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9 МАЯ - ДЕНЬ ПОБЕДЫ
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in Antwort Ален 10.05.13 23:38, Zuletzt geändert 11.05.13 09:58 (gadacz)
Auch die NSDAP hatte 1945 ca. 8 Millionen Mitglieder. Die SED hatte 1989 ca. 3 Millionen Mitglieder.
Nach dem Zusammenbruch war niemand dabei gewesen und fast alle behaupteten, schon immer dagegen gewesen zu sein.
Waren nun alle NSDAP-Mitglieder Nazis und Faschisten? Waren alle SED-Mitglieder Kommunisten?
Tatsächlich war es in der UdSSR, Nazideutschland, DDR und anderen Staaten vorteilhaft, Mitglied der Staatspartei zu sein. Wer nicht dafür war, war automatisch dagegen und "Gegner" hatten nur selten eine Chance, Karriere zu machen. Da konnte es doch keinen Chirurg geben ohne Parteibuch, denn der hatte sicherlich keine Ahnung von Chirurgie.
Es ist wirklich schwer eine Mitgliedschaft richtig zu beurteilen.
Noch schlimmer ist es bei der Armee:
Nicht alle sowjetischen Soldaten waren linientreue Kommunisten und Helden, nicht alle Soldaten der Wehrmacht waren Nazis und blutrünstige Faschisten. Die große Masse wurden per Befehl eingezogen und an die Front geschickt, ob sie es wollten oder nicht.
Wenn die Befehle nicht ausgeführt wurden, kamen sie ins Straflager, KZ oder wurden gleich standrechtlich erschossen. Das waren absolut keine Einzelfälle! Diskussionen über Recht und Menschlichkeit gehörten nicht zum Auftrag -- in keiner Armee.
Die Gehorsamen, die ohne Nachdenken die Befehle ausführten bekamen Orden und werden immer noch als verdiente Helden und Veteranen gefeiert.
Die Soldaten, die es gewagt haben nachzudenken und unmenschliche Befehle zu verweigern, galten als Feiglinge und wurden als Vaterlandsverräter diffamiert und vergessen.
Keine Parade erinnert an die "echten" Helden.
Nach dem Zusammenbruch war niemand dabei gewesen und fast alle behaupteten, schon immer dagegen gewesen zu sein.
Waren nun alle NSDAP-Mitglieder Nazis und Faschisten? Waren alle SED-Mitglieder Kommunisten?
Tatsächlich war es in der UdSSR, Nazideutschland, DDR und anderen Staaten vorteilhaft, Mitglied der Staatspartei zu sein. Wer nicht dafür war, war automatisch dagegen und "Gegner" hatten nur selten eine Chance, Karriere zu machen. Da konnte es doch keinen Chirurg geben ohne Parteibuch, denn der hatte sicherlich keine Ahnung von Chirurgie.
Es ist wirklich schwer eine Mitgliedschaft richtig zu beurteilen.
Noch schlimmer ist es bei der Armee:
Nicht alle sowjetischen Soldaten waren linientreue Kommunisten und Helden, nicht alle Soldaten der Wehrmacht waren Nazis und blutrünstige Faschisten. Die große Masse wurden per Befehl eingezogen und an die Front geschickt, ob sie es wollten oder nicht.
Wenn die Befehle nicht ausgeführt wurden, kamen sie ins Straflager, KZ oder wurden gleich standrechtlich erschossen. Das waren absolut keine Einzelfälle! Diskussionen über Recht und Menschlichkeit gehörten nicht zum Auftrag -- in keiner Armee.
Die Gehorsamen, die ohne Nachdenken die Befehle ausführten bekamen Orden und werden immer noch als verdiente Helden und Veteranen gefeiert.
Die Soldaten, die es gewagt haben nachzudenken und unmenschliche Befehle zu verweigern, galten als Feiglinge und wurden als Vaterlandsverräter diffamiert und vergessen.
Keine Parade erinnert an die "echten" Helden.
DEUTSCHsprachiger €uropäer mit preußischem Migrationshintergrund - service.gadacz.info
