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развод, оплата

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Laverna
гость31.03.12 08:23
NEW 31.03.12 08:23 
Развели 8 марта, заявитель жена.
Ему пришли вчера бумаги от его адвоката, там указана стоимость процесса 3 500 и плюс 1000 евро ещё за что-то.
Не указано, кто эти расходы должен оплатить, как и куда ... Интересует,
Если кто-то сталкивался, подскажите пожалуйста.
#1 
yarik9
а я девушка с веером31.03.12 10:33
yarik9
NEW 31.03.12 10:33 
в ответ Laverna 31.03.12 08:23
а вы жена? тогда все бумаги адвокату
если муж - то ему придет счет пару недель позже
#2 
puuh_
свой человек31.03.12 10:46
puuh_
31.03.12 10:46 
в ответ Laverna 31.03.12 08:23
вы наверноенеправильно поняли бумагу. там стоит фиктивная стоимость процесса, которая не связана с конечным счетом за услуги адвоката.
#3 
Laverna
гость02.04.12 08:24
NEW 02.04.12 08:24 
в ответ yarik9 31.03.12 10:33
Муж из этой истории, друг моего мужа.
#4 
Laverna
гость02.04.12 08:25
NEW 02.04.12 08:25 
в ответ puuh_ 31.03.12 10:46
Значит за услуги адвокату ещё придут счета?
#5 
Dimon4ik777
гость02.04.12 15:39
Dimon4ik777
NEW 02.04.12 15:39 
в ответ Laverna 02.04.12 08:25
Да!
#6 
  terter0
посетитель02.04.12 16:52
NEW 02.04.12 16:52 
в ответ Laverna 02.04.12 08:25
Laverna, адвокату нужно намекнуть на
§ 49b Abs. 5 BRAO
"Richten sich die zu erhebenden Gebühren nach dem Gegenstandswert,
hat der Rechtsanwalt vor Übernahme des Auftrags hierauf hinzuweisen."
Quelle: http://bundesrecht.juris.de/brao/__49b.html
"Diese neue Bestimmung ist weitgehend unbeachtet geblieben. Sie hat
aber sowohl in gebührenrechtlicher als auch in berufsrechtlicher
Hinsicht erhebliche Bedeutung.
1. Gebührenrechtlich wird zwar der Anfall und die Einforderbarkeit
der Vergütung nicht davon berührt, ob der Rechtsanwalt seiner
Hinweispflicht aus § 49 b Abs. 5 BRAO nachgekommen ist oder er die
Erteilung des Hinweises beweisen kann. Ein Verstoß gegen die
Hinweispflicht kann jedoch einen Schadensersatzanspruch des
Auftraggebers begründen. Dabei ist, wie Hansens herausgearbeitet
hat, in erster Linie der Einwand zu befürchten, der Mandant hätte
bei pflichtgemäßem Hinweis die Höhe der Vergütung erfragt und sich
alsdann entschieden, die Leistungen des Rechtsanwalts überhaupt
nicht in Anspruch zu nehmen ( Hansens ZAP 2005, 479, 482): Dann
wäre ein Anwaltsvertrag nicht zu Stande gekommen und stünde dem
Anwalt eine Vergütung nicht zu. Schlüssig wäre eine Vielzahl
denkbarer Argumentationen, etwa, dass von der außergerichtlichen
oder gerichtlichen Geltendmachung eines eigenen Anspruchs abgesehen
worden wäre oder die gegnerische Forderung sofort erfüllt worden
bzw. eine Verteidigung gegen gerichtliche Schritte unterblieben
wäre, weiter, dass ein Amtsgerichtsprozess ohne Anwalt geführt
worden wäre, etc. In bestimmten Konstellationen stünden als
Schaden auch die dem Gegner zu erstattenden Anwalts- und
Gerichtskosten im Raum. "
Quelle: http://www.rak-karlsruhe.de/index.php?id=60&tx_ttnews%5BpS%5D=1241342401&tx_ttnews%5Bpointer%5D=4&tx_ttnews%5Btt_news%5D=72&tx_ttnews%5BbackPid%5D=58&cHash=c7c007f79b
тогда глядишь и его аппетит уменьшится...
#7