Вход на сайт
Рост цен на товары, падение цен на рабочую силу.
4407 просмотров
Перейти к просмотру всей ветки
в ответ Wladimir- 30.06.08 19:50
Demokratie nach Kassenlage
Die Deutschen finden Volksherrschaft prima - aber nur solange die persönlichen Finanzen stimmen, zeigt eine neue Studie. Vier von zehn Befragten sagen, die Demokratie funktioniere nicht, im Osten ist es sogar eine Mehrheit. Die Forscher sind erschrocken über die eigenen Befunde
Zur Zuschauerdemokratie entwickelt"
Andere fordern mehr direkte Demokratie, um die Verdrossenheit zu überwinden: "Die deutsche Demokratie hat sich zu einer Zuschauerdemokratie entwickelt", sagt Gerald Häfner, der Vorsitzende des Vereins "Mehr Demokratie". Mit Volks- und Bürgerentscheiden könne die wachsende Distanz zwischen Repräsentanten und Repräsentierten überwunden werden.
Kritisch beurteilt Häfner, dass "immer mehr substantielle Entscheidungen immer weiter entfernt von den Menschen getroffen" würden - zum Beispiel auf europäischer Ebene. Hinzu komme die "Dominanz der Ökonomie über die Politik". Die Bürger hätten das Gefühl, die Politik könne nichts ausrichten.
Offensichtlich ist dieses Gefühl auch bei den Jüngeren weit verbreitet. Denn obwohl die FES-Studie in der Gruppe der unter 24-Jährigen keine auffällige Demokratiedistanz nachweisen konnte, ist es gerade jene Gruppe, die ein deutliches Desinteresse an Politik aufweist. Häfner zu SPIEGEL ONLINE: "Viele junge Leute haben das Gefühl: Wählengehen ändert nichts. Vielleicht trägt auch die Große Koalition in Berlin zu dieser Stimmungslage bei."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,563013,00.html
Die Deutschen finden Volksherrschaft prima - aber nur solange die persönlichen Finanzen stimmen, zeigt eine neue Studie. Vier von zehn Befragten sagen, die Demokratie funktioniere nicht, im Osten ist es sogar eine Mehrheit. Die Forscher sind erschrocken über die eigenen Befunde
Zur Zuschauerdemokratie entwickelt"
Andere fordern mehr direkte Demokratie, um die Verdrossenheit zu überwinden: "Die deutsche Demokratie hat sich zu einer Zuschauerdemokratie entwickelt", sagt Gerald Häfner, der Vorsitzende des Vereins "Mehr Demokratie". Mit Volks- und Bürgerentscheiden könne die wachsende Distanz zwischen Repräsentanten und Repräsentierten überwunden werden.
Kritisch beurteilt Häfner, dass "immer mehr substantielle Entscheidungen immer weiter entfernt von den Menschen getroffen" würden - zum Beispiel auf europäischer Ebene. Hinzu komme die "Dominanz der Ökonomie über die Politik". Die Bürger hätten das Gefühl, die Politik könne nichts ausrichten.
Offensichtlich ist dieses Gefühl auch bei den Jüngeren weit verbreitet. Denn obwohl die FES-Studie in der Gruppe der unter 24-Jährigen keine auffällige Demokratiedistanz nachweisen konnte, ist es gerade jene Gruppe, die ein deutliches Desinteresse an Politik aufweist. Häfner zu SPIEGEL ONLINE: "Viele junge Leute haben das Gefühl: Wählengehen ändert nichts. Vielleicht trägt auch die Große Koalition in Berlin zu dieser Stimmungslage bei."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,563013,00.html
I'm a very simple man,notorischer Skeptiker, Störenfried, Gehirnforscher, Sozialtheoretiker und Troublemaker
