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морание в крови:ФРГ,Югославия и Ко.

03.10.04 12:28
Re: морание в крови:ФРГ,Югославия и Ко.
 
Mutaborr13 коренной житель
Mutaborr13
in Antwort sumkin 02.10.04 13:35
Спасибо за инфо. Вот полный отчет той передачи. Что однако НЕ опровергает а подтверждает факт - замарали себя в крови все те, кто принял участие. И немцы - в том числе.
В ответ на:

http://online.wdr.de/online/news/kosovoluege/sendung_text.pdf
Rudolf Scharping (27.03.1999):
"Wir wären ja auch niemals zu militärischen Maßnahmen geschritten, wenn es nicht diese humanitäre
Katastrophe im Kosovo gäbe mit 250.000 Flüchtlingen innerhalb des Kosovo, weit über 400.000
Flüchtlingen insgesamt, und einer zur Zeit nicht zählbaren Zahl von Toten."
Nicht zählbare Tote schon vor Beginn der NATO-Bombardierung? Die OSZE, Organisation für
Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, müsste davon doch gewusst haben. Denn ihre Beobachter
hatten penibel die Vorkommnisse im Kosovo gemeldet. Ihr Fazit für den März 1999: 39 Tote im
gesamten Kosovo - bevor die NATO-Bomber kamen. Drohte also eine └humanitäre Katastrophe⌠? Der
damals leitende deutsche General bei der OSZE, und eine amerikanische Diplomatin, die damals im
Kosovo war, erinnern sich.
Heinz Loquai, General a. D. - OSZE:
"Die Legitimationsgrundlage für die deutsche Beteiligung war die sogenannte humanitäre Katastrophe.
Eine solche humanitäre Katastrophe als völkerrechtliche Kategorie, die einen Kriegseintritt rechtfertigte,
lag vor Kriegsbeginn im Kosovo nicht vor."

Norma Brown, US-Diplomatin im Kosovo:
└Bis zum Beginn der NATO-Luftangriffe gab es keine humanitäre Krise. Sicher, es gab humanitäre
Probleme, und es gab viele Vertriebene durch den Bürgerkrieg. Aber das spielte sich so ab: Die Leute
verließen ihre Dörfer, wenn die Serben eine Aktion gegen die UCK durchführten - und kamen danach
wieder zurück. Tatsache ist: Jeder wusste, dass es erst zu einer humanitären Krise kommen würde,
wenn die NATO bombardiert. Das wurde diskutiert: In der NATO, der OSZE, bei uns vor Ort und in der
Bevölkerung.⌠
Ein eindeutiges Urteil! Gewalt im Kosovo - in keinem einzigen Bericht der OSZE findet sich auch nur ein
Indiz für eine drohende humanitäre Katastrophe.

Was die internationalen Fachleute beobachteten,
waren Situationen wie diese: Rebellen der sogenannten Kosovo-Befreiungsarmee UCK kämpften
gegen reguläre jugoslawische Truppen. Ein Bürgerkrieg - so die OSZE. Vor diesen Kämpfen flohen die
Dorfbewohner. Später kehrten sie dann meist in ihre völlig zerstörten Häuser zurück.
Die NATO in Brüssel kannte die Berichte der OSZE. Sie deckten sich mit ihren eigenen
Beobachtungen, blieben aber intern. Diese Erkenntnisse wurden damals nicht auf einer der vielen
NATO-Pressekonferenzen veröffentlicht. Mehr noch: Auf der letzten Tagung des NATO-Rates vor
Kriegsbeginn, am 14. März 1999, wurde berichtet: Die Gewalt gehe eher von terroristischen Aktionen
der UCK aus, die Serben übten dann allerdings mit unverhältnismäßiger Härte Vergeltung. Dennoch
drohte die Lage im Kosovo zu der Zeit nicht außer Kontrolle zu geraten. Dennoch bereitete sich die
NATO-Führung längst auf einen Angriff gegen Jugoslawien vor.
..
Zur gleichen Zeit im deutschen Verteidigungsministerium: Auch dort war keine Rede von einer
drohenden humanitären Katastrophe: In den Unterlagen des Bundesministers für Verteidigung zur Lage
im Kosovo stand nämlich etwas ganz anderes als Rudolf Scharping in der Öffentlichkeit verkündet
hatte. Zitat aus den geheimen Lageberichten des Verteidigungsministeriums:
...

└In den vergangenen Tagen kam es zu keinen größeren bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen
serbisch-jugoslawischen Kräften und der UCK...
Die serbischen Sicherheitskräfte beschränken ihre Aktionen in jüngster Zeit auf Routineeinsätze wie
Kontrollen, Streifentätigkeit, Suche nach Waffenlagern und Überwachung wichtiger
Verbindungsstraßen.⌠

Geflüchtete Kosovo-Albaner - ein Opfer der Serben. Aber nicht als Folge eines Vertreibungsplans mit
Namen └Hufeisen⌠. Der war schlicht eine Erfindung des deutschen Verteidigungsministeriums,
Kriegspropaganda wie das angebliche KZ von Pristina oder das angebliche Massaker an Zivilisten in
Rugovo. Das Elend der Flüchtlinge aber war auch eine Folge der Nato-Bombardierung.


"интернет существует не только для того, чтобы с него сгребать все, что попадeтся под руку."

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