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а сколько получают воспитатели в детском саду?
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in Antwort Die Glueckliche 10.05.15 17:17
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GDL/DB/Lufthansa etc/ это особая тема и эти забастовки я не могу понять, так как они носят совсем другой характер, но это уже объяснили выше.
GDL/DB/Lufthansa etc/ это особая тема и эти забастовки я не могу понять, так как они носят совсем другой характер, но это уже объяснили выше.
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Ja, es geht hier um einen Machtkampf. Aber nicht zwischen dem Gewerkschaftsführer und dem Bahnboss, sondern zwischen der Bundesregierung und den von ihr vertretenen Interessenkreisen und dem schwindenden Rest der Bevölkerung, der sich trotz mittlerweile Jahrzehntelanger Dauerverblödungsberieselung durch die gesteuerten Medien immunerweise noch an den Sinn und Inhalt unserer demokratischen Grundordnung erinnert.
Hier wird ein Streik, der geeignet ist, vor allem weniger begüteterten Bevölkerungskreisen -die normalerweise eher Arbeitnehmernah wären- auf den Sack zu gehen, entsprechend einseitig und ohne jede Hintergrundinfo medial dargestellt, um eben genau das zu erreichen und die streikende Gewerkschaft zu schwächen, indem man breite Stimmung gegen sie generiert. Diese Stimmung wird man dazu nutzen, das Streikrecht einzuschränken und dafür statt -wie eigentlich zu erwarten wäre- von denen, die es langfrsitig benachteiligen wird, bekämpft, auch noch gefeiert zu werden.
Zur Sache! Um was geht es da eigentlich? Warum streiken die?
Die Bahn hat unter Hartmut Mehdorn in dem Bemühen diverser Bundesregierungen, sie als Tafelsilber an der Börse zu verscherbeln, sehr weitreichende Eingriffe in ihre Struktur, vor allem in die Tarifausgestaltungen, vorgenommen. Hierzu brauchte sie zwingend die Mitwirkung der Gewerkschaften, die traditioneller Weise stark in der Bahn sind. Kaum ein Unternehmen hat einen höheren gewerkschaftlichen Organisationsgrad. Wie also bekam man eine Zustimmung zu einem Umbau, der weite Teile des Bahnpersonals entscheidend schlechter stellte? Rischtisch! Man kaufte die Gewerkschaftsspitzen. VW und andere Konzerne hatten das längst in ähnlicher Weise vorgemacht und die Bahn konnte das auch. Man erzielte diverse für die Bahn überaus Gewinnbringende Übereinkünfte und verkaufte es intern entsprechend frisiert und gutaussehend weiter. Ab und an brauchte man auch mal einen Streik oder eine formell erfolgreiche Tarifverhandlung, um vor den eigenen Mitgliedern nicht die Galubwürdigkeit zu verlieren. Aber es war leicht für die Bahn mal 5% rauszuhauen, wenn dafür in einer Fussnote vereinbart wurde, dass künftige Tariferhöhungen generell mit übertariflichen Anteilen des Gehaltes verrechnet werden, was faktisch zu 10 Jahren Nullrunde und massivem Reallohnverlust für die älter Gedienten Mitarbeiter führte. Nur mal ein Beispiel von vielen. Die einzige Gewerkschaft, die da nie mitgespielt hat, war die GdL. Daher war sie ein Dorn im Auge der Bahnführung und auch der diversen Bundesregierungen. Auch ließ sich Bahnintern bei den Mitarbeitern nicht ewig lange verschleiern, dass man sie jahrelang verarscht hatte. Das wiederum brachte der GdL Mitgliederzuwächse, auch aus Berufsgruppen, die sie früher gar nicht vertreten hatte. Spätestens als der damalige Transnet-Chef, der Busen- und Golf-Freund von Mehdorn, die Seiten in Richtung Bahnvorstand wechseln sollte, stellten sich viele Zugbegleiter die Frage, ob sie hier jahrelang richtig vertreten wurden. Unklar ist derzeit, bei welcher Gewerkschaft im Moment jetzt die Mehrheit der Zugbegleiter steckt. Das könnte durchaus die GdL sein. Der gewerkschaftliche Organisationsgrad ist bei dieser Berufsgruppe nicht annähernd so hoch wie bei den Lokführern. Das hat was mit der viel höheren Fluktuation zu tun. Wenn von 100 Zugbegleitern nur 40 organisiert sind, dann vertrittst Du mit 20 davon entweder 50% (der organisierten) oder 20% (aller Zugbegleiter) jenachdem, wie man diese Zahl präsentieren will.
Was die Bahn fürchtet, ist eine GdL, die tatsächlich auch die anderen Berufsgruppen wirksam vertreten kann, denn dann wäre abzusehen, dass sich diese unbequeme und bislang nicht käufliche Gewerkschaft mittelfristig endgültig zur stärksten und dominierenden Bahngewerkschaft entwickeln wird. Das will die Bahn nicht und die Regierung, die diese Bahn ja doch noch irgendwann für möglichst viel Geld verscherbeln will, auch nicht. Abgesehen davon, dass man mit der Aufweichung des Streikrechts auch anderen, durch diese Regierung in ihren Interessen massiv vertretenen Wirtschaftszweigen ein großes Geschenk machen würde... und dies -unter der richtigen medialen Fokussierung und Präsentation- mit dem Applaus, statt dem Protest der Bürger, zu deren Lasten es langfristig gehen wird. Ein Lehrstück moderner, pseudodemokratischer Volksverarsche.
Ja, es geht hier um einen Machtkampf. Aber nicht zwischen dem Gewerkschaftsführer und dem Bahnboss, sondern zwischen der Bundesregierung und den von ihr vertretenen Interessenkreisen und dem schwindenden Rest der Bevölkerung, der sich trotz mittlerweile Jahrzehntelanger Dauerverblödungsberieselung durch die gesteuerten Medien immunerweise noch an den Sinn und Inhalt unserer demokratischen Grundordnung erinnert.
Hier wird ein Streik, der geeignet ist, vor allem weniger begüteterten Bevölkerungskreisen -die normalerweise eher Arbeitnehmernah wären- auf den Sack zu gehen, entsprechend einseitig und ohne jede Hintergrundinfo medial dargestellt, um eben genau das zu erreichen und die streikende Gewerkschaft zu schwächen, indem man breite Stimmung gegen sie generiert. Diese Stimmung wird man dazu nutzen, das Streikrecht einzuschränken und dafür statt -wie eigentlich zu erwarten wäre- von denen, die es langfrsitig benachteiligen wird, bekämpft, auch noch gefeiert zu werden.
Zur Sache! Um was geht es da eigentlich? Warum streiken die?
Die Bahn hat unter Hartmut Mehdorn in dem Bemühen diverser Bundesregierungen, sie als Tafelsilber an der Börse zu verscherbeln, sehr weitreichende Eingriffe in ihre Struktur, vor allem in die Tarifausgestaltungen, vorgenommen. Hierzu brauchte sie zwingend die Mitwirkung der Gewerkschaften, die traditioneller Weise stark in der Bahn sind. Kaum ein Unternehmen hat einen höheren gewerkschaftlichen Organisationsgrad. Wie also bekam man eine Zustimmung zu einem Umbau, der weite Teile des Bahnpersonals entscheidend schlechter stellte? Rischtisch! Man kaufte die Gewerkschaftsspitzen. VW und andere Konzerne hatten das längst in ähnlicher Weise vorgemacht und die Bahn konnte das auch. Man erzielte diverse für die Bahn überaus Gewinnbringende Übereinkünfte und verkaufte es intern entsprechend frisiert und gutaussehend weiter. Ab und an brauchte man auch mal einen Streik oder eine formell erfolgreiche Tarifverhandlung, um vor den eigenen Mitgliedern nicht die Galubwürdigkeit zu verlieren. Aber es war leicht für die Bahn mal 5% rauszuhauen, wenn dafür in einer Fussnote vereinbart wurde, dass künftige Tariferhöhungen generell mit übertariflichen Anteilen des Gehaltes verrechnet werden, was faktisch zu 10 Jahren Nullrunde und massivem Reallohnverlust für die älter Gedienten Mitarbeiter führte. Nur mal ein Beispiel von vielen. Die einzige Gewerkschaft, die da nie mitgespielt hat, war die GdL. Daher war sie ein Dorn im Auge der Bahnführung und auch der diversen Bundesregierungen. Auch ließ sich Bahnintern bei den Mitarbeitern nicht ewig lange verschleiern, dass man sie jahrelang verarscht hatte. Das wiederum brachte der GdL Mitgliederzuwächse, auch aus Berufsgruppen, die sie früher gar nicht vertreten hatte. Spätestens als der damalige Transnet-Chef, der Busen- und Golf-Freund von Mehdorn, die Seiten in Richtung Bahnvorstand wechseln sollte, stellten sich viele Zugbegleiter die Frage, ob sie hier jahrelang richtig vertreten wurden. Unklar ist derzeit, bei welcher Gewerkschaft im Moment jetzt die Mehrheit der Zugbegleiter steckt. Das könnte durchaus die GdL sein. Der gewerkschaftliche Organisationsgrad ist bei dieser Berufsgruppe nicht annähernd so hoch wie bei den Lokführern. Das hat was mit der viel höheren Fluktuation zu tun. Wenn von 100 Zugbegleitern nur 40 organisiert sind, dann vertrittst Du mit 20 davon entweder 50% (der organisierten) oder 20% (aller Zugbegleiter) jenachdem, wie man diese Zahl präsentieren will.
Was die Bahn fürchtet, ist eine GdL, die tatsächlich auch die anderen Berufsgruppen wirksam vertreten kann, denn dann wäre abzusehen, dass sich diese unbequeme und bislang nicht käufliche Gewerkschaft mittelfristig endgültig zur stärksten und dominierenden Bahngewerkschaft entwickeln wird. Das will die Bahn nicht und die Regierung, die diese Bahn ja doch noch irgendwann für möglichst viel Geld verscherbeln will, auch nicht. Abgesehen davon, dass man mit der Aufweichung des Streikrechts auch anderen, durch diese Regierung in ihren Interessen massiv vertretenen Wirtschaftszweigen ein großes Geschenk machen würde... und dies -unter der richtigen medialen Fokussierung und Präsentation- mit dem Applaus, statt dem Protest der Bürger, zu deren Lasten es langfristig gehen wird. Ein Lehrstück moderner, pseudodemokratischer Volksverarsche.