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Взяли налог 30% с продажи акции. Как быть?
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в ответ alexm00 27.03.09 09:50
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Говорят с этого года изменились правила.
Говорят с этого года изменились правила.
Где говорят?
Разве не было почты от банка?
Neue Steuerregeln bei Wertpapieren
Die neue Abgeltungsteuer bewirkt, dass Banken und Sparkassen die 25-prozentige Pauschalsteuer (plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) auf Zins- und Kursgewinne jetzt direkt an das zuständige Finanzamt des Anlegers abführen. Damit der steuerpflichtige Gewinn korrekt ermittelt werden kann, richtet jedes Geldhaus zwei Verrechnungstöpfe pro Sparer ein:
∙ In dem ersten Topf verrechnet das Geldhaus realisierte Kursgewinne aus Aktien mit realisierten Kursverlusten aus Aktien. Den ermittelten Betrag, egal ob positiv oder negativ, schiebt die Bank in den zweiten Verrechnungstopf.
∙ Im zweiten Topf wird die festgestellte Summe Verlusten und Gewinnen aus anderen Wertpapiergeschäften des Anlegers gegenüber gestellt, also mit der Differenz aus Anleihegeschäften, Fondsverkäufen und Transaktionen mit Zertifikaten. Zusätzlich wird der ermittelte Saldo aus Topf 1 mit den vereinnahmten Erträgen aus Zinsen und Dividenden verrechnet.
Ist das Gesamtergebnis positiv, zieht die Bank davon den Sparer-Pauschbetrag ab (801 Euro pro Sparer) und ermittelt aus dem Restbetrag die fällige Abgeltungsteuer. Diese führt sie dann direkt ans Finanzamt ab. Bei negativem Sparergebnis wird der Unterschiedsbetrag fortgeschrieben, um ihn mit künftigen Erträgen verrechnen zu können.
Die neue Regelung kann sich nachteilig auf Börsianer auswirken, die Depots bei mehreren Banken führen. Grund: Sind Verluste aufgelaufen, muss man bei diesem Geldinstitut jeweils bis zum 15. Dezember eines Jahres eine Verlustbescheinigung anfordern. Diese ist gemeinsam mit der Steuererklärung beim Finanzamt einzureichen. Die Finanzbeamten ermitteln dann die tatsächliche Abgeltungsteuerlast nachträglich neu.
Steuerexperten sehen diese Vorgehensweise jedoch kritisch, da sie erstens mit bürokratischem Aufwand verbunden ist und zweitens wegen der zunächst zu viel abgeführten Abgeltungsteuer zu Zinsverlusten führt. Ausweg: Anleger fahren besser, wenn sie sämtliche Aktien, Fondsanteile und Zertifikate in einem oder mehreren Depots bei einer Bank konzentrieren. Der zeitliche Aufwand und der mögliche finanzielle Verlust lässt sich damit vermindern.