Любимое.Для души.
...Auch Jesus wurde in der Fremde geboren, von einer Mutter, die den Samen eines unbekannten Mannes empfangen hatte – offensichtlich nicht aus Liebe. Ein fremder Mann war es, der ihn als Erster in die Arme nahm und seiner Mutter, einer ihm kaum bekannten Frau, die Hand zur Hilfe ausstreckte. Auch Jesus erblickte die Welt in der Fremde. Seine Mutter verließ ihr Zuhause schwanger und kam nicht dort an, wohin sie ging.
So begann sein Weg: ungebunden, nirgendwo wirklich angenommen. Fremd war er, und fremd waren seine Gedanken. Unverstanden blieb er von seiner Umgebung. Seinen Weg beendete er früh, in Leid und Schmerz.
Er durfte nicht zurück in die Mutter Erde, seine Asche durfte nicht zu Asche werden. Von sündhaften Männern und blinden Frauen wurde er direkt in den Himmel geschickt. Zu Gott? Zum Teufel? Er verschwand.
Die Menschen, die ihn nie verstanden hatten, erklärten ihn zum Gott – wie sie es immer taten, wenn sie dem Unerklärbaren begegneten. Und er? Und seine Seele? Auf Ewigkeit verdammt irrt sie über die Erdbahn, regnet ihre von den Menschen nie verstandenen Wahrheiten, sucht nach Zuhause und Ruhe – und findet sie doch nie.
Geboren in der Fremde, unter Tieren im Stall, sucht diese heimatlose Seele nach einem Hafen, den es in keinem Meer dieser Erde gibt.
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