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Олменд свой человек
в ответ awotnet 04.09.04 21:02, Последний раз изменено 05.09.04 09:06 (Олменд)
"...Olmend, Ihre Position in dieser Diskussion ist mir überhaupt nicht klar..."
Ich bin einfach ein Realist und Pragmatiker. Das deutsche Wort "Geschichte" kommt von "geschehen". Es ist eben so geschehen, dass wir in Deutschland eine schnell wachsende muslimische Gemeinde haben, daran kann man nichts mehr ändern. Schuld daran sind die Linken, und das kann man nicht abstreiten.
Schon fast eine halbe Million von Türken haben die deutsche Staatsangehörigkeit erworben, und die Tendenz setzt sich fort.
Der größte Teil der in Deutschland lebenden Türken kam um 1970 nach Deutschland. Sie arbeiteten als Gastarbeiter in der Industrie. Viele hatten die Absicht in Deutschland Geld zu verdienen und zu sparen, um später wieder in die Türkei zurückzukehren und sich dort eine Existenz aufzubauen.
1973 lebten ca. 900 000 Türken in Deutschland, 1990 waren es 1 675 000. Das die Zahl so stark anstieg, liegt wahrscheinlich daran, dass viele Ehefrauen und andere Familienmirglieder nachgereist kamen und viele Kinder geboren wurden.
http://home.icsmedia.de/~hag/Schueleraustausch_HAG_Lengerich-DS_Istanbul/Schuelermaterialien/tuerken_in_deutschland.htm
Jetzt stellt sich die Frage: wer hat für das Bleiberecht und für die Einreise der Familienangehörigen und für die doppelte Staatsangehörigkeit der Türken so hart gekämpft? Die Linken oder die Rechten?
Kohls Regierung hatte vor, für die Türken Anreize zu schaffen, damit sie in die Türkei zurückreisen. Wer hat so vehement dagegen gekämpft, die Linken oder die Rechten?
Schon im Jahre 1973, als in Deutschland nur 0,9 Mio Türken lebten (meistens nur arbeitsfähige Männer), gab es einen Anwerbestopp, aber seitdem reisten noch 1,5 Mio Türken nach Deutschland, obwohl es keinen Bedarf mehr gab. Wer hat die Türken bei der Einreise nach 1973 unterstützt, die Linken oder die Rechten?
Im Jahr 2001 jährte sich der Beginn der Migration der größten in Deutschland lebenden Zuwanderergruppe zum 40. Mal. Ein großer Teil der 2,4 Millionen türkischstämmigen Menschen ist inzwischen in Deutschland geboren und kennt die Türkei nur aus Erzählungen und
von Reisen....
Das „Abkommen zur Anwerbung türkischer Arbeitskräfte für den deutschen Arbeitsmarkt” wurde am 31. Oktober 1961 zwischen der Türkei und Deutschland geschlossen. In diesem Jahr lag die Zahl der gemeldeten offenen Arbeitsstellen um die 500000, dem standen nur circa 180000 als arbeitslos gemeldete Deutsche gegenüber. Als aufgrund der Ölpreisexplosion 1973 eine wirtschaftliche Rezession einsetzte, nahm der Arbeitskräftebedarf stark ab, und so verfügte die Bundesregierung im November 1973 einen Anwerbestopp. Damals lebten 910500 Türken in Deutschland...
Da sich ein längerer Aufenthalt in Deutschland abzeichnete, holten viele türkische Migranten ihre Familien nach. Sie konnten sich dabei auf internationale Abkommen stützen, die das Recht von Wanderarbeitern auf Familie festschreiben, wie zum Beispiel Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention oder Art. 9 der Europäischen Sozialcharta....
Zum Teil kamen über 200000 Familienmitglieder pro Jahr in die Bundesrepublik, bis im Dezember 1981 das Familienzusammenführungsalter von 18 auf 16 Jahre herabgesenkt wurde. In den achtziger Jahren pendelte sich die Zahl der in der Bundesrepublik lebenden türkischen Minderheit bei circa 1,5 Millionen ein, ab Anfang der neunziger Jahre wuchs sie auf heute 2,4 Millionen Türkischstämmige. Davon sind rund 400000 bereits eingebürgert.
Um finanzielle Anreize für die Rückkehr zu schaffen, verabschiedete der Bundestag am 28. November 1983 das „Gesetz zur Förderung der Rückkehrbereitschaft von Ausländern”, das rund 250000 ausländische, meist türkischstämmige Personen in den Jahren 1983 und 1984 zur Heimkehr bewegte...
Die in Deutschland verbleibenden Türken, die Mehrzahl der türkischen Migranten, richteten sich indessen fest im Land ein. Die Rückkehrabsicht wurde, inzwischen aber eher als eine bloße Willensbekundung, von vielen noch immer aufrecht erhalten, mitunter dankbar aufgenommen von der deutschen Gesellschaft, da sie das Fehlen von Integrationsangeboten entschuldigte...
Das deutsche Einbürgerungsgesetz, das seit der Zeit des Deutschen Reiches auf dem Prinzip des ius sanguinis, des Rechtes der Abstammung beruht, wurde jedoch erst durch das am 1. Januar 2000 in Kraft getretene neue Staatsbürgerschaftsrecht geändert. Neben das Recht der Abstammung trat das ius solis, das Recht des Bodens (Geburtsortprinzip). Danach hat jeder in Deutschland geborene Mensch, unabhängig von der Staatsangehörigkeit der Eltern, einen Anspruch auf die deutsche Staatsbürgerschaft, wenn ein Elternteil seit mindestens acht Jahren in Deutschland lebt...
Die türkische Bevölkerung reagierte auf die Bestimmungen im neuen Staatsangehörigkeitsgesetz mit Enttäuschung. Besonders die Regelungen zum Doppelpass sowie die Einbürgerungsvoraussetzung „ausreichender deutscher Sprachkenntnisse” sorgten für Kritik. Einige Selbstorganisationen rieten gar von der Einbürgerung nach dem neuen Recht ab...
Durch die Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft wird die Integration maßgeblich gefördert, denn hierdurch erlangen Migrantinnen und Migranten politische Gleichberechtigung - eine Voraussetzung für die Entwicklung eines Bürgerbewusstseins.
Die amtliche Statistik zur Entwicklung der türkischen Bevölkerungszahl in Deutschland verliert aufgrund des zunehmenden Trends zur Einbürgerung und aufgrund der als Deutsche in Deutschland geborenen türkischstämmigen Kinder an Aussagekraft, da die Deutschen türkischer Abstammung in ihr nicht mehr aufgeführt werden. Mit den Reformen des Staatsangehörigkeitsrechts in Deutschland gewinnt diese statistische Lücke zusehends an Bedeutung.
Und jetzt haben wir schon geschaffene Tatsachen, damit muss man leben und klug umgehen. Das dümmste wäre, alle Muslime in Deutschland zu konsolidieren und radikalisieren. Kluge Politiker teilen und walten. Man muss die Muslime in "gute" und "böse" aufteilen, und dieGuten fördern.
Und was macht man? Man hetzt pauschal gegen alle Muslime, verbietet ihnen das Kopftuch und radikalisiert damit die harmlosen Türken.
Die Ergebnis dieser Idiotie lässt sich schon sehen:
http://infolink-islam.de/index.php?templateid=news&id=20
"Laut einer Untersuchung des Essener Zentrums für Türkeistudien bezeichneten sich im vergangenen Jahr 71 Prozent der hier lebenden Türken als religiös. Das sind 14 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr 2000", heißt es in dem Bericht. Ferner heißt es, "besonders stark stieg die Zahl derer, die sich als 'sehr religiös' bezeichneten: Sie stieg von 8 auf fast 20 Prozent"
Außerdem wird berichtet, "bei der neuen Gläubigkeit gehe es weniger 'um eine türkische als um eine kulturelle, islamische Identität', die nach Einschätzung Sens als Reaktion auf die 'Aversion der Deutschen gegen den Islam' zu werten sei". Zugleich sei das durchschnittliche Haushaltseinkommen gesunken und immerhin 80 % der Türken in Deutschland fühlen sich "diskriminiert". Diese Faktoren "führen offenbar zu einer stärkeren Identifikation mit dem eigenen Milieu".
___________________________
~Nous sommes ici-bas pour rire~
Ich bin einfach ein Realist und Pragmatiker. Das deutsche Wort "Geschichte" kommt von "geschehen". Es ist eben so geschehen, dass wir in Deutschland eine schnell wachsende muslimische Gemeinde haben, daran kann man nichts mehr ändern. Schuld daran sind die Linken, und das kann man nicht abstreiten.
Schon fast eine halbe Million von Türken haben die deutsche Staatsangehörigkeit erworben, und die Tendenz setzt sich fort.
Der größte Teil der in Deutschland lebenden Türken kam um 1970 nach Deutschland. Sie arbeiteten als Gastarbeiter in der Industrie. Viele hatten die Absicht in Deutschland Geld zu verdienen und zu sparen, um später wieder in die Türkei zurückzukehren und sich dort eine Existenz aufzubauen.
1973 lebten ca. 900 000 Türken in Deutschland, 1990 waren es 1 675 000. Das die Zahl so stark anstieg, liegt wahrscheinlich daran, dass viele Ehefrauen und andere Familienmirglieder nachgereist kamen und viele Kinder geboren wurden.
http://home.icsmedia.de/~hag/Schueleraustausch_HAG_Lengerich-DS_Istanbul/Schuelermaterialien/tuerken_in_deutschland.htm
Jetzt stellt sich die Frage: wer hat für das Bleiberecht und für die Einreise der Familienangehörigen und für die doppelte Staatsangehörigkeit der Türken so hart gekämpft? Die Linken oder die Rechten?
Kohls Regierung hatte vor, für die Türken Anreize zu schaffen, damit sie in die Türkei zurückreisen. Wer hat so vehement dagegen gekämpft, die Linken oder die Rechten?
Schon im Jahre 1973, als in Deutschland nur 0,9 Mio Türken lebten (meistens nur arbeitsfähige Männer), gab es einen Anwerbestopp, aber seitdem reisten noch 1,5 Mio Türken nach Deutschland, obwohl es keinen Bedarf mehr gab. Wer hat die Türken bei der Einreise nach 1973 unterstützt, die Linken oder die Rechten?
Im Jahr 2001 jährte sich der Beginn der Migration der größten in Deutschland lebenden Zuwanderergruppe zum 40. Mal. Ein großer Teil der 2,4 Millionen türkischstämmigen Menschen ist inzwischen in Deutschland geboren und kennt die Türkei nur aus Erzählungen und
von Reisen....
Das „Abkommen zur Anwerbung türkischer Arbeitskräfte für den deutschen Arbeitsmarkt” wurde am 31. Oktober 1961 zwischen der Türkei und Deutschland geschlossen. In diesem Jahr lag die Zahl der gemeldeten offenen Arbeitsstellen um die 500000, dem standen nur circa 180000 als arbeitslos gemeldete Deutsche gegenüber. Als aufgrund der Ölpreisexplosion 1973 eine wirtschaftliche Rezession einsetzte, nahm der Arbeitskräftebedarf stark ab, und so verfügte die Bundesregierung im November 1973 einen Anwerbestopp. Damals lebten 910500 Türken in Deutschland...
Da sich ein längerer Aufenthalt in Deutschland abzeichnete, holten viele türkische Migranten ihre Familien nach. Sie konnten sich dabei auf internationale Abkommen stützen, die das Recht von Wanderarbeitern auf Familie festschreiben, wie zum Beispiel Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention oder Art. 9 der Europäischen Sozialcharta....
Zum Teil kamen über 200000 Familienmitglieder pro Jahr in die Bundesrepublik, bis im Dezember 1981 das Familienzusammenführungsalter von 18 auf 16 Jahre herabgesenkt wurde. In den achtziger Jahren pendelte sich die Zahl der in der Bundesrepublik lebenden türkischen Minderheit bei circa 1,5 Millionen ein, ab Anfang der neunziger Jahre wuchs sie auf heute 2,4 Millionen Türkischstämmige. Davon sind rund 400000 bereits eingebürgert.
Um finanzielle Anreize für die Rückkehr zu schaffen, verabschiedete der Bundestag am 28. November 1983 das „Gesetz zur Förderung der Rückkehrbereitschaft von Ausländern”, das rund 250000 ausländische, meist türkischstämmige Personen in den Jahren 1983 und 1984 zur Heimkehr bewegte...
Die in Deutschland verbleibenden Türken, die Mehrzahl der türkischen Migranten, richteten sich indessen fest im Land ein. Die Rückkehrabsicht wurde, inzwischen aber eher als eine bloße Willensbekundung, von vielen noch immer aufrecht erhalten, mitunter dankbar aufgenommen von der deutschen Gesellschaft, da sie das Fehlen von Integrationsangeboten entschuldigte...
Das deutsche Einbürgerungsgesetz, das seit der Zeit des Deutschen Reiches auf dem Prinzip des ius sanguinis, des Rechtes der Abstammung beruht, wurde jedoch erst durch das am 1. Januar 2000 in Kraft getretene neue Staatsbürgerschaftsrecht geändert. Neben das Recht der Abstammung trat das ius solis, das Recht des Bodens (Geburtsortprinzip). Danach hat jeder in Deutschland geborene Mensch, unabhängig von der Staatsangehörigkeit der Eltern, einen Anspruch auf die deutsche Staatsbürgerschaft, wenn ein Elternteil seit mindestens acht Jahren in Deutschland lebt...
Die türkische Bevölkerung reagierte auf die Bestimmungen im neuen Staatsangehörigkeitsgesetz mit Enttäuschung. Besonders die Regelungen zum Doppelpass sowie die Einbürgerungsvoraussetzung „ausreichender deutscher Sprachkenntnisse” sorgten für Kritik. Einige Selbstorganisationen rieten gar von der Einbürgerung nach dem neuen Recht ab...
Durch die Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft wird die Integration maßgeblich gefördert, denn hierdurch erlangen Migrantinnen und Migranten politische Gleichberechtigung - eine Voraussetzung für die Entwicklung eines Bürgerbewusstseins.
Die amtliche Statistik zur Entwicklung der türkischen Bevölkerungszahl in Deutschland verliert aufgrund des zunehmenden Trends zur Einbürgerung und aufgrund der als Deutsche in Deutschland geborenen türkischstämmigen Kinder an Aussagekraft, da die Deutschen türkischer Abstammung in ihr nicht mehr aufgeführt werden. Mit den Reformen des Staatsangehörigkeitsrechts in Deutschland gewinnt diese statistische Lücke zusehends an Bedeutung.
Und jetzt haben wir schon geschaffene Tatsachen, damit muss man leben und klug umgehen. Das dümmste wäre, alle Muslime in Deutschland zu konsolidieren und radikalisieren. Kluge Politiker teilen und walten. Man muss die Muslime in "gute" und "böse" aufteilen, und dieGuten fördern.
Und was macht man? Man hetzt pauschal gegen alle Muslime, verbietet ihnen das Kopftuch und radikalisiert damit die harmlosen Türken.
Die Ergebnis dieser Idiotie lässt sich schon sehen:
http://infolink-islam.de/index.php?templateid=news&id=20
"Laut einer Untersuchung des Essener Zentrums für Türkeistudien bezeichneten sich im vergangenen Jahr 71 Prozent der hier lebenden Türken als religiös. Das sind 14 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr 2000", heißt es in dem Bericht. Ferner heißt es, "besonders stark stieg die Zahl derer, die sich als 'sehr religiös' bezeichneten: Sie stieg von 8 auf fast 20 Prozent"
Außerdem wird berichtet, "bei der neuen Gläubigkeit gehe es weniger 'um eine türkische als um eine kulturelle, islamische Identität', die nach Einschätzung Sens als Reaktion auf die 'Aversion der Deutschen gegen den Islam' zu werten sei". Zugleich sei das durchschnittliche Haushaltseinkommen gesunken und immerhin 80 % der Türken in Deutschland fühlen sich "diskriminiert". Diese Faktoren "führen offenbar zu einer stärkeren Identifikation mit dem eigenen Milieu".
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~Nous sommes ici-bas pour rire~