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German in use

14.08.04 13:30
Re: German in use
 
Mutaborr13 коренной житель
Mutaborr13
в ответ Олменд 14.08.04 08:14, Последний раз изменено 14.08.04 13:40 (Mutaborr13)
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,279405,00.html
Man kann vermuten, dass Alkohol im Spiel war, als die jungen Spätaussiedler am Freitagabend durch die Lokale zogen. Man kann vermuten, dass es diese Gruppe war, die laut Volker Spellenberg, Geschäftsführer der Diskothek "K 2", vor seinem Lokal Passanten anpöbelte und anspuckte. In Relation zur Tat, die gegen 23.30 Uhr geschah, stünde das Verhalten der Jugendlichen in keinem Fall.
Die Diskothek in der Innenstadt bezeichnet sich als "Alternativen Club für unkommerzielle Ansprüche" und zieht damit vor allem Jugendliche aus der Punkszene, aber auch andere alternative, eher linksorientierte Schüler und Studenten an. Der 17-jährige Gymnasiast hat Hausverbot, weil Spellenberg ihn für einen "stadtbekannten Neo-Nazi" hält.
Trotzdem tauchte er am Freitagabend mit einem Mädchen und einem Freund dort auf und bestand darauf, hinein gelassen zu werden. Der 33-jährige Clubbetreiber rief daraufhin zum zweiten Mal an diesem Abend die Polizei. Das erste Mal waren die pöbelnden Spätaussiedler der Anlass gewesen, die aber beim Eintreffen der Polizei kurz verschwanden.
Als sie wieder auftauchten, trafen sie auf den späteren Täter. Zwischen einem aus der Gruppe und dem Begleiter des Messerstechers kam es zum Gerangel, der Türsteher Roger W. griff ein. Während der bunt tätowierte, bullige Mann mit dem langen grauen Zopf damit beschäftigt war, die Streitenden zu trennen, zog der 17-Jährige im Hintergrund plötzlich das Messer mit der 20 Zentimeter langen Klinge und stach blitzschnell zu.
http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/artikel/18/0,1367,MAG-0-2091442,00.html
Tödliches Ende eines Disco-Abends
Schüler tötet in Heidenheim drei Spätaussiedler
Wenige Tage vor Weihnachten erschüttert eine schreckliche Bluttat die baden-württembergische Stadt Heidenheim an der Brenz. Ein 17-jähriger Schüler tötet drei Jugendliche mit gezielten Messerstichen in die Brust, und niemand begreift, warum. Kripo-Chef Bernd Ziehfreund spricht von einer beispiellosen Tat.
Die Opfer sind Viktor (15), Waldemar (16) und Alex (17), drei russlanddeutsche Jugendliche. Sie waren am Freitag mit ihrer Clique in der 50.000-Einwohner-Stadt direkt an der Grenze zu Bayern unterwegs, um den Geburtstag von Viktor nachzufeiern. Die beiden Jüngeren waren Schüler, der 17-Jährige im Berufsvorbereitungsjahr.

Täter hatte Hausverbot im "K2"
Man kann vermuten, dass Alkohol im Spiel war, als die jungen Spätaussiedler am Freitagabend durch die Lokale zogen. Man kann vermuten, dass es diese Gruppe war, die laut Volker Spellenberg, Geschäftsführer der Diskothek "K 2", vor seinem Lokal Passanten anpöbelte und anspuckte. In Relation zur Tat, die gegen 23.30 Uhr geschah, stünde das Verhalten der Jugendlichen in keinem Fall.

Die Diskothek in der Innenstadt bezeichnet sich als "Alternativer Club für unkommerzielle Ansprüche" und zieht damit vor allem Jugendliche aus der Punkszene, aber auch andere eher linksorientierte Schüler und Studenten an.

Das Technische Gymnasium befindet sich in der Nähe. Es ist die Schule des 17-jährigen Täters aus dem Kreis Heidenheim. Er hatte Hausverbot im "K 2", weil Spellenberg ihn für einen "stadtbekannten Neo-Nazi" hält. Trotzdem tauchte er am Freitagabend mit einem Mädchen und einem Freund dort auf und bestand darauf, hinein gelassen zu werden.

Polizei gerufen
Der 33-jährige Clubbetreiber rief daraufhin zum zweiten Mal an diesem Abend die Polizei, die dem 17-Jährigen einen Platzverweis erteilte. Das erste Mal waren die pöbelnden Spätaussiedler der Anlass gewesen, die aber beim Eintreffen der Polizei kurz verschwanden.

Als sie wieder auftauchten, trafen sie auf den späteren Täter. Zwischen einem aus der Gruppe und dem Begleiter des Messerstechers kam es zum Gerangel, der Türsteher Roger W. griff ein. Während der bunt tätowierte, bullige Mann mit dem langen grauen Zopf damit beschäftigt war, die Streitenden zu trennen, zog der 17-Jährige im Hintergrund plötzlich das Messer mit der 20 Zentimeter langen Klinge und stach blitzschnell zu.

Kontakt per Handy
"Völlig überraschend und unvermittelt" habe er die Waffe eingesetzt, sagte später Oberstaatsanwalt Harald Stephan. Mit dem Messer zielte der Täter direkt auf das Herz seiner Opfer - laut Obduktion jeweils ein bis zwei Mal. Zwei der Halbwüchsigen starben auf dem Hinterhof des Clubs, neben dem Stacheldrahtzaun des angrenzenden Gefängnisses, zwischen parkenden Autos und hart gefrorenen Schneehaufen. Der 17-jährige Alex erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus.

Der Täter floh zunächst, doch die Kripo bekam per Handy Kontakt zu ihm. Der Jugendliche kündigte an, sich stellen zu wollen. Mehr als zwölf Stunden nach dem Verbrechen tat er dies auch.

Bereits aktenkundig
Der Staatsanwaltschaft ist der 17-Jährige, der aus Berlin stammen soll und erst seit sechs Monaten in Heidenheim lebt, bereits bekannt: Gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Am 3. Oktober hatte er genau vor derselben Diskothek einem Punk eine Flasche über den Kopf gezogen. In jener Nacht gab es Auseinandersetzungen zwischen Punks und Neonazis.

Die Polizei schloss noch am Samstag einen rechtsradikalen Hintergrund der dreifachen Tötung aus. Heidenheimer Jugendliche urteilten anders: "Wandelt Wut und Trauer in Widerstand! Zerschlagt die Nazi-Banden!" äußerte sich ein/e "Geordie" im Gästebuch auf der Homepage der Diskothek. Ein "Armin" schrieb: "Ich kann wirklich immer noch nicht glauben, dass das tatsächlich vorm K 2 passiert ist, dem wohl friedlichsten Club weit und breit."

Am Abend hielten Jugendliche vor dem "K 2", das geschlossen blieb, eine Mahnwache mit Kerzen ab. Rund 200 Menschen zogen in einem Trauermarsch durch die Stadt. Eine stille Nacht, wie man sie sich nicht vorgestellt hat in Heidenheim.
"интернет существует не только для того, чтобы с него сгребать все, что попадeтся под руку."
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