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ein Bauernvolk:Russlanddeutschen (<1914)

04.11.04 07:42
ein Bauernvolk:Russlanddeutschen (<1914)
 
Mutaborr13 коренной житель
Mutaborr13
Все-таки человек - это загадка. Бывало, выскажет человек нечто, процитирует, но затем через определенное время от оппонента будет требовать доказательств того, что этот человек сам цитировал.
Например Олменд 30/10/04 08:59, постя самому себе процитировал, что "Рoс".Немцы были Бауерфолк до 1914 года что всего ок 4% жили в городах
В ответ на:

лменд
(Pooh-Bah)
30/10/04 08:59
Олменд | Re: Немцкие крестьяне и Цари
В ответ Олменд 30/10/04 08:04
Последний раз изменено 30/10/04 09:06 (Олменд)
.....
Смотрим источники:
...
http://www.zum.de/Faecher/Gk/RP/Schulerarbeiten_und_Referate_i/Die_Geschichte_der_Deutschen_i/
Die_Geschichte_der_Deutschen_i/die_geschichte_der_deutschen_i.html#Kapitel3
3. Das städtische Deutschtum
Die Rußlanddeutschen waren bis zum Ersten Weltkrieg ein Bauernvolk, nur 4,4% lebten nach der Volkszählung von 1897 in der Stadt.
Trotzdem waren die kulturellen Leistungen der städtischen Deutschen so vielfältig und folgenreich, daß ihre Bedeutung für die
Europäisirung Rußlands nicht hoch genug eingeschätzt werden kann


Затем немногим спустя, отвечая Вике, Олменд меня вопрошал, ГДЕ ЖЕ ЭТОТ БАУЕРФОЛК (самовольно экстаполируя цифры ).

В ответ на:

Олменд
(Pooh-Bah)
2/11/04 16:49 ........
http://www.cvjmmuenster.de/intgesch.htm
Eine Volkszählung im Jahr 1897 ergab eine Zahl von 1,8 Millionen Deutschen. 22% lebten an der Wolga, 21% im Schwarzmeergebiet, weniger als 1% in Mittelasien und Sibirien und 56% im europäischen Rußland. Über ihre Religionszugehörigkeit wurde ermittelt: 76% waren evangelisch-lutherisch, 13% katholisch, jeweils 4% waren Mennoniten und 3% gehörten anderen Glaubensgemeinschaften an. 3/4der Siedler lebten von der Landwirtschaft
P.S.
Bereits im Jahre 1897 lebten 25% der Kolonisten nicht von der Landwirtschaft. Im Jahre 1917 waren es mit Sicherheit schon zw. 30% und 50%
Also, Mut, wo bleiben denn Ihre Argumente zum Thema └ewiges Bauernvolk⌠?


Как затем выяснилось, источник имел определенные грубые неточности. Но про сии неточности уж отдельная тема есть
"интернет существует не только для того, чтобы с него сгребать все, что попадeтся под руку."
Вопрос в другом? А были ли они на самом деле Бауерфолк? Ведь Олменд уже в другой теме высказал мысль, что не будь депортации и высылок в Сибирь не жили бы немцы в таком колве в селах ( цитата не дослословная )
Глянул я в Брокхауз за 2002 год. И вот что обнаружил - в Сибири жили немцекие КРЕСТьЯНЕ ДО ВЫСЫЛОК 1914 и последующих годов.
Мало того ив Брокхаузе сказано, чтоVor 1914 bestanden im Gebiet westlich des Urals insgesamt 3000 geschlossene deutsche Dörfer mit 1,7 Mio. Russlanddeutsche (95% Bauern).
Вот подробные цитаты. Так что хер обер Олменд, таки были РД Бауерфолк или в переводе на русс.язык - "крестьанским народом"

В ответ на:

Sibiri|endeutsche,

die deutschen Siedler, die bis zum 19.Jahrhundert vereinzelt, seit 1881 in planmäßiger Kolonisation sowie nach dem Ersten und besonders dem Zweiten Weltkrieg in Zwangsverbannung im südwestlichen Sibirien in den Räumen Omsk und Nowosibirsk, weit verstreut auch bis Irkutsk, Jakutsk und Kamtschatka lebten und leben
(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2002,
Russlanddeutsche,

(ungenaue) Sammelbezeichnung für die Menschen deutscher Volkszugehörigkeit, die in Russland (etwa 0,85 Mio.) und in mit ihm historisch-politisch verbundenen Gebieten leben: Kasachstan (etwa 960000), Kirgistan (etwa 100000), Usbekistan (etwa 40000), Ukraine (etwa 40000), Tadschikistan (etwa 33000) u.a. Republiken der GUS (etwa 14000).
Geschichte:

Die Wolgadeutschen wurden unter Katharina II. 1763-74 angesiedelt. Die meisten Ansiedlungen der Schwarzmeerdeutschen entstanden erst während der 2.Einwanderungswelle unter Alexander I. 1804-24. In Großstädten u.a. Sankt Petersburg, Moskau (Sloboda), Odessa lebten schon vorher zahlreiche Deutsche. Um 1850 gab es insgesamt 300 deutsche Kolonien: 104 an der Wolga, 182 im Schwarzmeerraum und 14 im Gebiet von Sankt Petersburg. Zwischen 1830 und 1870 wurden die Wolhyniendeutschen angesiedelt. Ab 1881 lebten Deutsche auch im asiatischen Teil Russlands, im Südural, in Sibirien (Sibiriendeutsche) und Turkestan. Vor 1914 bestanden im Gebiet westlich des Urals insgesamt 3000 geschlossene deutsche Dörfer mit 1,7 Mio. Russlanddeutsche (95% Bauern).

Ende des 19.Jahrhunderts verloren die Russlanddeutschen fast alle Privilegien und gerieten unter Russifizierungsdruck. Während des Ersten Weltkriegs waren sie erstmals auch Pressionen ausgesetzt (v.a. Deportationen aus den westlichen Grenzgebieten und Pogromen). Bedingt durch die Kriegsereignisse sowie die Hungerjahre 1921/22 und 1932/33 kamen etwa 400000 Russlanddeutsche um.
Am 19.10. 1918 war ein autonomes Gebiet, am 6.1. 1924 die ASSR der Wolgadeutschen (Wolgadeutsche Republik) gebildet worden. Nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion (22.6. 1941 wurde die Wolgadeutsche Republik am 28.8. 1941 aufgelöst (offiziell erst am 25.9. 1945), 400000 Wolgadeutsche wurden zu Unrecht kollektiv der Kollaboration mit Deutschland beschuldigt, entrechtet und unter hohen Opfern nach Kasachstan (etwa die Hälfte aller Russlanddeutschen), Kirgisien und Tadschikistan deportiert (seitdem bis 1991 auch Sowjetdeutsche genannt,0); am 10.1. 1942 Verfügung von Zwangsarbeit für alle Russlanddeutschen. Die Schwarzmeerdeutschen wurden während der deutschen Besetzung 1943/44 in den Warthegau umgesiedelt.

Der Amnestie vom Dezember 1955 und dem Dekret von 1964 über partielle Wiedereingliederung folgte die Rehabilitierung, ohne dass den Russlanddeutschen die Rückkehr in ihre traditionellen Gebiete ermöglicht wurde. Die sowjetische Volkszählung von 1959 wies 1,62 Mio. Russlanddeutsche aus (von diesen etwa 90% im asiatischen, 10% im europäischen Teil der UdSSR,0); seit Ende der 1970er-Jahre wird eine offizielle Zahl von etwa 2Mio. genannt. Nach Gründung politischer Organisationen der Russlanddeutschen (v.a. ╩Wiedergeburt╚, ╩Verband der Deutschen in der GUS╚) 1989 wuchs der Wunsch nach Wiedererrichtung der Wolgadeutschen Republik. Dennoch sahen sich zuletzt immer mehr Russlanddeutsche veranlasst, in westliche Länder auszusiedeln, v.a. in die Bundesrepublik Deutschland (Aussiedler beziehungsweise Spätaussiedler; 198897 etwa 1,7 Mio.). Seit 1991 gewährt Deutschland umfangreiche finanzielle Hilfen, um die Abwanderung zu reduzieren. In Westsibirien (Gebiet Omsk), im Altai- und im Wolgagebiet erfolgt inzwischen eine verstärkte Ansiedlung von Russlanddeutschen in deutschen ╩National-Rayons╚. Als erster Minderheit in Russland wurde den Russlanddeutschen 1998 kulturelle Autonomie gewährt. Auch Kasachstan, Kirgistan und die Ukraine bemühen sich um Integration der in ihrem Gebiet lebenden deutsch-stämmigen Bevölkerung (Kasachstan-, Kirgisien- und Ukrainedeutsche genannt).
Literatur:
Die Deutschen in der UdSSR in Gesch. u. Gegenwart, hg. v. I.Fleischhauer u.a. (1990,0);
Deutsche in Rußland, hg. v. H.Rothe (1996,0);
H.Ingenhorst: Die Russlanddeutschen.Aussiedler zw. Tradition u. Moderne (1997,0);
Dt. Gesch. im Osten Europas, begr. v. W.Conze, Bd.8: Rußland, hg. v. G.Stricker(1997,0);
V.Dönninghaus: Die Deutschen in der Moskauer Gesellschaft. Symbiose und Konflikte (1494-1941). (2002.
(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2002
Wolgadeutsche,

die älteste Gruppe der Russlanddeutschen; wurden unter Katharina II. 1763-74 zu beiden Seiten der unteren Wolga in den Gouvernements Saratow und Samara angesiedelt. Sie kamen zum größten Teil aus dem Rheingau, Hessen, der Pfalz, dem Elsass, aus Holland und der Schweiz, zum kleineren Teil aus Bayern, Schwaben und Sachsen. Etwa 75% waren Protestanten.
1853-74 kamen Mennoniten aus der Danziger Gegend hinzu. 1914 lebten im Siedlungsgebiet der Wolgadeutschen (bis hin zum Ural) rd. 700000 Menschen.
(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2002,
Sloboda

[(alt)russisch svoboda, sloboda ╩Freiheit╚, ╩freie Siedlung╚], [/] ursprüngliche Bezeichnung für exemte bäuerliche Siedlungen (Freistätten) , denen seit dem 13.Jahrhundert für den Landesausbau Steuerprivilegien gewährt wurden; im Moskauer Staat des 16.17.Jahrhunderts v.a. steuerlich begünstigte, gewerbliche oder berufsständische Gemeinden in unmittelbarer Nähe städtischer Siedlungen (so genannte Vorstädte, am berühmtesten die Moskauer Ausländervorstadt, die ╩Nemezkaja Sloboda╚ [╩Deutsche Vorstadt╚],0); bis zum Verbot (1649) zum Teil auch auf steuerfreiem Grundherrenland. 1652 wurde die ╩Deutsche Vorstadt╚ wieder errichtet, in der Peter I., der Große, ab 1690 häufig verkehrte und die eine wichtige Mittlerfunktion zwischen Russland und dem übrigen Europa hatte.
(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2002,
Schwarzmeerdeutsche,

die Bewohner der ehemaligen deutschen Siedlungen in Südrussland, nördlich vom Schwarzen Meer von Odessa im Westen bis zum Nordkaukasus im Osten. Unter Katharina II. wanderten seit 1765 Deutsche aus West- und Südwestdeutschland, seit 1789 in mehreren Schüben auch westpreußische Mennoniten in das Schwarzmeergebiet ein; die meisten Ansiedlungen der Schwarzmeerdeutschen wurden jedoch erst während der 2.Einwanderungswelle unter Alexander I. 1804-24 gegründet.
(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2002,
Wolhyni|endeutsche,

die deutschen Siedler in Wolhynien. Nachdem bereits 1816 einige Mennoniten aus dem Danziger Raum, der Rheinpfalz und Württemberg nach Wolhynien gekommen waren, erfolgten 1831 und 1863/64 zwei große Einwanderungsschübe deutscher Siedler aus Polen, Niedersachsen, Pommern und Schlesien Bald nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurden die rd. 200000 Wolhyniendeutschen in die östlichen Gebiete des europäischen Teils Russlands und nach Sibirien
(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2002,


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