowjetbürger, die zwischen der UdSSR und Russland keinen Unterschied sahen und immer noch nicht sehen wollen.
In der UdSSR gab es keinen Rechtsstaat, man hat eigene Gesetzte nur als einen Werbeslogan verstanden, als ein Potemkinsche Dorf. Einige Leute glauben, dass man eigene Gesetzte verletzten darf oder sind bereit, Gesetzwidrigkeiten wegen "großen Ideen" zu dulden.
Einerseits dienten die Gesetzte in der UdSSR für die Machthaber als Instrument der Unterdrückung; die Machthaber selbst waren immer immun gegen eigene Gesetzte.
Einige Sowjetbürger (die nicht zu Minderheiten gehörten) finden, dass so was in Ordnung war, weil sie keine andere Staatsordnung sich vorstellen können.
Wie sollte es auch anders sein, wenn in Russland vor der Revolution die meisten die Mentalität der Leibeigener hatten und damit zufrieden waren?
Es schockiert mich auch ein bisschen, dass sich so wenig seit dem Zerfall der UdSSR geändert hat und dass viele junge Leute sich nicht emanzipieren konnten (obwohl man heute nicht nur die Geschichte der KPdSU zu lesen bekommt) und in den Fußstapfen ihrer Vorfahren weiter zum Abgrund schreiten...
Aber dass ist halt die Tragikomik der heutigen Situation in Russland, und daran kann man wahrscheinlich auch nichts mehr ändern.
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