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ПП.Шансы.

07.05.14 13:34
Re: ПП.Шансы.
 
zoya26 постоялец
zoya26
in Antwort WeraS 07.05.14 12:26
В ответ на:
В законе не прописано, для кого внесены изменения.

Зато написано в пояснениях к новым поправкам к Закону:
Derzeit muss der Spätaussiedlerbewerber nachweisen, dass er sich von Eintritt der Bekenntnisfähigkeit (16. Lebensjahr) bis zur Aussiedlung „nur“ zum deutschen Volkstum bekannt hat. In der Rechtsprechung wird insofern gefordert, dass der Spätaussiedlerbewerber durchgängig alle sich ihm bietenden Möglichkeiten zur Nationalitätenerklärung genutzt haben muss. Die früher bestehende Möglichkeit zur Abgabe von Nationalitätenerklärungen in Inlandspässen oder anderen amtlichen Dokumenten ist der jüngeren Generation in einigen Nachfolgestaaten der Sowjetunion wie der Russischen Föderation und der Ukraine seit 1998 verwehrt. Soweit das Bekenntnis nicht durch eine Nationalitätenerklärung in weiteren amtlichen Dokumenten (z.B. Heirats- oder Geburtsurkunden) erfolgt, muss es zumindest auf „vergleichbare Weise“, d.h. in amtlichen Dokumenten ähnlichen Formularen erklärt werden (z.B. in universitären Formularanträgen). Aus dieser Kombination von engem Gesetzeswortlaut und restriktiver Auslegung durch die Rechtsprechung ergeben sich in der heutigen Praxis unverhältnismäßig hohe Aufnahmehürden, die in vielen Fällen zu unbilligen Ablehnungsentscheidungen führen. Deshalb sollte das Wort „nur“ entfallen und die restriktive, auf Erklärungen in amtlichen Dokumenten fokussierte Formulierung „auf vergleichbare Weise“ ersetzt werden durch die Möglichkeit eines Bekenntnisses auf „andere Weise“. Das Bekenntnis kann dann alternativ in Formen dargetan werden, die die Zugehörigkeit zur deutschen Volksgruppe bzw. den dahingehenden Willen glaubhaft machen.
Dieser Änderungsantrag zielt zunächst auf den Wegfall des – durch das Spätaussiedlerstatusgesetz vom 30.08.2001 eingefügten – Merkmals der familiärenVermittlung der deutschen Sprache als unabdingbare Voraussetzung für die deutsche Volkszugehörigkeit. Dieses Erfordernis stellt eine nicht mehr zeitgemäße Verschärfung dar, die in der Praxis immer häufiger zu unbilligen Ablehnungsentscheidungen führt, wenn die Abstammung von einem deutschen Volkszugehörigen, das Bekenntnis zum deutschen Volkstum und deutsche Sprachkenntnisse nachgewiesen werden können und es lediglich an einer familiären Vermittlung der Deutschkenntnisse mangelt. Zu bedenken ist, dass sich eine deutschstämmige Person auch durch das Erlernen der deutschen Sprache außerhalb der Familie mit ihrer Sprache und Kultur auseinandersetzen und zu ihrem Deutschsein bekennen kann.
Эти прeдложeния по измeнeнию (..BVFG..) нацeлeны прeждe всeго на отмeну ввeдeнного ...30.08.2001 признака "сeмeйной пeрeдачи" нeмeцкого языка как обязатeльной прeдпосылки(условия) признания принадлeжности к "нeмeцкому народу". Это трeбованиe прeдставляeт собой нe соотвeтствующee соврeмeнной дeйствитeлъности ужeсточeниe, котороe на практикe приводит всe чащe к неоправданным отказам, дажe eсли выполняются/доказаны другиe прeдпосылки 1) нeмeцкоe происхождeниe, 2) дeкларация сeбя как нeмца, 3) и знания (по смыслу имeeтся ввиду "достаточныe знания") нeмeцкого языка и лишь нeдостаточно обоснована/доказана имeнно сeмeйная пeрeдача языка. Слeдуeт подумать/учeсть, что чeловeк, имeющий нeмeцкоe происхождeниe, изучая нeмeцкий язык внe сeмьи показываeт тeм самым свой интeрeс к нeмeцкой культурe и (слeдоватeльно) признаeт сeбя принадлeжащим к нeмeцкому народу/нации.
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/139/1713937.pdf
В ответ на:
Я не собираюсь с Вами спорить, Ваше право оставаться при Вашем мнении.

Моё мнение основано исключительно на Законе, пояснениям к нему и на информации с сайта БФА.
Т.е. свои слова я могу подтвердить ссылками
 

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