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05.09.04 22:39
Re: Kopftuchverbot, kein Haß und s.w
 
awotnet прохожий
awotnet
в ответ Олменд 05.09.04 21:01, Последний раз изменено 06.09.04 10:56 (awotnet)
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In Istanbul gibt es immer noch orthodoxe Kirchen. In Ägypten und Libanon leben viele Christen, und man hat sie nicht gezwungen, zum Islam zu wechseln.


In Istambul sind die Christen eine Minderheit und es gibt dort keine Gefahr, dass in der nahen Zukunft diese Zahl sich vergrößert. Also haben die moslemischen Türken kein Grund diskriminiert zu werden. In Europa werden die Christen bald eine Minderheit, wenn man ganz kulturoffen sein will. Mann kann dann natürlich immer noch in eine Kirche gehen, aber man hat kein Einfluss mehr auf die kulturellen Werte. Das Problem hier in Europa ist, dass unsere offene Lebenstil mit den Traditionen im Islam ziemlich schlecht zusammen passen. Dinge, die bei uns momentan erlaubt sind, können mit der Obermacht der Moslems verboten werden. Bedenken Sie, dass wir dann nicht mehr in unserem Europa leben.

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Und schauen Sie mal die Iren in Nordirland an, oder die Orthodoxen und Katholiken in der Ukraine oder in Jugoslawien? Sind diese "Christen" wirklich besser, als die Muslime?


Nein, nicht wirklich. Aber für mich sind die Christen besser, weil ich mit dieser Kultur besser umgehen kann.
Was die Geschichte angeht, es gibt genug Beweise, dass jede Weltreligion mehrmals Gewalt ausgeübt hat.
Die Christen hatten Kreuzzüge, Inkvisition und Konkwista. Die Moslems - Dschihad, Eroberungszüge und ziemlich brutale Folter- und Hinrichtungsmethoden. Die Jüden hatten auch ihre Kriege. Die Chinesen (Buddisten) hatten zwar, soweit ich weiß, keine Religionskriege geführt, aber im Not wären sie auch dafür bereit. Es gibt keine schlechte Weltreligionen, es gibt nur schlechte Regierungen.

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Es gibt keine großen Unterscheide zw. Christentum und Islam, da man im Islam die Christen als Leute der Schrift bezeichnet, und nicht als Ungläubige, wie viele meinen. Und Jesus Christus ist ein Muslimischer Prophet.


Das weiß ich, allerdings findet man in muslimischen Länder (aber auch bei uns) immer genug Leute, die viel radikaler sind, als der von Ihnen beschriebene Moslem. Es mögen nur wenige sein, aber sie sind fanatisch, bewaffnet und gut organisiert. Sie bewegt nicht die Glaube, sondern Armut, mangelnde Ausbildung, Ungerechtigkeit und teilweise Ehrgeiz. Und dazu besitzen sie Brutalität, die hier in Europa etwas in Vergessenheit geraten ist.
Und jetzt meine Frage. Wie wollen Sie innerhalb eines Landes gegen diese Pest kämpfen ?
Dadurch, dass man absolut liberal zu den moslemischen Bürgern ist, ist dieses Problem nicht zu lösen.
Die Islamisten erfinden immer neue Gründe, warum die Christen vernichtet werden sollen. Erst wenn sich die Zustände in der arabischen Welt ändern (Armutbekämpfung, Ausbildung, Gesundheitswesen), erst dann können wir diese Epidemie stoppen. Im Vergleich zu dieser Aufgabe ist ein Kopftuchtragen ziemliche Kleinigkeit, die die heutigen Probleme gar nicht lösen kann.

 

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