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Депрессия и Гены

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Agnitum
старожил18.07.03 08:11
18.07.03 08:11 
Последний раз изменено 18.07.03 08:12 (Agnitum)
Сколько интерестно среди иммигрантов таких лиз - Наука еще не определила, но наметки есть если ДК посты почитать
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http://www.welt.de/data/2003/07/18/136593.html
Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation leiden weltweit rund 121 Millionen Menschen an Depressionen. Den Zusammenhang zwischen Gen, Stress und psychischer Erkrankung hat nun ein internationales Forschungsteam um Professor Terrie E. Moffitt vom King's College in London bestätigt mit einer Langzeituntersuchung von 847 Neuseeländern von Geburt an bis zum 26. Lebensjahr. Wie sich zeigte, ist das Risiko, eine Depression zu entwickeln, für denjenigen besonders groß, der das 5-HTT-Gen von Mutter und Vater in seiner kurzen Variante erbt. 43 Prozent der "Kurz-Träger" wurden depressiv, nachdem sie innerhalb von fünf Jahren mehrere schwere Schicksalsschläge zu verkraften hatten wie beispielsweise eine Kündigung, den Verlust eines Familienangehörigen oder eine zerbrochene Liebesbeziehung. Von den Studienteilnehmern mit nur einem Gen in Kurzform waren es im Vergleich 33 Prozent. Wer dagegen beide Male die lange Version erhalten hatte, scheint selbst mit mehrfachem Psycho-Stress umgehen zu können: Nur 17 Prozent entwickelten Depressionen. Die Forscher erhoffen sich nun Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Medikamente, aber vor allem auch für die Diagnose der psychischen Erkrankung.
"Die Studie liefert einen wichtigen experimentellen Beweis für die Wechselwirkung von Umwelteinflüssen, Erbinformation und Depression", betont Professor Klaus-Peter Lesch von der Universität Würzburg. Der Psychobiologe hatte den Zusammenhang zwischen den unterschiedlich langen 5-HTT-Genen und Angsterkrankungen beim Menschen entdeckt und 1996 ebenfalls in "Science" veröffentlicht. Es handle sich dabei um einen ganz normalen Polymorphismus - keinen Gen-Defekt, zwei Drittel der Bevölkerung besitzen eine oder zwei Kopien der kurzen Variante, erläutert Lesch, der enormen Forschungsbedarf für die Volkskrankheit Depression sieht. "Etwa zehn Prozent der Deutschen sind betroffen, aber weniger als die Hälfte davon werden behandelt. Das Gehirn kann ebenso erkranken wie die Leber oder das Herz. Nur äußern sich die Symptome als abweichendes Verhalten." Ob sich das 5-HTT-Gen als Anhaltspunkt für eine vorbeugende Behandlung etwa bei einem Trauerfall eignet, lässt sich laut Lesch nicht abschätzen: "Wir stehen am Anfang und müssen erst die anderen Faktoren in diesem System finden. Depression ist eine komplexe Erkrankung, die keinesfalls auf nur einer Erbinformation beruht." Aus diesem Grund lege auch die 5-HTT-Genvariante nicht das Schicksal im Einzelfall fest, sondern nur das statistische Risiko.
Artikel erschienen am 18. Jul 2003
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#1 
scorpi_
скептик13.08.03 00:34
13.08.03 00:34 
в ответ Agnitum 18.07.03 08:11
Кстати у вегетарианцев наблюдается повышенный уровень серотонина, так они меньше депрессиям подвержены?
Copyleft scorpi_ ╘ 2003
#2 
Agnitum
коренной житель13.08.03 00:35
13.08.03 00:35 
в ответ scorpi_ 13.08.03 00:34
,бананов наверное много кушают
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#3