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Любимое.Для души.

15.01.26 07:37
Re: Любимое.Для души.
 
legende2018 патриот
legende2018
in Antwort legende2018 17.11.22 12:05

**Als 740 Kinder dem Meer überlassen wurden und die Welt „Nein“ sagte, sagte ein Mann „Ja“.**


Es war das Jahr **1942**.

Im Arabischen Meer trieb ein Schiff wie ein schwimmender Sarg.


An Bord befanden sich **740 polnische Kinder** – Waisen, die die sowjetischen Arbeitslager überlebt hatten, in denen ihre Eltern an Hunger, Krankheit und Erschöpfung gestorben waren. Sie waren nach Iran geflohen, doch das Schlimmste stand ihnen noch bevor: **Niemand wollte sie aufnehmen.**


Hafen um Hafen entlang der indischen Küste schloss das **Britische Empire** – die mächtigste Macht jener Zeit – seine Tore.

„Nicht unsere Verantwortung. Fahrt weiter.“


Die Nahrung ging zur Neige.

Medikamente waren aufgebraucht.

Und die Hoffnung – dieselbe Hoffnung, die diese Kinder bisher am Leben gehalten hatte – wurde gefährlich zerbrechlich.


Die zwölfjährige Maria hielt die Hand ihres sechsjährigen Bruders. Sie hatte ihrer sterbenden Mutter versprochen, ihn zu beschützen.

Doch wie schützt man jemanden, wenn die ganze Welt entschieden hat, dass er nicht leben darf?


Da erreichte die Nachricht den kleinen Palast von **Navanagar** im heutigen Gujarat.

Der Herrscher war **Jam Sahib Digvijay Singhji**.

Ein Fürst von begrenzter Macht in einem von den Briten kontrollierten Reich.

Kein großes Heer. Keine Kontrolle über die Häfen. Keine Verpflichtung einzugreifen.


Seine Berater berichteten:

— „Siebenhundertvierzig Kinder treiben auf See, nachdem die Briten ihnen die Aufnahme verweigert haben.“


Der Maharadscha fragte ruhig:

— „Wie viele Kinder?“


— „Siebenhundertvierzig, Eure Hoheit.“


Ein Moment der Stille.

Dann sagte er:

— „Die Briten mögen meine Häfen kontrollieren.

Aber sie kontrollieren **nicht mein Gewissen**.

Diese Kinder werden in Navanagar anlegen.“


Man warnte ihn:

— „Wenn Ihr Euch den Briten widersetzt …“


— „Dann werde ich es tun.“


Und er sandte die Botschaft, die **740 Leben rettete**:

— „Ihr seid hier willkommen.“


Im August 1942 lief das Schiff unter der gnadenlosen Sommersonne in den Hafen ein.

Die Kinder stiegen an Land wie Schatten – zu schwach zum Weinen, vom Leid dazu erzogen, nichts mehr zu erwarten.


Der Maharadscha wartete am Pier.

Ganz in Weiß gekleidet, kniete er nieder, um auf Augenhöhe mit den Kindern zu sein, und sagte – durch Dolmetscher – Worte, die sie seit dem Tod ihrer Eltern nicht mehr gehört hatten:


— „Ihr seid keine Waisen mehr.

Ihr seid jetzt meine Kinder.

Ich bin euer **Bapu** – euer Vater.“


Er baute kein Flüchtlingslager.

Er baute **ein Zuhause**.


In **Balachadi** erschuf er ein kleines Polen auf indischem Boden:

polnische Lehrer, vertrautes Essen, Kinderlieder, Unterricht, Gärten – sogar einen Weihnachtsbaum unter tropischem Himmel.


„Das Leid versucht, euch auszulöschen“, sagte er.

„Eure Sprache, eure Kultur, eure Traditionen sind heilig.

Hier werden sie weiterleben.“


Vier Jahre lang, während die Welt im Krieg brannte, lebten diese Kinder nicht als Flüchtlinge – sondern als **Familie**.

Der Maharadscha besuchte sie, kannte ihre Namen, feierte Geburtstage, tröstete Angehörige, die glaubten, ihre Kinder nie wiederzusehen.

Er bezahlte Ärzte, Nahrung, Kleidung – alles aus seinem eigenen Vermögen.


Als der Krieg endete und der Abschied kam, flossen viele Tränen.

Balachadi war das einzige Zuhause, das sie je gekannt hatten.


Heute sind diese Kinder Ärzte, Lehrer, Eltern, Großeltern.

In Polen tragen Plätze und Schulen den Namen **Jam Sahib Digvijay Singhji**.

Er erhielt die höchste Auszeichnung des Landes.


Doch sein wahres Denkmal ist nicht aus Stein.


Es sind **740 Leben**.

Und diese Leben erzählen ihren Enkeln bis heute die Geschichte eines indischen Königs, der, als die ganze Welt die Türen schloss, dem Leid ins Gesicht sah und sagte:


— **„Jetzt seid ihr meine Kinder.“**

Все свои поступки совершай только в Гармонии со Своей Совестью.
 

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