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Thilo Sarrazin polarisiert ... auch uns?
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in Antwort michaela-inna 04.01.11 20:07
In Antwort auf:
Das "multi - kulti" im Sterben liegt ....
.... halte ich für ein Gerücht! Ich spüre täglich mehr davon und selbst wenn man es wollte, könnte man dem nicht ausweichen.Das "multi - kulti" im Sterben liegt ....
In Antwort auf:
... wuste bereits die Öffentlichkeit
Dann gehöre ich vielleicht nicht mehr zur Öffentlichkeit ... wuste bereits die Öffentlichkeit
Problematisch wird es doch erst, wenn sich neben einer Kultur, die sich über Jahrhunderte entwickelt hat, nun parallel eigene Kulturen praktizierend und isoliert entwickeln. Die dominieren regional mitunter so stark, dass sich die alteingesessene Bevölkerung an den Rand gedrängt fühlt.
Multi-kulti, das sehe ich z.B. mit Begeisterung beim 'Karneval der Nationen' in Berlin, das spüre ich in den Läden, Restaurants und vielen internationalen Veranstaltungen mit Freude .... und da bin ich nicht der einzige Kunde/Gast. Von mir allein können die nicht leben und existieren. Aber zu multi-kulti gehören viele, nicht nur ein paar Volksgruppen, die etwas stärker vertreten sind. Pizza, Burger, Sushi und Döner sind keine deutsches Nationalgerichte, Salsa kein alemannischer Volkstanz, was in den Unterhaltungsmedien und Discos gespielt wird, gehört sicherlich zum germanischen Minnegesang oder nationalem Liedgut und wer mit den Interpreten der volkstümlichen Musik schunkelt, hat oft schon den Einweisungsschein der Senioren-Residenz in der Tasche. Die Liste der multikulturellen Beispiele könnte ich seitenlang fortsetzen und würde man das alles den Deutschen plötzlich wegnehmen, sähe es hier grau und leer aus. Ich glaube, kein Mensch hier würde freiwillig auf dieses multikulturelle Erbe verzichten. Eher ist es für viele so selbstverständlich geworden dass sie es nicht mehr bewusst wahrnehmen.
Problematisch wird es doch erst, wenn einige stark vertretene Volksgruppen dominieren und meinen, dass genau IHRE Kultur und Lebensphilosophie der richtige Maßstab ist. Das kann und wird nicht funktionieren. Das kann vielleicht noch funktionieren, wenn diese Gruppen in Gesellschaft, Wirtschaft, Produktion und Entwicklung eine herausragende Rolle spielen, an denen man sich gerne orientiert. Das sie dabei besonders kritisch beobachtet werden, liegt wohl in der Natur der Sache. Ein beispielhaft guter Ruf wird nirgendwo verschenkt.
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