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ПОДОЗРЕНИЕ НА ПРОСЛУШКУ-2!

14.03.05 00:32
ПОДОЗРЕНИЕ НА ПРОСЛУШКУ-2!
 
BILET посетитель
Всем привет!
Некоторое время нязад я уже поымал тему всеобщего контроля! Многие тогда посоветовали сходить к психиатру (спасибо, сходил, он ничего не знает про это, я ему подсказал! )
Подтверждение того, что прослушка осталась, подтверждается сообщением, почитав которое, любому даже самому закоренелому фоме станет ясно, что это не бредни - Германия серь╦зно наметилась в эту сторону разработки, так что мой совет для всех - НЕ ГОВОРИТЕ ПО ТЕЛЕФОНУ, НЕ ПИШИТЕ СМС-ки, НЕ ВЫХОДИТЕ В ИНТЕРНЕТ - Ваши сообщения прослушивают и проглядывают!
Telefondaten 12 Monate speichern
Hamburg (ddp). Zur Vorbereitung eines EU-Rahmenbeschlusses verhandeln Bundesinnenminister Otto Schily und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (beide SPD) angeblich mit deutschen Telekom-Unternehmen, ob künftig alle Telefon-, SMS-, e-mail- und Internetdaten bis zu zwölf Monate lang zentral gespeichert werden. Mit dieser Hilfe sollen Terroristen besser bekämpft werden. Wie ╚Bild am Sonntag╩ berichtet, trafen sich Schily und Zypries deswegen im Februar mit Vertretern des BDI, unter ihnen Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke. An dem Treffen hätten auch deutsche Geheimdienste und das Bundeskriminalamt teilgenommen.
Nach Angaben des Blattes zeigte sich Ricke bereit, Telefonverbindungsdaten unter bestimmten Bedingungen künftig bis zu sechs Monaten zu speichern. Bayerns Innenminister Günter Beckstein (CSU) unterstützt ausdrücklich die Initiative der Bundesregierung. Er sagte: ╚Der Zugriff auf diese Daten ist ein besonders wichtiges Instrument zur Bekämpfung von Straftaten, insbesondere von organisierter Kriminalität und Terrorismus.╩ Es sei ╚gut╩, dass auf EU-Ebene eine Mindestspeicherfrist von zwölf Monaten in Angriff genommen werde. Gespeichert werden sollten aber nur die Nummern und Internetadressen, nicht die Inhalte von Gesprächen oder e-mails.
Wirtschaftspolitiker und Datenschützer laufen indes gegen die Planungen Sturm. Der SPD-Telekommunikationsexperte Hubertus Heil sagte: ╚Die Innenminister wollen ein teures Spielzeug, das die Unternehmen belastet und den gläsernen Menschen schafft.╩ Der rechtspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Jerzy Montag, betonte: ╚Die Datenspeicherung ist technisch unausgegoren, unvorstellbar teuer und völlig ungeeignet zur Terrorbekämpfung." Auch der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung, Peter Schaar, lehnt die Pläne ab. ╚Es ist erforderlich, über Alternativen nachzudenken, die weniger schwer in Grundrechtspositionen der Bürger eingreifen╩, sagte er der Zeitung.
 

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