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15.09.03 02:21
Re: 11
 
Diggy свой человек
Diggy
Die aus dem alliierten Bombenangriff auf Dresden hervorgehenden Opferzahlen sind über die Jahre auf politisch korrekte Art ständig reduziert worden, in der Tat bis auf 35.000. Noch 1991 schrieb jedoch Juan Maler sehr logisch: "Wenn während des Bombenangriffs auf Hamburg im Juli 1943 55.000 Menschen den Tod fanden, dann können es in Dresden unmöglich weniger gewesen sein. Dabei muß berücksichtigt werden, daß Hamburg eine funktionierende Luftverteidigung besaß und die Bombenlast noch nicht einmal ein Drittel dessen betrug, was über Dresden niederging. [...] Irving konnte 135.000 Tote nachweisen. Allerdings liegen 480.000 amtlich erfaßte Bombenopfer vor. Darunter 37.000 Kleinkinder und Säuglinge, 46.000 schulpflichtige Kinder, 55.000 Kriegsversehrte, Kranke und Schwestern, Rotkreuzhelferinnen und Pflegepersonal, 12.000 Rettungsmannschaften, Feuerwehr, Sanitäter, Luftschutzhelfer und Luftschutzpolizei. Es scheint auch völlig absurd, in Anbetracht der zum Zeitpunkt des Angrffs mit 1.200.000 Menschen vollgestopften Stadt [einschließlich rund 600.000 Flüchtlingen; Scriptorium] und bei mehr als 700.000 von 9.000 Kampfflugzeugen abgeworfenen Bomben von 35.000 Toten [oder auch 135.000; Scriptorium] zu sprechen. Vielmehr kamen auf zwei Einwohner eine Bombe." (Juan Maler, Die Unvollendete, Buenos Aires 1991, S. 28-29.)
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