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wie deutsch sind deutsche ?
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in Antwort Ost-Kasachstaner 25.04.11 22:26
Das Unrecht, was den Deutschen angetan wurde, bezweifele ich doch überhaupt nicht. Ich sehe aber auch, dass von Deutschen vielen Anderen Unrecht angetan wurde.
Zwangsarbeiter, die bei Krupp Kanonen gossen oder unterirdische Raketenfabriken bauten, haben auch unendlich gelitten und oft ihren Einsatz mit dem Tod bezahlt. Meines Wissens waren das kaum Russland-Deutsche, denn die hat ja Stalin dem Zugriff durch Umsiedlung entzogen. Na ja, wenn sie schon für Deutschland gearbeitet haben, bzw. arbeiten mussten, dann sollte man sie nicht so billig abfertigen, wie es nach dem Krieg passiert ist. da sehe ich aber einen deutlichen Unterschied in der Behandlung der Russland-Deutschen und der 'echten' Russen, die verschleppt wurden und HIER ausgebeutet und misshandelt wurden. Ganz ehrlich, für die fühle ich mehr Verpflichtung zu einer Wiedergutmachung, als zu denen, die fernab von Stalins Schergen gequält wurden, nur weil sie sich zu den Deutschen zählten.
Die einen haben das Bundesvertriebenengesetz , was haben die Anderen? Gibt es qualitative Unterschiede zwischen dem Unrecht? Bonus für Stalins Peitsche und Malus für Hitlers Peitsche?
Vielleicht bin ich schlecht informiert, aber mir ist kein Fall bekannt, wo einem russischer Zwangsarbeiter mit dem Hinweis auf seinen Einsatz in Nazi-Deutschland ein Vorteil eingeräumt wurde, wenn er den Wunsch hatte, sich nun in der Bundesrepublik anzusiedeln und die Staatsbürgerschaft hier zu erwerben.
Also, wenn wir schon alte Geschichten ausgraben, um damit Ansprüche zu begründen, dann doch wenigstens mit Gerechtigkeit und Respekt vor allen Leidenden und ggf. deren Nachkommen. Wenn sich Deutschland schon humanitär zeigen will, dann doch bitte nicht mit Klassifizierung.
Wenn einer Deutsch sein will, dann messe ich das nicht nach historischen Wurzeln, sondern nach erkennbaren Merkmalen (z.B. Sprache, Integration). Da kann es dann durchaus ein Vorteil sein, wenn das Deutschtum in den Familien gepflegt wurde, so wie es über Generationen vererbt wurde.
Zwangsarbeiter, die bei Krupp Kanonen gossen oder unterirdische Raketenfabriken bauten, haben auch unendlich gelitten und oft ihren Einsatz mit dem Tod bezahlt. Meines Wissens waren das kaum Russland-Deutsche, denn die hat ja Stalin dem Zugriff durch Umsiedlung entzogen. Na ja, wenn sie schon für Deutschland gearbeitet haben, bzw. arbeiten mussten, dann sollte man sie nicht so billig abfertigen, wie es nach dem Krieg passiert ist. da sehe ich aber einen deutlichen Unterschied in der Behandlung der Russland-Deutschen und der 'echten' Russen, die verschleppt wurden und HIER ausgebeutet und misshandelt wurden. Ganz ehrlich, für die fühle ich mehr Verpflichtung zu einer Wiedergutmachung, als zu denen, die fernab von Stalins Schergen gequält wurden, nur weil sie sich zu den Deutschen zählten.
Die einen haben das Bundesvertriebenengesetz , was haben die Anderen? Gibt es qualitative Unterschiede zwischen dem Unrecht? Bonus für Stalins Peitsche und Malus für Hitlers Peitsche?
Vielleicht bin ich schlecht informiert, aber mir ist kein Fall bekannt, wo einem russischer Zwangsarbeiter mit dem Hinweis auf seinen Einsatz in Nazi-Deutschland ein Vorteil eingeräumt wurde, wenn er den Wunsch hatte, sich nun in der Bundesrepublik anzusiedeln und die Staatsbürgerschaft hier zu erwerben.
Also, wenn wir schon alte Geschichten ausgraben, um damit Ansprüche zu begründen, dann doch wenigstens mit Gerechtigkeit und Respekt vor allen Leidenden und ggf. deren Nachkommen. Wenn sich Deutschland schon humanitär zeigen will, dann doch bitte nicht mit Klassifizierung.
Wenn einer Deutsch sein will, dann messe ich das nicht nach historischen Wurzeln, sondern nach erkennbaren Merkmalen (z.B. Sprache, Integration). Da kann es dann durchaus ein Vorteil sein, wenn das Deutschtum in den Familien gepflegt wurde, so wie es über Generationen vererbt wurde.
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