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Мир сошёл с ума!

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Мущщщина свой человек06.02.03 11:51
Мущщщина
06.02.03 11:51 
в ответ Khimik 05.02.03 21:48
А я вот счмтаю, что как раз эта десятка восточноевропейских стран подходит принципиально, а вот Франция, Россия, Германия и Китай своей просаддамовской политикой преследуют шкурнические интересы (нефть, торговля оружием и пр.). Пара цитат на эту тему.
Nach wie vor unterhalten die drei im UN-Sicherheitsrat eher gemäßigten Vetomächte enge Geschäftsbeziehungen zu Bagdad. Der französische Konzern Total/Fina/Elf hat gerade einen Vorvertrag über die Erschließung von irakischen Erdölfeldern unterzeichnet.
http://newswelt.stimme.de/irak/0,1155489892,0,0,0,0.html/
Франция и Россия в последние год-два оспаривают друг у друга первое место среди торговых партнеров Ирака √ как в рамках программы ╚нефть в обмен на продовольствие╩, так и вне ее. Сейчас считается, что на первое место вышла Москва (4,3 миллиарда долларов в год), но Париж не намного от нее отстал. Что же касается уже заключенных договоренностей по иракским нефтяным месторождениям, то здесь Франция, похоже, опережает Россию, и лидер на иракском рынке не консорциум во главе с ╚ЛУКойлом╩, а ╚Тотальфина-Эльф╩.
http://www.moles.ee/02/Sep/27/14-1.php
Hauptsächlich russische Firmen sowie die französische Total-Fina-Elf stehen in den Startlöchern für die Zeit nach Aufhebung der Sanktionen. Russen und Franzosen haben milliardenschwere Vorverträge mit dem Irak gemacht. Sie haben kein Interesse an einem Regime-Wechsel.
Der viertgrößte Ölkonzern der Welt Total-Fina-Elf in Paris ist reich geworden wegen der Ölvorkommen des Irak. Seit Jahrzehnten ist das Land darum französisches Interessensgebiet.
Wenn im Elysee eine weichere Irak-Politik gefordert wird, hat das auch mit zwei Vorverträgen
von Elf zu tun. Es geht um 17 Milliarden Barrel Ölreserven in der Zukunft.
http://www.glasnost.de/docs02/0209irakoel.html
Die Zahl der deutschen Firmen, die dem Irak verbotene Materialien geliefert haben, ist einem Medienbericht zufolge doppelt so hoch, wie bisher angenommen.
Einen entsprechenden Bericht des ARD-Magazins "Report München" bestätigte ein Behördensprecher am Montag in Mannheim.
Das Fernsehmagazin berichtete vorab, dass die Beteiligung deutscher Firmen an der Rüstung des Irak vor dem Jahr 2000 umfangreicher gewesen sei, als bisher bekannt. Bei Recherchen über Lücken im offiziellen Waffenbericht des Irak an die Vereinten Nationen hatte das Magazin eigenen Angaben zufolge weitere deutsche Firmen entdeckt, die darin verschwiegen würden. Damit steige die Zahl von Saddams Helfern in Deutschland auf 109, mehr als doppelt so viele wie die aus allen übrigen Ländern, die in dem Bericht genannt würden. Weiter heißt es in dem Vorabbericht, dass das Kölner Zollkriminalamt in Kürze die Bundesregierung über Ergebnisse der Auswertung des irakischen Rüstungsberichts unterrichten werde.
Ohne Franzosen wäre Saddam schon tot
Paris unterhält immer noch exzellente Kontakte zu Bagdad: Hoffen auf neue Geschäfte mit dem Öl
Von unserem Korrespondenten
Matthias Beermann
Frankreichs enge Beziehungen zum Irak begannen 1975. Jacques Chirac, heute Staatspräsident, war damals Premierminister und beeindruckt von der Dynamik des jungen Machthabers Saddam Hussein, der sein Land radikal modernisieren wollte. Dabei mochte Frankreich gerne helfen √ gegen Bares selbstverständlich. Und was wäre Saddam Hussein heute ohne Frankreich? Wahrscheinlich tot.
Am Anfang der geschäftlichen Beziehungen standen milliardenschwere Waffenlieferungen. Kampfflugzeuge, Panzer und Raketen √ Saddam durfte sich im Arsenal der Franzosen nach Lust und Laune bedienen. Dann verkaufte Paris an den Irak auch noch zwei Atommeiler, └zu Forschungszwecken⌠. Doch schon damals munkelte man über Saddams Streben nach der Bombe. Kurz vor ihrer Fertigstellung zerstörten israelische Kampfflugzeuge 1981 die Reaktoren.
Die Franzosen jedoch blieben unbeirrt in ihrer Freundschaft zu Bagdad, auch während des gesamten Kriegs gegen den Iran. Paris lieferte weiterhin Waffen und Industrieausrüstungen. Schließlich lieh Paris den Irakern sogar fünf Spezialflugzeuge nebst Instrukteuren aus, damit sie iranische Kriegsschiffe im Golf angreifen konnten.
Bis zum Ausbruch des Golfkriegs 1991 sparten die Franzosen nicht mit freundschaftlichen Gesten gegenüber Bagdad √ und seinem Öl. Der französische Erdölkonzern Total (heute Total-Fina-Elf) besitzt aus dieser Zeit Konzessionen für die Ausbeutung zweier Ölfelder bei Majnoun und Bin Umar. In Paris verstand man die Wirtschaftsbeziehungen als sehr langfristig angelegt. Im Juli 1990 gab Staatspräsident François Mitterrand daher grünes Licht für ein sehr kulantes Umschuldungsabkommen.
Doch der Diktator war eher auf den schnellen Reibach aus und griff wenige Wochen darauf das Scheichtum Kuwait an. Der Schock war brutal: Frankreich war gezwungen, den umworbenen Partner fallen zu lassen. Und um international nicht vollkommen im Abseits zu stehen, ordnete Mitterrand die Beteiligung an der alliierten Militäraktion └Wüstensturm⌠ an. Der damalige Verteidigungsminister Jean-Pierre Chevènement, ein eingefleischter Irak-Fan, trat aus Protest zurück.
Doch sofort nach Beendigung des Golfkriegs machte Frankreich Druck, um das von den Vereinten Nationen gegen Bagdad verhängte Öl-Embargo aufheben zu lassen. 1995 eröffnete Frankreich als erstes westliches Land seine Botschaft in Bagdad wieder. Eine der wichtigsten Aufgaben: Kontaktpflege für den Tag X, an dem Irak wieder gleichberechtigt in die Völkergemeinschaft aufgenommen wird. Diesem Ziel hat sich auch ein halbes Dutzend mehr oder minder obskurer Organisationen verschrieben, die in Frankreich sehr aktiv Lobby-Arbeit für den Irak leisten. Ihr Ziel: Gegen das Embargo zu mobilisieren und die └freundschaftlichen Bindungen zwischen Frankreich und dem Irak zu fördern⌠. So jedenfalls definiert das └Französische Büro für die Entwicklung von Industrie und Kultur⌠ seine Aufgabe.
Im September 2000 organisierte das Büro einen als └humanitär⌠ deklarierten Flug nach Bagdad, eine bewusste Verletzung des Flug-Embargos. Im Dezember 2001 wurde die Aktion wiederholt, an Bord waren diesmal auch zahlreiche französische Abgeordnete, quer durch alle Parteien. Im vergangenen September dann die selbe Masche: Eine Gruppe von Parlamentariern besichtigte den Irak und erklärte, └keinerlei Waffenproduktion gesehen zu haben⌠.
Die Kosten für diese Flüge trugen anonyme └Spender⌠. Dahinter stecken gewöhnlich große Unternehmen. Andere Lobby-Gruppen haben nicht so viel Geld, dafür aber prominente Mitglieder. Die └Französisch-irakische Vereinigung für wirtschaftliche Zusammenarbeit⌠ etwa wird von Serge Boidevaix geleitet √ einem ehemaligen französischen Spitzendiplomaten, vor seiner Pensionierung einflussreicher Generalsekretär des Pariser Außenministeriums. Ein Mann mit besten Kontakten √ und ein großer Freund des Irak.
http://www.kakm.de/1/4_news.htm
Per vergangenem Monat hatte der Irak, wie berichtet wurde, Verträge über mehrere Milliarden Dollar mit ausländischen Ölgesellschaften abgeschlossen, hauptsächlich mit solchen aus China, Frankreich und Rußland.
Unter diesen haben die russischen Firmen an der Entwicklung der irakischen Ölfelder das größte Interesse, weil der Irak noch für frühere Waffenlieferungen Milliarden Dollar schuldet, einschließlich auch 3,5 Mrd. $ für einen 23-jährigen Vertrag, um die Ölfelder, insbesondere jenes 11 √ 15 Mrd. Barrel ausmachende Qurna-Feld, westlich von Basra, nahe dem Rumaila Feld, zu modernisieren.
Seit Abschluß des Vertrages im Jahre 1997 hat die russische Lukoil einen Plan zur Installation von Gerätschaften ausgearbeitet, die im West Qurna's Mishrif Gebiet eine Förderkapazität von 100.000 Barrel pro Tag ermöglichten.
Auch die französischen Interessen sind enorm. Total-Fina-Elf verhandelt mit dem Irak über die Entwicklung der Nahr Umar Felder.
http://www.rbi-aktuell.de/Politik-Inland/06112002-01/08112002-01/08112002-02/09112002-01/09112002-01.html
Dennoch verfolgen vor allem russische Unternehmen wie Lukoil oder die französische Total Fina Elf ihre Interessen in Irak mehr oder weniger offen, getrieben von der Aussicht auf künftige Großaufträge aus der Ölwirtschaft.
Seit Monaten versuchen vor allem Frankreich und Russland, die US-Regierung von ihrem harten Konfrontationskurs gegen Irak abzubringen und einen neuen Golfkrieg zu verhindern. Mit ihrer relativ moderaten Politik im Sicherheitsrat der UNO verfolgen sie auch handfeste wirtschaftliche Interessen.
http://www.ftd.de/pw/in/1036753540580.html?nv=rs
Freilich, geschmuggelt wird in reichem Mass. Was daran verdient wird, geht nicht in die offiziellen Staatskassen. Für die Reparatur der Anlagen beispielsweise im grenznahen Rumaila-Feld bleibt da wenig. In der Region möchte Lukoil in den nächsten 23 Jahren 3,5 Milliarden Dollar investieren. Lukoil, in hartem Konkurrenzkampf mit der anderen russischen Grossfirma Jukos, ist ein Faktor der Moskauer Innenpolitik. Jukos möchte übrigens gern im irakischen Kurdistan nach Öl bohren. An Zentral-Irak ist Norinco höchst interessiert. Norinco ist ein Faktor der chinesischen Innenpolitik. Die französische Unternehmensgruppe Total-Fina-Elf hat sich - für den Friedensfall - sehr umfangreiche Schürfrechte an noch anderen Orten gesichert. Sie verfallen, wenn Frankreich für die US-Irak-Politik votiert, droht Bagdad seit fast zwei Jahren. Dass solche Interessen hier und da politische Wirkung zeigen, ist wohl keine falsche Annahme.
http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_97d/T02.HTM
Ну, а какую власть имеют во Францию нефтяные концерны, хорошо известно на примере "Эльф-Акитена", который после недавнего грандиозного скандала был проглочен упомянутой "ТотальФиной", от которой кормились и Миттеран, и Ширак, и попавший за это в тюрьму министр иностранных дел Дюма:
Задуманный во времена президентства генерала де Голля, искавшего особое место для Франции в годы холодной войны, "Эльф" куда меньше подчинялся логике частного предприятия, чем логике госаппарата. Благородная цель обеспечения "энергетической независимости" от вездесущих американских конкурентов и энергетических кризисов сначала превратила концерн, призванный разрабатывать новые месторождения в бывших французских колониях в Африке, в своего рода министерство нефти, иной раз бравшее на себя и функции спецслужб. В Конго и Заире, Габоне и Камеруне "Эльф" менял правительства, как перчатки, где-то финансируя предвыборные кампании, а где-то - военные поставки. Конечно, его акции котировались на бирже, но гендиректор назначался президентом, а первые руководители Пьер Гийома и Альбен Шаландон и вовсе считали ниже своего достоинства координировать планы с министром промышленности.
Государственный менеджмент, увы, имеет свои изъяны. "Продвижение французских интересов" сопровождалось щедрыми комиссионными (французы вовсе не были первооткрывателями в этом деле), но столь продолжительная игра государства на коммерческом поле вызвала необратимые перемены. Практика "Эльфа" узаконила так называемые ретрокомиссионные, то есть комиссионные, которые стали даваться не иностранным, а своим чиновникам, чтобы те "лучше" понимали национальные интересы. Постепенно коррупция достигла таких масштабов, что, по выражению Ле Флош-Прижана, гендиректора просто стали терять контроль над концерном.
Само собой, за выход на новые рынки надо было платить. Как недавно объяснил все тот же Ле Флош-Прижан, в начале 1992 года, в преддверии выборов в ФРГ, Миттеран прямо сказал ему: "Надо помочь Колю!" Сколько это стоило и кому помогали еще, лучше всех знает Альфред Сирвен.
http://nefte.ru/crime/krim66.htm

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Мущщщина свой человек06.02.03 11:52
Мущщщина
06.02.03 11:52 
в ответ Khimik 05.02.03 21:48
Зато самим арабам, в отличие от французов, на Саддама уже совершенно наплевать:
Bei den Arabern hat Saddam fast alle Sympathien verloren
von Evangelos Antonaros
Als ein Koordinationsausschuss der jordanischen Oppositionsparteien am Wochenende zu einer Protestkundgebung gegen die └amerikanisch-zionistische Aggression⌠ aufrief, war die Resonanz erstaunlich gering. Nicht einmal 3000 Männer und Frauen brüllten Slogans gegen den bevorstehenden Krieg. └Normale Araber haben von Saddam die Schnauze voll, nicht einmal dessen Namen wollen sie in den Mund nehmen⌠, will ein früheres Kabinettsmitglied beobachtet haben.
Als am 18. Januar Zehntausende von Menschen in Washington und in westeuropäischen Hauptstädten als Geste der Solidarität mit dem irakischen Volk demonstrierten, war die Beteiligung in der arabischen Welt ein Witz.
Anfang Januar hatte Saddams Nummer zwei, Taha Jassin Ramadan, zweckoptimistisch vorausgesagt, dass die arabischen Massen gegen die Amerikaner mobilisieren würden. Davon ist kaum etwas zu spüren. Im Gegenteil: Saddam ist in der arabischen Presse zur Zielscheibe heftiger Kritik geworden. └Die arrogante Haltung Bagdads kann die Region in ein schreckliches Abenteuer stürzen⌠, kommentierte Kairos halbamtliche └Al Ahram⌠. Demonstrationen gibt es kaum. └Die so genannte arabische Straße ist sprachlos und desinteressiert⌠, kommentierte die jordanische Journalistin Muna Shuqair. └Wo bleibt die arabische Entschlossenheit?⌠, fragte sogar der in New York lebende palästinensische Intellektuelle Edward Said.
Nach Gesprächen mit der politischen Führung in Damaskus, Amman und Beirut hatte Athens Außenminister Georgios Papandreou, dessen Land im ersten Halbjahr 2003 die EU-Präsidentschaft innehat, am Dienstag keine Zweifel mehr: └Bei den Arabern macht sich ein Gefühl der Resignation breit. Sie glauben, den Krieg nicht mehr abwenden zu können.⌠
Hinter vorgehaltener Hand bestätigen arabische Politiker, was die Welt vermutet: Saddam scheint das Geschehen außerhalb seiner Landesgrenzen nicht richtig zu interpretieren, die Entschlossenheit der USA nicht begreifen zu können. └Deshalb ist der Krieg kaum noch abzuwenden⌠, glaubt ein libanesisches Parlamentsmitglied.
Doch nicht nur deshalb scheinen sich die Araber mit ihrem Schicksal abgefunden zu haben und Saddam diesmal die kalte Schulter zu zeigen. Breite Bevölkerungsmassen betrachten den einst als └Herausforderer des Westens⌠ gefeierten Diktator nur noch als Belastung, ja, als einen politischen Anachronismus. Kaum ein Kommentar fällt positiv aus, proirakische Bewegungen in vielen arabischen Ländern haben ihren Rückhalt verloren. └Wir riskieren alles, weil er so stur ist⌠, bringt ein Arzt in Amman diese Haltung auf den Punkt.
http://www.welt.de/data/2003/02/06/39327.html
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Dresdner Veteran06.02.03 11:57
Dresdner
06.02.03 11:57 
в ответ Мущщщина 06.02.03 11:51
А США Ираку в войне с Ираном помогали бескорыстно или только потому, что Ирак продавал им нефть на доллар за баррель ниже рыночной стоимости?
не поймите меня правильно!
Мущщщина свой человек06.02.03 12:02
Мущщщина
06.02.03 12:02 
в ответ Dresdner 06.02.03 09:33
Ирак не предоставил еще достаточно убедительных доказательств, что ОМП у него нет.
Это мягко говоря. Любому неэксперту понятно, что уничтожить химическое оружие без последствий, да ещ╦ за считаные недели, невозможно:
известный российский политолог-американист, главный научный сотрудник Института США и Канады, профессор Юрий Давыдов: В самом деле, еще раньше было доказано, что Ирак имел химическое оружие, имел бактериологическое оружие. И мы знаем, что уничтожить это без следов очень трудно. Россия, например, сталкивается с проблемами уничтожения химического оружия, она строит для этого огромные заводы. Это нужны усилия различных предприятий, масса людей для этого. Это не может быть бесследно
http://www.svoboda.org/ll/iraq/0203/ll.020603-1.asp
Это с США надо требовать доказательств (настоящих, а не сфабрикованных), что ОМП у Ирака в настоящее время есть.
Доказательств предоставлено больше, чем надо:
l Mobile Labore: Informanten haben der USA berichtet, dass der Irak biologische Waffen in rollenden Laboren entwickelt und herstellt. Die Labore sind demnach als normale Kleinlastwagen und Waggons auf Zuggleisen getarnt. Die USA wisse von mindestens 18 solcher rollenden Labore.
l B- und C-Waffen: Die Inspekteure wiesen bereits darauf hin, dass der Irak über Bestände an B- und C-Waffen keine Rechenschaft gegeben habe: 6500 Bomben, die rund 1000 Tonnen chemische Kampfstoffe enthalten; 550 Senfgas-Artilleriegranaten; 650 Kilo Ausgangsmaterial für hochtoxische Erreger. US-Präsident Bush spricht sogar von 30 000 Trägern von Chemiewaffen und 25 000 Liter Anthrax. Nach Schätzungen der USA hätten die Irakis noch 100 bis 500 Tonnen chemischer Agenten, erklärte Powell. In 1995 seien tausende von zum Tode Verurteilten Experimenten mit chemischen Waffen ausgesetzt gewesen. Auch habe Saddam jüngst Offiziere angewiesen, notfalls Chemiewaffen einzusetzen.
l Atomwaffen: Nach US-Angaben führt Saddam Husseins Regime sein Programm zur Herstellung von Atomwaffen unverändert weiter. Viele Male, sogar noch nach Beginn der Inspektionen, habe Bagdad versucht, spezielle Aluminiumrohre zu kaufen, die in ihren Spezifikationen ideal für Zentrifugen zur Urananreichung sind, sagte Powell.
l Raketen: Auch das geheime Raketenprogramm werde fortgeführt. Auf einem Satellitenbild aus dem April 2002, das Powell dem Sicherheitsrat präsentierte, war eine neue Abschussrampe zu sehen, die eine Rakete bis zu 1200 Kilometer weit schießen kann. Erlaubt sind dem Irak nur 150 km Reichweite. Danach sei ein Dach über die Rampe gebaut worden, um sie zu verstecken.
l Verstecken: Powell hat Belege dafür vorgelegt, dass der Irak die Inspekteure täuscht und Waffen versteckt. So führte er Satellitenbilder von chemischen Munitionsbunkern vor: Am 10. November 2002 waren sie offenbar noch in voller Funktion. Doch zum Zeitpunkt der Inspektion am 22. Dezember waren die Bunker └gereinigt⌠. Genauso seien biologischen Waffen aus der Al-Kindi-Fabrik entfernt worden. Wieder präsentierte Powell ein Satellitenbild, auf dem Laster beladen werden. Insgesamt sei dieser └Hausputz⌠ (Powell) in 30 Anlagen durchgeführt worden. Der US-Außenminister untermauerte seine Ausführungen mit einer Tonbandaufnahme, auf denen ein irakischer Offizier der Republikanischen Garde seinem Vorgesetzten berichtete: └Wir haben alles evakuiert. Es ist nichts mehr da.⌠
l Überwachung: Eine Armee von Aufpassern verfolge die Inspekteure, sagte Powell. Laut britischer Regierung spionieren 20 000 irakische Geheimdienstmitarbeiter sie aus. Saddam habe dafür sogar ein spezielles Komitee gegründet, dem sein Sohn Qusay und Vizepräsident Ramadan angehören. Sie berichten direkt dem Diktator.
l Einschüchterung: Laut US-Informanten sollen die irakischen Wissenschaftler dem Regime Dokumente unterschrieben haben, wonach die Herausgabe von Informationen mit dem Tode bestraft wird. Ein Dutzend Wissenschaftler sei gemeinsam unter Hausarrest gestellt worden. Ein anderer sei versteckt worden, den Inspekteuren hätte man eine gefälschte Todesurkunde vorgelegt.
l Die Kontakte: Schon seit den Neunzigern gebe es regen Kontakt zwischen irakischen Offiziellen und dem Terrornetzwerk, erklärte Powell. Irakische Offizielle hätten Osama Bin Laden persönlich öfters in Afghanistan getroffen, berichteten Informanten.
l Aufenthalt im Irak: Abu Musab Zarkawi, ein enger Vertrauter Bin Ladens, habe, so Powell, mit seiner Organisation Anwar el Islam bereits zwei Trainingscamps für Terroristen aufgebaut. Spezialität: die Produktion von Gift, speziell Ricin. Zwar seien die Orte der Camps außerhalb von Saddams Kontrolle, doch ein Führungsoffizier von Anwar el Islam sei ein Agent aus Bagdad, der Al-Qaida-Mitglieder nach dem Afghanistan-Krieg explizit in den Irak eingeladen habe. Zarkawi selbst reiste vergangenen Sommer nach Bagdad √ zu einer medizinischen Untersuchung. Er blieb zwei Monate und währenddessen seien ihm zwei Dutzend Terroristen mit Kontakt zu Al Qaida nach Bagdad gefolgt. Powell berief sich auf Informanten der US-Geheimdienste.

http://www.welt.de/data/2003/02/06/39320.html?s=2
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Simple Толстый и красивый парниша06.02.03 12:03
Simple
06.02.03 12:03 
в ответ Мущщщина 03.02.03 20:58
Не могу сказать, что полностью согласен с Мущщиной, но что пишешь ты, является откровенной провокацией и детсадом. Ничего личного. Я даже не дочитал этот постинг до конца. Для приколов и подъе...в есть Тусовка.
Yeah, Dude, they have peed on your fuckin' rug (c) The Big Lebowski
Мущщщина свой человек06.02.03 12:05
Мущщщина
06.02.03 12:05 
в ответ Dresdner 06.02.03 11:57
А США Ираку в войне с Ираном помогали бескорыстно или только потому, что Ирак продавал им нефть на доллар за баррель ниже рыночной стоимости?
Я думаю, в первую очередь потому, что Иран захватил сотню американских граждан в заложники и угрожал их убить.
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Dresdner Veteran06.02.03 12:09
Dresdner
06.02.03 12:09 
в ответ Мущщщина 06.02.03 12:02
Когда инспекторы найдут "мобильную лабораторию" тогда она и станет фактом. И задача американцев подсказать им где эта лаборатория находится. То же касается и всех других "доказательств".
не поймите меня правильно!
Dresdner Veteran06.02.03 12:10
Dresdner
06.02.03 12:10 
в ответ Мущщщина 06.02.03 12:05
Дело было уже после того, как Иран уже давным-давно отпустил заложников и вступил на территорию Ирака... И когда Ирак кстати впервые применил химическое оружие, на что рейгановская администрация никак не отреагировала...
не поймите меня правильно!
  Roving завсегдатай06.02.03 12:17
06.02.03 12:17 
в ответ Мущщщина 06.02.03 12:05
Какая прелесть...
Кто-то недавно то-ли Дрезднера, то-ли Ангела обвинял в маразме из-за заявления, смахивающего на заголовок советской газеты. А тут, похоже, вспомнили заголовок штатовской газеты того-же времени
Мущщщина свой человек06.02.03 12:23
Мущщщина
06.02.03 12:23 
в ответ Dresdner 06.02.03 12:10
А как она должна была реагировать? И кто вообще реагировал?
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Мущщщина свой человек06.02.03 12:25
Мущщщина
06.02.03 12:25 
в ответ Dresdner 06.02.03 12:09
Когда инспекторы найдут "мобильную лабораторию" тогда она и станет фактом. И задача американцев подсказать им где эта лаборатория находится.
ВЫ это серь╦зно?
На то она и мобильная, что сегодня здесь, а завтра там.
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Dresdner Veteran06.02.03 12:32
Dresdner
06.02.03 12:32 
в ответ Мущщщина 06.02.03 12:23
Да в том-то и дело, что никто не реагировал. Потому что тогда было выгоднее закрывать глаза в страхе перед расползанием иранского фундаментализма и все средства для его остановки считались приемлемыми.
не поймите меня правильно!
Dresdner Veteran06.02.03 12:35
Dresdner
06.02.03 12:35 
в ответ Мущщщина 06.02.03 12:25
Конечно серьезно. Есть "информанты" которые рассказали о существовании - пусть они сообщат и о местонахождении. К тому же как я понял из доклада Пауелла американцы научились опознавать такие лаборатории и со спутников...
не поймите меня правильно!
Simple Толстый и красивый парниша06.02.03 12:36
Simple
06.02.03 12:36 
в ответ DeusEx' 06.02.03 09:04
В данном случае, в такой позиции его оппоненты.
Yeah, Dude, they have peed on your fuckin' rug (c) The Big Lebowski
Мущщщина свой человек06.02.03 14:28
Мущщщина
06.02.03 14:28 
в ответ Dresdner 06.02.03 12:32
И в этом был свой резон. Почитайте, что творилось, когда Хомейни приш╦л к власти, начал вводить дикие средневековые законы, производить массовые казни, как бандит захватил тех же американских мирных граждан и объявил о начале мировой исламской революции. Он производил тогда почти такое же впечатление, как ныне Бин Ладен. А Саддам тогда только-только приш╦л к власти и был ещ╦ серой лошадкой. Так что никакой такой слепоты американцев я в данном случае не вижу. Это был выбор меньшего из зол - на тот момент. И с Афганистаном было примерно то же самое.
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Мущщщина свой человек06.02.03 14:30
Мущщщина
06.02.03 14:30 
в ответ Dresdner 06.02.03 12:35
Есть "информанты" которые рассказали о существовании - пусть они сообщат и о местонахождении.
Ирак по территории равен Германии. Сейчас эта машина здесь, а через 5 часов - в 700 километрах. Какое тут может быть "местонахождение"?
А вообще, как я читал, они ещ╦ не все карты на стол выложили. К примеру, израильтяне якобы завербовали какого-то телохранителя Саддама, который сейчас оттуда смылся и вс╦ им порассказал, где чего лежит. Так что когда вдарят, тогда не промахнутся. А пока ни к чему им все карты раскрывать.
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Dresdner Veteran06.02.03 14:43
Dresdner
06.02.03 14:43 
в ответ Мущщщина 06.02.03 14:28
А Саддам тогда только-только приш╦л к власти и был ещ╦ серой лошадкой.
Ага. И эта серая лошадка сразу начала войну против соседа. А США, глядя на ее поведение, даже вычеркнули в 1982 году Ирак из списка стран поддерживающих терроризм, дабы его не касались ограничения на экспорт. А за неделю до вторжения Хуссейна в Кувейт устами своего посла в Багдаде заявили, что США не имеют никаких обязательств по защите Кувейта и не будут вмешиваться во "внутриарабский спор". А стоило предупредить, что "мы вас в этом случае грохнем" и оккупации Кувейта не было бы. Может оттого, что Кувейт был самым анти-израильским арабским государством и все время ратовал в ОПЕК за повышение цен на нефть??? Ох уж мне эта политика выбора меньшего из зол...
не поймите меня правильно!
Dresdner Veteran06.02.03 14:52
Dresdner
06.02.03 14:52 
в ответ Мущщщина 06.02.03 14:30
Ирак по территории равен Германии. Сейчас эта машина здесь, а через 5 часов - в 700 километрах. Какое тут может быть "местонахождение"?
Если автомобиль идентифицирован, нет никаких проблем следить за его перемещениями. В конце-концов я думаю Ирак даже согласится, чтобы на 12 часов вообще ни один грузовик в стране не трогался с места.
Так что когда вдарят, тогда не промахнутся. А пока ни к чему им все карты раскрывать.
Не терпится, когда наконец "вдарят"? Может быть даже с применением атомного оружия?
не поймите меня правильно!
Мущщщина свой человек06.02.03 15:05
Мущщщина
06.02.03 15:05 
в ответ Dresdner 06.02.03 14:43
Доля правды в Ваших словах есть. Я тоже считаю, что США недостаточно критично относятся ко многим своим арабским друзьям. Особенно к Аравии. Хотя они и вынуждены лавировать. Буду Вам благодарен, если Вы назов╦те мне государство, которое последние лет сто, активно участвуя в международных событиях, вело бы себя благородно, последовательно, без сучка и задоринки и т.д., и т.п. А то получается так, что у одних Вы бичуете "соринки", а у других бревна в глазу не видите.
А за неделю до вторжения Хуссейна в Кувейт устами своего посла в Багдаде заявили, что США не имеют никаких обязательств по защите Кувейта и не будут вмешиваться во "внутриарабский спор".
А вот на это ссылочку попрошу.
А стоило предупредить, что "мы вас в этом случае грохнем" и оккупации Кувейта не было бы.
Ну, баек про то, что в оккупации Саддамом Кувейта виноваты Штаты, я уже наслушался. Больше всего об этом сам Саддам любит говорить.
Может оттого, что Кувейт был самым анти-израильским арабским государством
Кувейт? С чего это Вы взяли?
Или у Вас есть данные, что Кувейт финансирует палестинский террор щедрее, чем Аравия, Иран, Ирак, Сирия, Ливия и пр. братия?
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Мущщщина свой человек06.02.03 15:16
Мущщщина
06.02.03 15:16 
в ответ Dresdner 06.02.03 14:52
Если автомобиль идентифицирован, нет никаких проблем следить за его перемещениями.
А спутник как - за ним должен двигаться?
Если бы были разведывательные самол╦ты и вертол╦ты и снимки были сделаны с них - да. Но Ирак, в нарушении резолюции ООН, запретил им летать.
В конце-концов я думаю Ирак даже согласится, чтобы на 12 часов вообще ни один грузовик в стране не трогался с места.
Блажен, кто верует. Если б этот Санта-Клаус был таким добреньким, выложил бы сам сво╦ ОМП и не подвергал бы риску свой народ. Но он как раз стремится к тому, чтобы было как можно больше жертв. Так же, как палестинцы делают, так же, как Гитлер в осажд╦нном Берлине делал, приказав затопить метро с немцами. Знаем мы эту публику...
Не терпится, когда наконец "вдарят"?
А чего тянуть? Чем раньше, тем лучше.
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