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Маразм крепчает.....

18.01.05 16:47
Re: Маразм крепчает.....
 
Sk@ner местный житель
Sk@ner
in Antwort delomann 18.01.05 16:12, Zuletzt geändert 18.01.05 16:56 (Sk@ner)
В ответ на:

Я слышу о каких-то деньгах - хочу знать о каких, где и
сколько...


Тебе же Мутабор привёл цифры .....после войны Израиль был построен на немецкие деньги ....а ты наверное думал что в Израеле красивые города сами по себе как грибы из земли выростают ????
Die Gesamtsumme aller Entschädigungsleistungen, einschließlich der Wiedergutmachung, liegt in der Zeit von 1952 bis 1996 bei etwa 97 Milliarden Mark. Das ist, für sich genommen, ein stattlicher Betrag. Seine Höhe relativiert sich indessen durch die Länge des Zahlungszeitraums. Und als geradezu verschwindend gering erscheint die Summe gegenüber dem Bruttosozialprodukt der Bundesrepublik, das jährlich etwa dreitausend Milliarden Mark beträgt.
Anmerkung (haGalil onLine):
BruttoSozialprodukt der BRD 1952-1996 ca. 120.000 Milliarden DM -
Gesamtsumme aller Entschädigungszahlungen 1952-1996 ca.

...
Im Interesse der damals neu entstehenden deutschen Wirtschaft bestand Adenauer darauf, die Wiedergutmachung nicht mit Geld, sondern mit der Lieferung von Industriegütern zu leisten. Sie begann mit Bahnwaggons und Lokomotiven, auch mit dem Bau von Schiffen. Der damalige Leiter der Kieler Werft, Paul Nietzke, erinnerte sich in einem Fernseh-Interview, das anläßlich des dreißigsten Jahrestags der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel ausgestrahlt wurde, an die damalige Besserung der Auftragslage. Bis dahin sei die Werft hauptsächlich mit Reparaturen ╩über Wasser gehalten╚ worden. ╩Dann kamen die Verhandlungen mit den Israelis 1953/54; sie führten zum Bau der ersten Schiffe, die 1953 bis 1957 abgeliefert worden sind, und das war eigentlich für die Schiffsbauer damals in Deutschland ein recht guter Erfolg ...╚
Im Rahmen der Wiedergutmachung sind auf deutschen Werften insgesamt dreißig Schiffe hergestellt und an Israel geliefert worden. Sie bildeten den Auftakt zu späteren regulären Lieferungen, wie Israel überhaupt seit dem Auslaufen des Wiedergutmachungsabkommens regelmäßig Industrieprodukte in Deutschland bestellt hat, deren Herstellung zuvor unter Leistungen gefallen war, die das Abkommen vorsah. Bis heute importiert Israel aus Deutschland mehr als doppelt soviel, als es nach Deutschland exportiert. Israel brauchte Investitionen. Sie waren nötig zum Aufbau der Wirtschaft mit einer leistungskräftigen Industrie und einer gut funktionierenden Infrastruktur. Die Lieferungen aus Deutschland kamen dafür wie gerufen.

 

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