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Wohin steuert Russland?
NEW 06.01.09 22:50 
in Antwort KarapuZZka 06.01.09 21:48
In Antwort auf:
aber wenn wir beim Konflikt mit Georgien bleiben, haben die Russen Georgien nicht angegriffen. Das ist ein Fakt.
vielleicht haben sie nicht den ersten Schritt getan...aber natürlich sind sie auf die Provokation der Georgier und Amerkaner eingegangen...sie haben auf die Provokation reagiert und sind in Georgien einmarschiert, wie in Tschetschenien oder Afganistan oder die damalie CSSR. Sie haben ihr militärisches Übergewicht spielen lassen, genau wie USA in Vietnam, Irak,Afganistan, Jugoslawien und allen anderen Ländern wo sie die ach so bösen Leute umbrachten.. Mal mit UN Mandat, mal ohne, und da wo die beiden Länder nicht direkt beteiligt werden, verkaufen sie ihre Waffen, so verdienen sie auch daran. Es sind einfach die beiden mächtgsten Länder, deren politisch
Verantwortliche sich leider benehmen, wie kleine Kinder, die Krieg spielen, nur ist die Sandkiste in diesem Fall unserer aller Planet, aber keine Panik, es gibt so viele andere Länder die ihn ebenfalls zerstören, so müssen Russland und die USA in diesem Fall nicht vor Scham versinken.aber wenn wir beim Konflikt mit Georgien bleiben, haben die Russen Georgien nicht angegriffen. Das ist ein Fakt.
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.©Alexis Carrel
NEW 07.01.09 00:01
Primär spreche ich in diesem Konflikt jedem Georgier, Russen und allen die aus der Nähe stammen jede Neutralität ab. Vielleicht sehen Chinesen oder Chilenen das etwas neutraler, falls sie keine wirtschaftlichen oder strategischen Interessen in dem Gebiet haben.
Selbst die "neutralen" Schweizer lügen da, denn da werden die Interessen der banken berücksichtigt, bei denen alle Seiten ihre Schwarzgeldkonten haben.
Vielleicht wird es etwas klarer, wenn man erforscht, wie und wo, gegen wen und was die Angriffe geführt werden. Das bekommt man manchmal heraus und dann kann man Schlüsse daraus ziehen. Die Bombardierung einer Pipeline dient wohl kaum dem Freiheitskampf und dem humanitären Beistand für unterdrückte Völker
das gilt aber NUR für die Fakten, die den Herren im Kreml genehm sind. Da finden andere aber ganz andere Fakten und Zahlen! Doch wem darf man glauben? Wer produziert die besseren Lügen?
in Antwort KarapuZZka 06.01.09 16:52
In Antwort auf:
In solchen Fällen is es immer ratsam...
Vor allen Dingen muss man neutral die informationen wählen und auswerten. das ist schwierig genug! Wenn man schon gewisse Präferenzen und nationale Tendenzen hat, geht es überhaupt nicht. Das ist ja der Vorteil der Mediengestalter und ihrer Hintermänner/-frauen.In solchen Fällen is es immer ratsam...
Primär spreche ich in diesem Konflikt jedem Georgier, Russen und allen die aus der Nähe stammen jede Neutralität ab. Vielleicht sehen Chinesen oder Chilenen das etwas neutraler, falls sie keine wirtschaftlichen oder strategischen Interessen in dem Gebiet haben.
Selbst die "neutralen" Schweizer lügen da, denn da werden die Interessen der banken berücksichtigt, bei denen alle Seiten ihre Schwarzgeldkonten haben.
Vielleicht wird es etwas klarer, wenn man erforscht, wie und wo, gegen wen und was die Angriffe geführt werden. Das bekommt man manchmal heraus und dann kann man Schlüsse daraus ziehen. Die Bombardierung einer Pipeline dient wohl kaum dem Freiheitskampf und dem humanitären Beistand für unterdrückte Völker
In Antwort auf:
Russland hat vernünftig alle Fakten und Zahlen offen gelegt
AhaRussland hat vernünftig alle Fakten und Zahlen offen gelegt
In Antwort auf:
Klar doch, wie , sterbliche Bürger , werden nie zu 100% erfahren...
Doch, aber erst hinterher, wenn alles kaputt ist und eine andere Regierung (und Presse) es mit etwas mehr Abstand ermittelt. Aber selbst dann wird oft die Geschichte
schön geschriebenKlar doch, wie , sterbliche Bürger , werden nie zu 100% erfahren...
In Antwort auf:
Bush hat überall seine "Pfoten"
Nicht überall, nur da wo Öl fließt oder das Kapital seines Familien-Clans betroffen ist. Wenn bei den armen Hungerleidern Konflikte sind, hält er sich ganz brav heraus und alle Anderen zwischen Washington und Moskau genau so.Bush hat überall seine "Pfoten"
In Antwort auf:
Wollen wir hoffen, das es mit Obahma anders wird
bestimmt! aber ob es besser wird? Der hat andere Interessen und Prioritäten und wird dann auch Adere mit seiner Fürsorge beglücken. das dicke Geschäft droht überall, ob mit Rohstoffen, Waffen oder anderen Delikatessen!Wollen wir hoffen, das es mit Obahma anders wird
DEUTSCHsprachiger €uropäer mit preußischem Migrationshintergrund - service.gadacz.info
NEW 07.01.09 09:52
Warum war? Er ist es immer noch. Genauso wie der Ukrainische.
Die Beiden sind ja auch "fast" mit einander verwandt.
in Antwort KarapuZZka 06.01.09 12:39
В ответ на:
Der georgische Stattsoberhaupt war aber eher eine Marionette
Der georgische Stattsoberhaupt war aber eher eine Marionette
Warum war? Er ist es immer noch. Genauso wie der Ukrainische.
Die Beiden sind ja auch "fast" mit einander verwandt.
Идеальные женщины — это шахматистки: они могут часами молчать, хорошо следят за фигурами и знают много интересных позиций.
NEW 07.01.09 12:24
Warum "genau so, wie USA" ? Das ist ganz verschiedene Masschtäbe. Nur in Vjetnam hat USA Bomben zwei Mal mehr abgeworfen, als während ganzen zweiten Weltkrieg war abgeworfen. Vergleichen Sie, wievile Waffen USA verkauft und wieviele Militärbasen in Ausland hat USA ? Russland , hat überhaupt keine M.Basen, soweit ich weiss.
Das ist ganz unvergleichbare Masschtäte.Und dabei wieviele Geld verbraucht USA auf Waffen erzeugen, und wieviele Russland
in Antwort Karaokemaster 06.01.09 22:50, Zuletzt geändert 07.01.09 12:26 (Live345)
В ответ на:
Sie haben ihr militärisches Übergewicht spielen lassen, genau wie USA in Vietnam, Irak,Afganistan, Jugoslawien und allen anderen Ländern wo sie die ach so bösen Leute umbrachten.. Mal mit UN Mandat, mal ohne, und da wo die beiden Länder nicht direkt beteiligt werden, verkaufen sie ihre Waffen, so verdienen sie auch daran. Es sind einfach die beiden mächtgsten Länder, deren politisch Verantwortliche sich
Sie haben ihr militärisches Übergewicht spielen lassen, genau wie USA in Vietnam, Irak,Afganistan, Jugoslawien und allen anderen Ländern wo sie die ach so bösen Leute umbrachten.. Mal mit UN Mandat, mal ohne, und da wo die beiden Länder nicht direkt beteiligt werden, verkaufen sie ihre Waffen, so verdienen sie auch daran. Es sind einfach die beiden mächtgsten Länder, deren politisch Verantwortliche sich
Warum "genau so, wie USA" ? Das ist ganz verschiedene Masschtäbe. Nur in Vjetnam hat USA Bomben zwei Mal mehr abgeworfen, als während ganzen zweiten Weltkrieg war abgeworfen. Vergleichen Sie, wievile Waffen USA verkauft und wieviele Militärbasen in Ausland hat USA ? Russland , hat überhaupt keine M.Basen, soweit ich weiss.
Das ist ganz unvergleichbare Masschtäte.Und dabei wieviele Geld verbraucht USA auf Waffen erzeugen, und wieviele Russland
NEW 07.01.09 14:06
in Antwort Live345 07.01.09 12:24, Zuletzt geändert 07.01.09 14:23 (gadacz)
Man kann natürlich alles sehr patriotisch und nationalistisch sehen, doch das ändert nichts an den Realitäten!
Interessant ist auch eine Betrachtung der Ölquellen und Pipelines weltweit sowie anderer wichtiger Rohstoffquellen. Es ist schon eigenartig, wie sehr sich die Großmächte genau dort für den Frieden und Menschenrechte einsetzen!!! Was für ein Zufall, dass einige sehr wichtige Leitungen genau durch den Kaukasus laufen.. Auch der gewinnbringende Export nach West-Europa wird überwiegend durch die Ukraine geleitet, was immer wieder zu Streit führt. Ich bin mal gespannt, wann die Menschen in der Ukraine befreit werden
In Antwort auf:
Russland exportierte 2008 Waffen für über 8 Mrd. Dollar
Moskau - Russland hat 2008 Waffen für mehr als acht Milliarden US-Dollar exportiert. "Wir gehören damit weltweit zu den drei führenden Rüstungslieferanten", sagte Vize-Regierungschef Sergej Iwanow nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax in Moskau.

smw/sda - Russland exportiert Waffen in etwa 80 Länder, Abnehmer sind unter anderem Indien und China. 2007 hatte die Regierung in Moskau bereits einen geschätzten Erlös von 7,5 Milliarden US-Dollar aus Rüstungsverkäufen erzielt. Damit habe Russland seine jährlichen Waffenausfuhren seit dem Jahr 2000 fast verdoppelt, sagte ein Regierungssprecher in Moskau.
Der russische Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow kündigte die Lieferung von zehn Jagdflugzeugen des Typs MiG-29 an Libanon an. Moskau hoffe sehr auf ╚neue Impulse╩ in der militärtechnischen Zusammenarbeit mit Beirut.
Ein Mitarbeiter der Behörde für Rüstungsexporte in Moskau teilte mit, dass Indien an russischen Atom-U-Booten interessiert sei. Verhandlungen über ein Leasing hätten bereits begonnen.
Auftragsverluste
Iwanow sagte, die weltweite Finanzkrise habe nicht zu Auftragsverlusten in der russischen Rüstungsindustrie geführt. "Russland wird unermüdlich fortfahren, seine Autorität und seinen Einfluss in allen Sphären des Erdballs zu festigen", betonte er.
Zugegeben, Russland hat beim Waffenexport die USA noch nicht überholt und liegt knapp hinter den USA. Aber man gibt sich große Mühe!Russland exportierte 2008 Waffen für über 8 Mrd. Dollar
Moskau - Russland hat 2008 Waffen für mehr als acht Milliarden US-Dollar exportiert. "Wir gehören damit weltweit zu den drei führenden Rüstungslieferanten", sagte Vize-Regierungschef Sergej Iwanow nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax in Moskau.

smw/sda - Russland exportiert Waffen in etwa 80 Länder, Abnehmer sind unter anderem Indien und China. 2007 hatte die Regierung in Moskau bereits einen geschätzten Erlös von 7,5 Milliarden US-Dollar aus Rüstungsverkäufen erzielt. Damit habe Russland seine jährlichen Waffenausfuhren seit dem Jahr 2000 fast verdoppelt, sagte ein Regierungssprecher in Moskau.
Der russische Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow kündigte die Lieferung von zehn Jagdflugzeugen des Typs MiG-29 an Libanon an. Moskau hoffe sehr auf ╚neue Impulse╩ in der militärtechnischen Zusammenarbeit mit Beirut.
Ein Mitarbeiter der Behörde für Rüstungsexporte in Moskau teilte mit, dass Indien an russischen Atom-U-Booten interessiert sei. Verhandlungen über ein Leasing hätten bereits begonnen.
Auftragsverluste
Iwanow sagte, die weltweite Finanzkrise habe nicht zu Auftragsverlusten in der russischen Rüstungsindustrie geführt. "Russland wird unermüdlich fortfahren, seine Autorität und seinen Einfluss in allen Sphären des Erdballs zu festigen", betonte er.
Interessant ist auch eine Betrachtung der Ölquellen und Pipelines weltweit sowie anderer wichtiger Rohstoffquellen. Es ist schon eigenartig, wie sehr sich die Großmächte genau dort für den Frieden und Menschenrechte einsetzen!!! Was für ein Zufall, dass einige sehr wichtige Leitungen genau durch den Kaukasus laufen.. Auch der gewinnbringende Export nach West-Europa wird überwiegend durch die Ukraine geleitet, was immer wieder zu Streit führt. Ich bin mal gespannt, wann die Menschen in der Ukraine befreit werden
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NEW 07.01.09 14:47
Interessant ist auch http://grani.ru/War/m.96882.html
in Antwort Live345 07.01.09 12:24, Zuletzt geändert 07.01.09 14:51 (gadacz)
In Antwort auf:
Russland , hat überhaupt keine M.Basen, soweit ich weiss
man kann ja nicht alles wissen!Russland , hat überhaupt keine M.Basen, soweit ich weiss
In Antwort auf:
Moskau - Russland hat nach dem Rückzug aus den "Pufferzonen" in den von Georgien abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien mit der Errichtung von Militärstützpunkten begonnen. Es handle sich dabei um eine Umsetzung der Verträge Russlands mit den beiden Regionen, sagte der stellvertretende Generalstabschef Anatoli Nogowizyn am Freitag der Agentur Interfax zufolge in Moskau.
Moskau - Russland hat nach dem Rückzug aus den "Pufferzonen" in den von Georgien abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien mit der Errichtung von Militärstützpunkten begonnen. Es handle sich dabei um eine Umsetzung der Verträge Russlands mit den beiden Regionen, sagte der stellvertretende Generalstabschef Anatoli Nogowizyn am Freitag der Agentur Interfax zufolge in Moskau.
In Antwort auf:
Donnerstag, 15.11.2007
Russland beendet Truppenabzug aus Georgien
Tiflis. Die russischen Militärbasen in Georgien gehören der Vergangenheit an. Am Donnerstag hat der letzte Transport mit russischen Soldaten das Gebiet Georgiens verlassen. Die Einheit wird in Armenien stationiert.
Vielleicht sollte man auch nicht die noch bestehenden Stützpunkte in
einigen Staaten der ehemaligen CCCP übersehen? Liegen in Sevastopol etwa russische Ausflugsdampfer?Donnerstag, 15.11.2007
Russland beendet Truppenabzug aus Georgien
Tiflis. Die russischen Militärbasen in Georgien gehören der Vergangenheit an. Am Donnerstag hat der letzte Transport mit russischen Soldaten das Gebiet Georgiens verlassen. Die Einheit wird in Armenien stationiert.
Interessant ist auch http://grani.ru/War/m.96882.html
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NEW 07.01.09 15:23
in Antwort Karaokemaster 06.01.09 22:50
Meines Wissens waren georgische Kompanien nicht in Russland, also auf russischem Territorium, sondern russische Streitkräfte in Georgien -- und das nicht nur in den beiden neuen Republiken, die nun nicht mehr bei Georgien sein wollen, sondern weit darüber hinaus.
Es ist natürlich müssig, die Aktivitäten der Roten Armee auch noch in dem Zusammenhang zu betrachten. das ist Vergangenheit und da hatte die Sowjetarmee mehr Soldaten im Ausland stationiert, als in der CCCP. Ein großer Teil "residierte" in der Nachbarschaft meines neuen Wohnortes und die Spuren sind unübersehbar. Doch das ist Schnee von gestern.
Vielleicht ist es ein großes Glück, dass inzwischen die russischen Streitkräfte und ihr Material in einem desolaten Zustand sind. Somit ist der Aktionsradius aus Kapital- und Organisationsmangel begrenzt. Doch was wäre wenn ....??? Immerhin sind es immer noch 1,2 Millionen in Uniform (vergleich: USA 1,4 Mio.)
Aber egal welche Seite der Bösewicht ist, es sind alles Banditen, die ausschließlich wirtschaftliche und strategische Ziele im Kopf haben und für jeden Angriff (oder "Verteidigung", "Befreiung") eine Ausrede finden. Auch das Engagement Deutschlands, immerhin drittgrößter Waffenexporteur, missbillige ich!
Selbst solche "humanitären" Einsätze wie gegen Piraten haben nur einen Hintergrund: Die millionenschweren Ladungen und Schiffe der Kapitalisten sollen geschützt werden, nicht etwa bedrohte Menschen.
denken wir doch einmal an ein anderes Modell: Würde man die unendlich vielen Milliarden, die das Militär weltweit sinnlos verschlingt, das know-how und nutzbare Material in echte humanitäre Projekte leiten, die Wehrpflichtigen dort zu Hilfsleistungen einsetzen, dann würden alle bedrohten Volker mit dicken Bäuchen vor dem TV liegen und kämen überhaupt nicht auf die Idee, um Gebiete oder Ressourcen zu kämpfen. Somit müsste man auch keinen "befreien" oder gegen fremde Mächte "verteidigen". Aber um Gottes willen, wo bleibt da das Geschäft???
Es ist natürlich müssig, die Aktivitäten der Roten Armee auch noch in dem Zusammenhang zu betrachten. das ist Vergangenheit und da hatte die Sowjetarmee mehr Soldaten im Ausland stationiert, als in der CCCP. Ein großer Teil "residierte" in der Nachbarschaft meines neuen Wohnortes und die Spuren sind unübersehbar. Doch das ist Schnee von gestern.
Vielleicht ist es ein großes Glück, dass inzwischen die russischen Streitkräfte und ihr Material in einem desolaten Zustand sind. Somit ist der Aktionsradius aus Kapital- und Organisationsmangel begrenzt. Doch was wäre wenn ....??? Immerhin sind es immer noch 1,2 Millionen in Uniform (vergleich: USA 1,4 Mio.)
Aber egal welche Seite der Bösewicht ist, es sind alles Banditen, die ausschließlich wirtschaftliche und strategische Ziele im Kopf haben und für jeden Angriff (oder "Verteidigung", "Befreiung") eine Ausrede finden. Auch das Engagement Deutschlands, immerhin drittgrößter Waffenexporteur, missbillige ich!
Selbst solche "humanitären" Einsätze wie gegen Piraten haben nur einen Hintergrund: Die millionenschweren Ladungen und Schiffe der Kapitalisten sollen geschützt werden, nicht etwa bedrohte Menschen.
denken wir doch einmal an ein anderes Modell: Würde man die unendlich vielen Milliarden, die das Militär weltweit sinnlos verschlingt, das know-how und nutzbare Material in echte humanitäre Projekte leiten, die Wehrpflichtigen dort zu Hilfsleistungen einsetzen, dann würden alle bedrohten Volker mit dicken Bäuchen vor dem TV liegen und kämen überhaupt nicht auf die Idee, um Gebiete oder Ressourcen zu kämpfen. Somit müsste man auch keinen "befreien" oder gegen fremde Mächte "verteidigen". Aber um Gottes willen, wo bleibt da das Geschäft???
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NEW 07.01.09 16:08
Vom Jushenko?
in Antwort gadacz 07.01.09 14:06
В ответ на:
wann die Menschen in der Ukraine befreit werden
wann die Menschen in der Ukraine befreit werden
Vom Jushenko?
Идеальные женщины — это шахматистки: они могут часами молчать, хорошо следят за фигурами и знают много интересных позиций.
NEW 07.01.09 16:12
Yo, haben wir da nicht etwa einen verkappten Kommunisten?
Bis Du dir da so sicher?
in Antwort gadacz 07.01.09 15:23, Zuletzt geändert 07.01.09 16:15 (cool.v)
В ответ на:
Ladungen und Schiffe der Kapitalisten sollen geschützt werden
Ladungen und Schiffe der Kapitalisten sollen geschützt werden
Yo, haben wir da nicht etwa einen verkappten Kommunisten?
В ответ на:
dann würden alle bedrohten Volker mit dicken Bäuchen vor dem TV liegen und kämen überhaupt nicht auf die Idee, um Gebiete oder Ressourcen zu kämpfen.
dann würden alle bedrohten Volker mit dicken Bäuchen vor dem TV liegen und kämen überhaupt nicht auf die Idee, um Gebiete oder Ressourcen zu kämpfen.
Bis Du dir da so sicher?
Идеальные женщины — это шахматистки: они могут часами молчать, хорошо следят за фигурами и знают много интересных позиций.
NEW 07.01.09 16:44
Ich fürchten meine Grundidee teilt das Schicksal von Marx und Engels: Im Ansatz gut, aber in der Durchführung und Konsequenz auch nur Murks.
in Antwort cool.v 07.01.09 16:12
In Antwort auf:
etwa einen verkappten Kommunisten?
Kapitalisten ist zwar ein Modewort der Kommunisten, aber nicht deren Eigentum. Ich bin eher offener Pazifist Mit denen haben auch die Roten nichts am Hut, obwohl sie dauernd vom Weltfrieden jodel(te)netwa einen verkappten Kommunisten?
In Antwort auf:
Bis Du dir da so sicher?
Vorübergehend schon. Aber dann gibt es wieder welche, die etwas dickere Bäuche haben wollen, die klauen sich dann was, bringen vielleicht wieder Nachbarn um, dann gruppieren sie sich zu organisiertem verbrechen ... und dann werden wieder Regierungen daraus, die das Verbrechen legalisieren und im Großformat betreiben.Bis Du dir da so sicher?
Ich fürchten meine Grundidee teilt das Schicksal von Marx und Engels: Im Ansatz gut, aber in der Durchführung und Konsequenz auch nur Murks.
Pardon, ich bin NUR Europäer mit
deutschem Migrationshintergrund
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NEW 08.01.09 15:58
Realität ist, dass USA mehr, als Hälfte von allen Anderen verkauft
Und die Sache geht hier nicht von Patriotismus, aber von nützliche Gleichgewicht zwischen den Weltmächten.
Aber nicht weniger interessant, dass R. neben ihren Grenzen beschäftigt, und USA - auf anderer Weltseite. (Ich habe oben von Vergleich geschrieben)
Wann die Leitungen werden durch Baltukum gehen( Vielleicht, in diesem Jahrhunderten ?)
in Antwort gadacz 07.01.09 14:06, Zuletzt geändert 08.01.09 16:24 (Live345)
В ответ на:
Man kann natürlich alles sehr patriotisch und nationalistisch sehen, doch das ändert nichts an den Realitäten!
Man kann natürlich alles sehr patriotisch und nationalistisch sehen, doch das ändert nichts an den Realitäten!
Realität ist, dass USA mehr, als Hälfte von allen Anderen verkauft
Und die Sache geht hier nicht von Patriotismus, aber von nützliche Gleichgewicht zwischen den Weltmächten.
В ответ на:
Interessant ist auch eine Betrachtung der Ölquellen und Pipelines weltweit sowie anderer wichtiger Rohstoffquellen. Es ist schon eigenartig, wie sehr sich die Großmächte genau dort für den Frieden und Menschenrechte einsetzen!!!
Interessant ist auch eine Betrachtung der Ölquellen und Pipelines weltweit sowie anderer wichtiger Rohstoffquellen. Es ist schon eigenartig, wie sehr sich die Großmächte genau dort für den Frieden und Menschenrechte einsetzen!!!
Aber nicht weniger interessant, dass R. neben ihren Grenzen beschäftigt, und USA - auf anderer Weltseite. (Ich habe oben von Vergleich geschrieben)
В ответ на:
Ich bin mal gespannt, wann die Menschen in der Ukraine befreit werden
Ich bin mal gespannt, wann die Menschen in der Ukraine befreit werden
Wann die Leitungen werden durch Baltukum gehen( Vielleicht, in diesem Jahrhunderten ?)
NEW 08.01.09 16:11
Nur begonnen und neben eigenen Grenzen, nicht vergleichtsbar mit USA. Es gibt dafür guten Beischpiel mit USA, die Basen haben in Afrika (4 St.) , in Turkei, Japan, Deutschland, Afganistan, Kuba, Irak, in ehmaligen UdSSR Republiken.
Das ist alles neben eigenen Grenzen und kann irgendwie erklären. Aber Usa hat für Tausenden KM von USA. UK hat Gibraltar, vergleichsweise mit Sevastopol, aber bezahlt dafür nichs.
in Antwort gadacz 07.01.09 14:47
В ответ на:
in den von Georgien abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien mit der Errichtung von Militärstützpunkten begonnen
in den von Georgien abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien mit der Errichtung von Militärstützpunkten begonnen
Nur begonnen und neben eigenen Grenzen, nicht vergleichtsbar mit USA. Es gibt dafür guten Beischpiel mit USA, die Basen haben in Afrika (4 St.) , in Turkei, Japan, Deutschland, Afganistan, Kuba, Irak, in ehmaligen UdSSR Republiken.
В ответ на:
Vielleicht sollte man auch nicht die noch bestehenden Stützpunkte in einigen Staaten der ehemaligen CCCP übersehen? Liegen in Sevastopol etwa russische Ausflugsdampfer?
Vielleicht sollte man auch nicht die noch bestehenden Stützpunkte in einigen Staaten der ehemaligen CCCP übersehen? Liegen in Sevastopol etwa russische Ausflugsdampfer?
Das ist alles neben eigenen Grenzen und kann irgendwie erklären. Aber Usa hat für Tausenden KM von USA. UK hat Gibraltar, vergleichsweise mit Sevastopol, aber bezahlt dafür nichs.
NEW 08.01.09 16:17
Diese Idee habe ich Mal nach Rundfunk von Cschomskij(Prof. von Massatschussetskij Uni) gahört. Er erklärt, dass mit Waffen Geschäften viel leichter das Gewinn machen. Und mit gumanitäten Proekten kann man viel zu viel Problemen mit Mischungen von Bevölkerung haben.
in Antwort gadacz 07.01.09 15:23
В ответ на:
denken wir doch einmal an ein anderes Modell: Würde man die unendlich vielen Milliarden, die das Militär weltweit sinnlos verschlingt, das know-how und nutzbare Material in echte humanitäre Projekte leiten, die Wehrpflichtigen dort zu Hilfsleistungen einsetzen
denken wir doch einmal an ein anderes Modell: Würde man die unendlich vielen Milliarden, die das Militär weltweit sinnlos verschlingt, das know-how und nutzbare Material in echte humanitäre Projekte leiten, die Wehrpflichtigen dort zu Hilfsleistungen einsetzen
Diese Idee habe ich Mal nach Rundfunk von Cschomskij(Prof. von Massatschussetskij Uni) gahört. Er erklärt, dass mit Waffen Geschäften viel leichter das Gewinn machen. Und mit gumanitäten Proekten kann man viel zu viel Problemen mit Mischungen von Bevölkerung haben.
NEW 08.01.09 19:05
in Antwort Live345 08.01.09 16:17
Good bye, Putin
Von Jochen Bittner | 18:20
Wenn Russland es erst meint mit seiner außenpolitischen Doktrin, dann hat es in der westlichen Staatengemeinschaft keinen Platz
Hastings Lionel Ismay, der erste Generalsekretär der Nato, hat einmal prägnant formuliert, wozu das westliche Verteidigungsbündnis ursprünglich da war: └To keep the Americans in, to keep the Russians out, and to keep the Germans down.⌠
Sechzig Jahre später hat sich das Selbstverständnis der Allianz - was den dritten Punkt betrifft - gründlich gewandelt. Die Nato will die Deutschen nicht mehr am Boden halten; im Gegenteil mahnt der Generalsekretär die Bundesrepublik bei jeder Gelegenheit, endlich ihren Verteidigungshaushalt zu erhöhen.
Amerika, ja natürlich, soll Stützpfeiler der transatlantischer Sicherheit bleiben.
Und Russland?
Ihm gegenüber verfolgte die Nato seit Ende des Kalten Krieges eine Politik der offenen Tür. Es ging ihr nicht mehr darum, Russland draußen zu halten. Tatsächlich waren es gerade die Amerikaner, die Russland geradezu einluden, sich dem Bündnis anzuschließen - vorausgesetzt, Moskau erfülle die politischen Eintrittskriterien. Diese haben die Außenminister des Bündnisses heute noch einmal eindringlich wiederholt:
Die Beachtung ⌠der Prinzipien friedlicher Konfliktlösung gemäß der Helsinki Schluss-Akte, der Nato-Russland-Gründungsakte und der Erklärung von Rom.■ All diese Standards, so die Nato heute, habe Russland durch seinen Feldzug gegen Georgien verletzt.
⌠Wir können nicht so weitermachen, als wäre nichts passiert■, folgerten die 26 Außenminister, unter ihnen auch der deutsche Frank-Walter Steinmeier. Als erstes werde der Nato-Russland-Rat auf Eis gelegt, erklärt Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer. ⌠Solange russische Truppen weite Teile Georgiens praktisch besetzt halten, sehe ich nicht, dass der Rat zusammen treten kann.■
Angesichts der grundsätzlichen Verhaltens Moskaus sind allerdings Zweifel angebracht, ob der Kreml diese Sanktion als auch nur im entferntesten schmerzhaft empfinden wird. Wenn die unmittelbare Antwort des russischen Nato-Botschafter die Haltung seiner Regierung annähernd wiedergibt, dann ist das nicht der Fall. Seine Reaktion auf die Kontaktsperre des Bündnisses lautete ohne Witz: ⌠Die Nato ist jetzt isoliert.■´
Die Rhetorik aus Moskau mag natürlich von Kampfeslust aufgepuscht sein. Aber die Kampfeslust selbst ist echt - und diese Tatsache muss die Nato vor eine größere Frage stellen. Sie lautet, ob es mit diesem Russland noch irgendeine Basis für einen konstruktiven Dialog, geschweigedenn eine Partnerschaft geben kann, ja, ob es noch Sinn hat, diesem Russland die Tür zum Westen offenzuhalten. Oder ob jetzt die Zeit für eine Renaissance des Russians-out gekommen ist.
Die Frage stellt sich in dieser Härte, weil der Kampfgeist aus Moskau aus einer Weltsicht rührt, die mit westlichen Überzeugungen von einem zivilisiertem globalen Miteinander schlicht inkompatibel geworden zu sein scheinen.
Dimitri Rogosin, erwähnter russischer Botschaft bei der Nato, hat zum Krisengipfel einen Artikel in der International Herald Tribune geschrieben, in dem er Amerika und der Nato Heuchelei vorwirft. Die russische Föderation, argumentiert er, habe in Südossetien lediglich ihr Recht auf Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 der UN-Charta wahrgenommen.
Einen solchen Text schreibt der Botschafter nicht ohne Rückendeckung oder Auftrag aus Moskau. Sein Schlüsselsatz lautet:
⌠Was die Verteidigung von Bürgern außerhalb des Landes betrifft, so wird die Anwendung von Gewalt, um eigene Landsleute zu verteidigen, traditionell als eine Form der Selbstverteidigung betrachtet.■
Wenn diese Annahme tatsächlich die russische Doktrin für die Region zwischen Moskau und Warschau ist, dann sollte sich der Westen keine Illusionen über wahre Denkart der Kreml-Herrscher mehr machen. Dann ist Georgien nur der Auftakt gewesen für eine ganze potenzielle Reihe von russischen Befreiungskriegen, von der Ukraine bis nach Litauen. Dann muss sich Europa fragen, ob die berühmten Worte von Paul-Henri Spaak, dem ersten Vorsitzenden der UN-Generalversammlung, an die damalige sowjetische Delegation nicht immer noch stimmen: ⌠Messieurs, nous avons peur de vous■ (Meine Herren, wir haben Angst vor Ihnen).
Der Nato-Botschafter Rogosin behauptet, auch andere Ländern hätten von Recht auf Verteidigung ihrer Landesleute im Ausland schon Gebrauch gemacht: Die Belgier 1965 im Kongo, die Amerikaner 1983 in Grenada und 1989 in Panama.
Mit diesem Vergleich allerdings liegt Rogosin völlig falsch, und vermutlich weiß er das. In all den genannten Operation haben zwar Spezialkräfte Staatsangehörige dieser Länder evakuiert - im Land verteidigt haben sie sie aber gerade nicht. In der Tat kennt das Völkerrecht die Möglichkeit, in einer punktuellen Nothilfeaktion die Souveränität eines Staates zu durchbrechen, wenn Schaden für Leib und Leben nicht anders abgewendet werden kann. Aber daraus folgt auf keinen Fall das Recht auf langanhaltende Intervention oder gar Besatzung.
Wenn die russische Regierung allen Ernstes versucht, ein Recht auf extraterritoriale Verteidigung eigener Staatsangehöriger herbeizuphantasieren, dann steckt dahinter mehr als völkerrechtliche Ungebildetheit. Es kommt einem Ethno-Imperialismus nahe. Rogosins Worte sind weniger mit der UN-Charta in Einklang zu bringen als mit der Doktrin der aggressiven Selbstverteidigung, die Katharina die Große ausgeprochen haben soll: ⌠Um meine Grenzen zu verteidigen, bleibt mir nur den Weg, sie auszudehnen.■
Wer solch ein Prinzip zur Grundlage seiner Außenpolitik macht, sprengt die Kerngrundsätze, die internationale Völkerregime seit dem Westfälischen Frieden von 1648 geprägt haben. Einer von ihnen lautet, dass die territoriale Integrität von definierten Staaten gefühlten nationalen Vereinigungsgelüsten vorausgeht.
Wenn Russland in allem Ernst glaubt, das pannationale Russentum sei als Zivilisationswert höher einzustufen als die neue Staatlichkeit ihrer ehemaligen Vasallenstaaten, dann hat es in der westlichen Friedensordnung keinen Platz. Gut möglich, dass Russland diese Prinzipien der modernen Weltordnung (sie stammen übrigens von einem Deutschen aus Königsberg) noch nie verstanden hat, denn schließlich war noch nie eine aufgeklärte Demokratie. Gut möglich auch, dass wir Russland noch nicht richtig verstanden haben. Aber dann sollte uns der Ausspruch des britischen Premierministers Nivelle Chamberlaine zu denken geben, der 1938, als Nazi-Deutschland das Sudentenland in der Tschechoslowakei annektierte, das Urteil abgab, dies sei ⌠ein Streit in einem weit entfernten Land zwischen Leuten, über die wir nichts wissen.■
Der Westen sollte für erste aufhören, Putin-Russland wie einen verantwortungsvollen Erwachsenen zu behandeln. Und ihm lieber mit aller angemessenen Autorität des Älteren helfen, seine Pubertät ohne weiteres Blutvergießen zu bewältigen.
(Quelle: http://blog.zeit.de/bittner-blog/2008/08/19/good-bye-putin_105)
Von Jochen Bittner | 18:20
Wenn Russland es erst meint mit seiner außenpolitischen Doktrin, dann hat es in der westlichen Staatengemeinschaft keinen Platz
Hastings Lionel Ismay, der erste Generalsekretär der Nato, hat einmal prägnant formuliert, wozu das westliche Verteidigungsbündnis ursprünglich da war: └To keep the Americans in, to keep the Russians out, and to keep the Germans down.⌠
Sechzig Jahre später hat sich das Selbstverständnis der Allianz - was den dritten Punkt betrifft - gründlich gewandelt. Die Nato will die Deutschen nicht mehr am Boden halten; im Gegenteil mahnt der Generalsekretär die Bundesrepublik bei jeder Gelegenheit, endlich ihren Verteidigungshaushalt zu erhöhen.
Amerika, ja natürlich, soll Stützpfeiler der transatlantischer Sicherheit bleiben.
Und Russland?
Ihm gegenüber verfolgte die Nato seit Ende des Kalten Krieges eine Politik der offenen Tür. Es ging ihr nicht mehr darum, Russland draußen zu halten. Tatsächlich waren es gerade die Amerikaner, die Russland geradezu einluden, sich dem Bündnis anzuschließen - vorausgesetzt, Moskau erfülle die politischen Eintrittskriterien. Diese haben die Außenminister des Bündnisses heute noch einmal eindringlich wiederholt:
Die Beachtung ⌠der Prinzipien friedlicher Konfliktlösung gemäß der Helsinki Schluss-Akte, der Nato-Russland-Gründungsakte und der Erklärung von Rom.■ All diese Standards, so die Nato heute, habe Russland durch seinen Feldzug gegen Georgien verletzt.
⌠Wir können nicht so weitermachen, als wäre nichts passiert■, folgerten die 26 Außenminister, unter ihnen auch der deutsche Frank-Walter Steinmeier. Als erstes werde der Nato-Russland-Rat auf Eis gelegt, erklärt Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer. ⌠Solange russische Truppen weite Teile Georgiens praktisch besetzt halten, sehe ich nicht, dass der Rat zusammen treten kann.■
Angesichts der grundsätzlichen Verhaltens Moskaus sind allerdings Zweifel angebracht, ob der Kreml diese Sanktion als auch nur im entferntesten schmerzhaft empfinden wird. Wenn die unmittelbare Antwort des russischen Nato-Botschafter die Haltung seiner Regierung annähernd wiedergibt, dann ist das nicht der Fall. Seine Reaktion auf die Kontaktsperre des Bündnisses lautete ohne Witz: ⌠Die Nato ist jetzt isoliert.■´
Die Rhetorik aus Moskau mag natürlich von Kampfeslust aufgepuscht sein. Aber die Kampfeslust selbst ist echt - und diese Tatsache muss die Nato vor eine größere Frage stellen. Sie lautet, ob es mit diesem Russland noch irgendeine Basis für einen konstruktiven Dialog, geschweigedenn eine Partnerschaft geben kann, ja, ob es noch Sinn hat, diesem Russland die Tür zum Westen offenzuhalten. Oder ob jetzt die Zeit für eine Renaissance des Russians-out gekommen ist.
Die Frage stellt sich in dieser Härte, weil der Kampfgeist aus Moskau aus einer Weltsicht rührt, die mit westlichen Überzeugungen von einem zivilisiertem globalen Miteinander schlicht inkompatibel geworden zu sein scheinen.
Dimitri Rogosin, erwähnter russischer Botschaft bei der Nato, hat zum Krisengipfel einen Artikel in der International Herald Tribune geschrieben, in dem er Amerika und der Nato Heuchelei vorwirft. Die russische Föderation, argumentiert er, habe in Südossetien lediglich ihr Recht auf Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 der UN-Charta wahrgenommen.
Einen solchen Text schreibt der Botschafter nicht ohne Rückendeckung oder Auftrag aus Moskau. Sein Schlüsselsatz lautet:
⌠Was die Verteidigung von Bürgern außerhalb des Landes betrifft, so wird die Anwendung von Gewalt, um eigene Landsleute zu verteidigen, traditionell als eine Form der Selbstverteidigung betrachtet.■
Wenn diese Annahme tatsächlich die russische Doktrin für die Region zwischen Moskau und Warschau ist, dann sollte sich der Westen keine Illusionen über wahre Denkart der Kreml-Herrscher mehr machen. Dann ist Georgien nur der Auftakt gewesen für eine ganze potenzielle Reihe von russischen Befreiungskriegen, von der Ukraine bis nach Litauen. Dann muss sich Europa fragen, ob die berühmten Worte von Paul-Henri Spaak, dem ersten Vorsitzenden der UN-Generalversammlung, an die damalige sowjetische Delegation nicht immer noch stimmen: ⌠Messieurs, nous avons peur de vous■ (Meine Herren, wir haben Angst vor Ihnen).
Der Nato-Botschafter Rogosin behauptet, auch andere Ländern hätten von Recht auf Verteidigung ihrer Landesleute im Ausland schon Gebrauch gemacht: Die Belgier 1965 im Kongo, die Amerikaner 1983 in Grenada und 1989 in Panama.
Mit diesem Vergleich allerdings liegt Rogosin völlig falsch, und vermutlich weiß er das. In all den genannten Operation haben zwar Spezialkräfte Staatsangehörige dieser Länder evakuiert - im Land verteidigt haben sie sie aber gerade nicht. In der Tat kennt das Völkerrecht die Möglichkeit, in einer punktuellen Nothilfeaktion die Souveränität eines Staates zu durchbrechen, wenn Schaden für Leib und Leben nicht anders abgewendet werden kann. Aber daraus folgt auf keinen Fall das Recht auf langanhaltende Intervention oder gar Besatzung.
Wenn die russische Regierung allen Ernstes versucht, ein Recht auf extraterritoriale Verteidigung eigener Staatsangehöriger herbeizuphantasieren, dann steckt dahinter mehr als völkerrechtliche Ungebildetheit. Es kommt einem Ethno-Imperialismus nahe. Rogosins Worte sind weniger mit der UN-Charta in Einklang zu bringen als mit der Doktrin der aggressiven Selbstverteidigung, die Katharina die Große ausgeprochen haben soll: ⌠Um meine Grenzen zu verteidigen, bleibt mir nur den Weg, sie auszudehnen.■
Wer solch ein Prinzip zur Grundlage seiner Außenpolitik macht, sprengt die Kerngrundsätze, die internationale Völkerregime seit dem Westfälischen Frieden von 1648 geprägt haben. Einer von ihnen lautet, dass die territoriale Integrität von definierten Staaten gefühlten nationalen Vereinigungsgelüsten vorausgeht.
Wenn Russland in allem Ernst glaubt, das pannationale Russentum sei als Zivilisationswert höher einzustufen als die neue Staatlichkeit ihrer ehemaligen Vasallenstaaten, dann hat es in der westlichen Friedensordnung keinen Platz. Gut möglich, dass Russland diese Prinzipien der modernen Weltordnung (sie stammen übrigens von einem Deutschen aus Königsberg) noch nie verstanden hat, denn schließlich war noch nie eine aufgeklärte Demokratie. Gut möglich auch, dass wir Russland noch nicht richtig verstanden haben. Aber dann sollte uns der Ausspruch des britischen Premierministers Nivelle Chamberlaine zu denken geben, der 1938, als Nazi-Deutschland das Sudentenland in der Tschechoslowakei annektierte, das Urteil abgab, dies sei ⌠ein Streit in einem weit entfernten Land zwischen Leuten, über die wir nichts wissen.■
Der Westen sollte für erste aufhören, Putin-Russland wie einen verantwortungsvollen Erwachsenen zu behandeln. Und ihm lieber mit aller angemessenen Autorität des Älteren helfen, seine Pubertät ohne weiteres Blutvergießen zu bewältigen.
(Quelle: http://blog.zeit.de/bittner-blog/2008/08/19/good-bye-putin_105)
NEW 09.01.09 17:21
In kurze Zeit singe nicht langes Lied - kann ich Chinesisches Sprichwort hier wiederholen.
Zu Allem :
Ukraina ; Georgien mit USA haben in Irak von 2 bis 4 mil. Flüchtlingen gemacht. Milischewitsch wurde ( und zu Recht) für viel wenigere Mänge hart bestraft. Und fast jeden Tag kommen dort Leute ums Leben. Und wer kümmert um Fluchtlingen ?
Israel hat Zaun herum Palestinische Territorium auf Palestinischen Territorium gebaut und kriegt weiter hilfe von NATO-Ausland.
Und schauen Sie z.b. auf Turkei. T. hat halb Zippern ergriffen, unterdrückt Kurden, anerkannt nicht Genozid zu Armenen , bombardiert Irackische Territorium, führt Streit mit Griechenland wegen Zwischen Inseln so, dass Mal ich in Rundfunk gehört, dass ihre 2 Flügzeugen zusammengestossen und griechische Flieger ums Leben gekommen - und alles ist O.K., obwohl Turkei - NATO Mitglied ist.
Raketen Schild in Polen und Tschechei verteidigt nur USA ; aber nicht Europa (aus Deutsche Sendung) Und es ist klar, dass bei Raketen Flugzeit 4 Minut bis Moskau Zurückschlag muss man auf Automat einstellen. Und ( aus D. Sendung) es waren schon früher 25 falschen Alarmen in Atomverteidigungsistemen bei beiden Seiten. Was kann bei automatische Einstellung sein - können Sie sich vorstellen...
Und was war in Russland, wann R-d hat falsche Räte von Westen (aus amerik. Professor))bei Eljzins Zeit gehört , weisst dort Bevöljkerung und will nicht zurück.
Und wenn Russland so schlecht ist, dann warum eine Million georgische und vielleicht so veiele ukrainische Leuten beforzugen in Russland wohnen und arbeiten, aber nicht in Georgien und Ukraina ?
U.s.w. ( Und ich will nicht hier sagen, dass in R. alles super ist und alle sind zufrieden, und Demokratie dort existiert nur kurze Zeit, in vergleich mit westlichen Ländern, und die z.b. noch von kurzem, bis sechzigsten Jahren zwingten Africkaner auf ihnen in Kolonien arbeiten)
in Antwort yana_arh 08.01.09 19:05, Zuletzt geändert 09.01.09 20:24 (Live345)
В ответ на:
Good bye, Putin
Von Jochen Bittner | 18:20
Wenn Russland es erst meint mit seiner außenpolitischen Doktrin, dann hat es in der westlichen Staatengemeinschaft keinen Platz
Good bye, Putin
Von Jochen Bittner | 18:20
Wenn Russland es erst meint mit seiner außenpolitischen Doktrin, dann hat es in der westlichen Staatengemeinschaft keinen Platz
In kurze Zeit singe nicht langes Lied - kann ich Chinesisches Sprichwort hier wiederholen.
Zu Allem :
Ukraina ; Georgien mit USA haben in Irak von 2 bis 4 mil. Flüchtlingen gemacht. Milischewitsch wurde ( und zu Recht) für viel wenigere Mänge hart bestraft. Und fast jeden Tag kommen dort Leute ums Leben. Und wer kümmert um Fluchtlingen ?
Israel hat Zaun herum Palestinische Territorium auf Palestinischen Territorium gebaut und kriegt weiter hilfe von NATO-Ausland.
Und schauen Sie z.b. auf Turkei. T. hat halb Zippern ergriffen, unterdrückt Kurden, anerkannt nicht Genozid zu Armenen , bombardiert Irackische Territorium, führt Streit mit Griechenland wegen Zwischen Inseln so, dass Mal ich in Rundfunk gehört, dass ihre 2 Flügzeugen zusammengestossen und griechische Flieger ums Leben gekommen - und alles ist O.K., obwohl Turkei - NATO Mitglied ist.
Raketen Schild in Polen und Tschechei verteidigt nur USA ; aber nicht Europa (aus Deutsche Sendung) Und es ist klar, dass bei Raketen Flugzeit 4 Minut bis Moskau Zurückschlag muss man auf Automat einstellen. Und ( aus D. Sendung) es waren schon früher 25 falschen Alarmen in Atomverteidigungsistemen bei beiden Seiten. Was kann bei automatische Einstellung sein - können Sie sich vorstellen...
Und was war in Russland, wann R-d hat falsche Räte von Westen (aus amerik. Professor))bei Eljzins Zeit gehört , weisst dort Bevöljkerung und will nicht zurück.
Und wenn Russland so schlecht ist, dann warum eine Million georgische und vielleicht so veiele ukrainische Leuten beforzugen in Russland wohnen und arbeiten, aber nicht in Georgien und Ukraina ?
U.s.w. ( Und ich will nicht hier sagen, dass in R. alles super ist und alle sind zufrieden, und Demokratie dort existiert nur kurze Zeit, in vergleich mit westlichen Ländern, und die z.b. noch von kurzem, bis sechzigsten Jahren zwingten Africkaner auf ihnen in Kolonien arbeiten)
NEW 09.01.09 21:56
Und warum sind inzwischen fast 1,5 Millionen Russen in Deutschland???
in Antwort Live345 09.01.09 17:21
In Antwort auf:
Und wenn Russland so schlecht ist, dann warum eine Million georgische und vielleicht so veiele ukrainische Leuten beforzugen in Russland
... und wie viele Russen leben immer noch in der Ukraine, Lettland, Litauen, Kasachstan, Estland usw. und wollen einfach nicht nach Russland umziehen??Und wenn Russland so schlecht ist, dann warum eine Million georgische und vielleicht so veiele ukrainische Leuten beforzugen in Russland
Und warum sind inzwischen fast 1,5 Millionen Russen in Deutschland???
DEUTSCHsprachiger €uropäer mit preußischem Migrationshintergrund - service.gadacz.info
NEW 09.01.09 22:50
so viele russen sind da??? kannst du bitte einen link geben, wo es diese statistik gibt?
in Antwort gadacz 09.01.09 21:56
В ответ на:
Und warum sind inzwischen fast 1,5 Millionen Russen in Deutschland
--wirklich???Und warum sind inzwischen fast 1,5 Millionen Russen in Deutschland
http://chng.it/fLDVftb7PY
NEW 09.01.09 22:51
in Antwort gadacz 09.01.09 21:56, Zuletzt geändert 09.01.09 23:24 (gakusei)
Im Gegensatz zu vielen Händlern oder "Gastarbeitern" aus Zentralasien etc, die man heute z.B. in Moskau treffen kann, sind die Russen, die du meinst, in aller Regel dort geboren beheimatet, in Tallin, Donezk usw (wenigstens seit mittlerweile ein paar Generationen, wenn nicht gar länger, siehe Gebiete in der Ukraine). Siehst du vielleicht einen gewissen Unterschied?
Und wen meinst du mit den 1,5 Millionen "Russen"?? Wieder die Deutschen oder russischen Juden? Als richtiger Russe kommst du meines Wissens nach gar nicht so einfach nach Deutschland. Es sei denn über Heirat oder so. Und worauf willst du hinaus, wenn du ständig diese Frage stellst, warum sie denn hierher gekommen sind? Klar kamen und kommen viele aus der ehemaligen SU und auch Russland wohl vor allem deshalb, weil sie für sich dort keine wirtschaftliche Perspektive gesehen haben und sehen. So what? Es gab Zeiten, da sind aus denselben Gründen Deutsche ausgewandert, übrigens auch nach Russland. Und?
Sorry, wenn ich das vielleicht in einem etwas genervten Ton schreibe und dafür, sollte ich etwas sachlich falsches geschrieben haben.
Und wen meinst du mit den 1,5 Millionen "Russen"?? Wieder die Deutschen oder russischen Juden? Als richtiger Russe kommst du meines Wissens nach gar nicht so einfach nach Deutschland. Es sei denn über Heirat oder so. Und worauf willst du hinaus, wenn du ständig diese Frage stellst, warum sie denn hierher gekommen sind? Klar kamen und kommen viele aus der ehemaligen SU und auch Russland wohl vor allem deshalb, weil sie für sich dort keine wirtschaftliche Perspektive gesehen haben und sehen. So what? Es gab Zeiten, da sind aus denselben Gründen Deutsche ausgewandert, übrigens auch nach Russland. Und?
Sorry, wenn ich das vielleicht in einem etwas genervten Ton schreibe und dafür, sollte ich etwas sachlich falsches geschrieben haben.
'Die Asiaten haben den Weltmarkt mit unlauteren Methoden erobert - sie arbeiten während der Arbeitszeit.' (Ephraim Kishon)
NEW 09.01.09 23:34
in Antwort kisa-777 09.01.09 22:50
Irgendwo hier habe ich schon mal darüber geschrieben mit Quellenangaben.
DEUTSCHsprachiger €uropäer mit preußischem Migrationshintergrund - service.gadacz.info
NEW 09.01.09 23:46
in Antwort gadacz 09.01.09 23:34
Ich weiß, immer mit Vorsicht zu genießen, aber das sind die Angaben von Wikipedia:
de.wikipedia.org/wiki/Russen#Verteilung_der_Russen_in_den_verschiedenen_L...
Deine Angabe kann ich mir nur schwer vorstellen, schon allein ob der Visapolitik. Auf der Homepage der Deutschen Botschaft in Moskau z.B. steht auch, dass grundsätzlich nur Deutsche oder Juden ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Deutschland gewährt wird. Ansonsten nur, wenn du und dein Arbeitgeber v.a. nachweisen kannst, dass deine Arbeit in Deutschland unabdingbar ist und nur von dir geleistet werden kann. So ähnlich zumindest.
www.moskau.diplo.de/Vertretung/moskau/de/01/Uebersiedlung__D/Uebersiedlun...
de.wikipedia.org/wiki/Russen#Verteilung_der_Russen_in_den_verschiedenen_L...
Deine Angabe kann ich mir nur schwer vorstellen, schon allein ob der Visapolitik. Auf der Homepage der Deutschen Botschaft in Moskau z.B. steht auch, dass grundsätzlich nur Deutsche oder Juden ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Deutschland gewährt wird. Ansonsten nur, wenn du und dein Arbeitgeber v.a. nachweisen kannst, dass deine Arbeit in Deutschland unabdingbar ist und nur von dir geleistet werden kann. So ähnlich zumindest.
www.moskau.diplo.de/Vertretung/moskau/de/01/Uebersiedlung__D/Uebersiedlun...
'Die Asiaten haben den Weltmarkt mit unlauteren Methoden erobert - sie arbeiten während der Arbeitszeit.' (Ephraim Kishon)





