German in use
Nicht Philosophen und Theoretiker, wie Marx, führen die Leute ins Dunkle, sondern verschiedene Führer, die nur ein bißchen was von Philosophie gehört haben.
Eine Religion oder Philosophie kann keine Führungsfunktionen übernehmen.
Eine Philosophie kann einfach Tatsachen beschreiben, analysieren und interpretieren.
Und seit Marx hat sich in der Welt schon einiges geändert, und man hat seine Ideen einfach revidiert und weiterentwickelt. Aus Marxismus wurde Strukturalismus, und nach der Moderne kam Postmoderne (was in keinem Falle Mittelalter bedeutet, sondern etwas ultra-modernes).
Ich habe Ihnen Zitaten gebracht, die für sich selbst sprechen.
Seit es mit Diskriminierung der Muslime begann, haben die sich radikalisiert. Deshalb haben diese Maßnahmen überhaupt nichts positives gebracht. Jeder Mensch, der analytisch denken kann, macht daraus bestimmte Schlussfolgerungen.
Sie können die Muslime nicht zwingen, Deutschland zu verlassen.
Uns Sie können mit verschiedenen Verboten sie auch nicht zwingen, ihr Glauben und ihre Bräuche aufzugeben.
Mit Freiheit kann man viel mehr erreichen.
Deshalb müssen Sie Ihre Xenophobie bekämpfen, und nicht Frauen mit Kopftüchern.
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~Wer lesen kann, ist im Vorteil~
В ответ на:Seit es mit Diskriminierung der Muslime begann, haben die sich radikalisiert.
Es sieht umgekehrt aus. Die Muslime, wenn überhaupt, werden immer weniger diskriminiert. Man kann mittlerweile schon über islamische Staaten in Europa sprechen. Denn innerhalb ihre Gemeinde haben sie alles, was sie brauchen. Und das schon seit Jahren. Und Radikalisierung entsteht nicht wegen der Diskriminierung, sondern wegen der Abneigung gegen der fremden Kultur. Und nicht nur von der Seite der Christen, sondern auch der Muslimen. Und je stärker die Radikalisierung ist, desto stärker die Abneigung. Auch gegen einer Diskriminierung kann man die zivilisierten Methoden verwenden und nicht immer mit Dschihad drohen.
Danke! Es passt ja besser
Könnten Sie bitte ein bisschen ausführlicher auf diese These eingehen?
Dieses Thema haben wir abgefangen zu besprechen. Ich bin der Meinung, dass Christentum min. 1000 Jahre überal in Europa herrscht. Naturlich gab es Ausnahmen wie Mauren in Spanien oder Völker wie Ungaren, die nach Europa später kammen. Na klar, gab es hier Juden, Muslimen und andere Minderheiten. Aber am meisten waren alle Christen. Die Menschen, die europäesche Kultur geprägt haben, waren auch am meisten Christen.
"дали мяч - х..чь!"
->...waren auch meistens Christen...
Das ist klar, hier haben mal Christen regiert, aber die Kirche ist schon längst von Staat getrennt.
Sagen Sie doch bitte, was konkret in Deutschland noch auf eine Christliche Kultur hinweist.
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Wir sprechen wieder von verschiedenen Sachen. Ich von Schikanen gegen die Muslime in Alt-Europa, und Sie von neuen muslimischen Staaten, die Dank USA und der ihnen treuen rot-grünen Regierung, die den Krieg gegen die Serben unterstützte, zustande kamen.
Es ist doch Ihre favorisierte linke Regierung, die die Türkei so gerne in der EU sehen möchte, und nicht die CDU.
Sie sind einfach nicht konsequent, wie auch alle Linken.
Zuerst wird ein Problem geschaffen, und dann versucht man dieses Problem dilettantisch zu lösen, und macht es dabei noch viel schlimmer.
Diese Sch.... rot-grüne Politiker, die jetzt an der Macht sind, haben doch alles falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte.
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В ответ на:und Sie von neuen muslimischen Staaten, die Dank USA und der ihnen treuen rot-grünen Regierung, die den Krieg gegen die Serben unterstützte, zustande kamen.
Ich spreche von dem islamischen Staat hier in Deutschland und nicht irgendwo in Kosovo.
Und die ersten Türken kamen noch bei der CDU. Glaubten sie damals wirklch, dass die Türken in Deutschland nicht bleiben ? Oder vielleicht haben sie gehofft, sie in die christliche Glaube zu bekehren ?
Bei der ganzen Links-Rechts-Diskussion habe ich den Eindruck, dass Sie mir ins Gesicht lachen. Wollen Sie mich nur ärgern ? Wenn das ein Spiel ist, nach dem Motto, wenn Sie sagen rot, sage ich schwarz und umgekehrt, dann habe ich keine Lust mehr
zu spielen. Sonst müssen Sie ein CDU-Mitglied sein, um so ihre Partei zu schützen. Mir geht das schon auf den Sack. Sie sind sowieso nicht in der Lage meine Meinung zu dem Thema zu ändern. Vielleicht ist es wirklich besser das Thema zu wechseln. Aber ich bitte Sie, nicht schon wieder mit dieser CDU-Kacke, dann werde ich Sie nie mehr mit der Links-Thematik stören.
Erstens habe ich nicht nur Araber / Islam gemeint, sondern nicht-Chrisren. Zweitens,habe
ich nicht nur Ratschläge gegeben, sondern auch mit den Fakten in Link-Form bewiesen , dass Ihre Behauptungen
"europäesche Kulturbasierte auf den christlichen Regeln" seinen fraglich. Und nicht nur ich sondern die Wissenschaftler, deren Werke ich aufgelisten haben genau so meinen. Um das zu verstehen, muss man klar sich vorstellen, was man unter "Kultur" versteht.
Dazu habe ich ein paar Zitatchen mitgebracht.
В ответ на:
Kultur
[lateinisch cultura ╩Pflege (des Körpers und Geistes)╚, ╩Landbau╚, zu colere, cultum ╩bebauen╚, ╩(be)wohnen╚; ╩pflegen╚, ╩ehren╚, ursprünglich etwa ╩emsig beschäftigt sein╚] die, -/-en. In seiner weitesten Verwendung kann mit dem Begriff Kultur alles bezeichnet werden, was der Mensch geschaffen hat, was also nicht naturgegeben ist.
In einem engeren Sinne bezeichnet Kultur die Handlungsbereiche, in denen der Mensch auf Dauer angelegte und den kollektiven Sinnzusammenhang gestaltende Produkte, Produktionsformen, Verhaltensweisen und Leitvorstellungen hervorzubringen vermag. Deshalb betont dieser Kulturbegriff nicht nur das Hervorgebrachte und Künstliche, sondern auch die Wertschätzung, die diesem zukommt.
Wie bereits die Etymologie zeigt, bestimmt sich der Begriff Kultur v.a. über Komplementär- beziehungsweise Oppositionsbeziehungen; dies umfasst die Identifizierung von Kultur mit Gemachtem im Gegensatz zum Nichtgemachten (KulturNatur) sowie die Trennung von praktisch-materieller (Bebauung des Bodens) und geistig-ideeller Kultur (religiös-rituelle Praxis, Kultus).
Mit der Entwicklung städtischer Lebensformen tritt der bereits in den Agrargesellschaften bestehende Natur-Kultur-Gegensatz auf die Ebene sozialer Organisationsformen und findet über lateinisch ╩civilitas╚ beziehungsweise ╩urbanitas╚ Eingang in die europäischen Sprachen. Im Zuge weiterer Ausbildung und kultureller Ausstrahlung städtischer Lebensformen gerät der Kultur- beziehungsweise Zivilisationsbegriff in die Auseinandersetzungen um Vor- beziehungsweise Nachteile städtischen und ländlichen Lebens (Faszination der Großstadt; ländliche Idylle) und wird damit bereits in der Antike zu einem Bestandteil sozialer und sozialkritischer Leitvorstellungen. Anders als in Frankreich, wo der Begriff ╩civilisation╚ den Bedeutungsbereich von Kultur einschließt, und im angelsächsischen Sprachraum, in dem die beiden Begriffe ╩civilization╚ und ╩culture╚ weniger deutlich gegeneinander abgegrenzt sind, unterschied die deutsche Geistesgeschichte deutlich zwischen Kultur und Zivilisation. Zunächst bei I.Kant in aufklärerischer Perspektive zur Rechtfertigung von Kunst und Wissenschaft mit leicht gesellschaftskritischem Impuls formuliert (╩Wir sind... durch Kunst und Wissenschaft cultiviert, wir sind civilisiert zu allerlei gesellschaftlicher Artigkeit und Anständigkeit╚), wird die Differenzierung im 19. und in der 1.Hälfte des 20.Jahrhunderts auch im ideologischen Gebrauch (O.Spengler) zum Kampfbegriff bei der ╩Verteidigung╚ antimoderner (╩deutscher╚) Tiefe und Geistigkeit (Kultur) gegen moderne, westliche (╩französische╚) ╩Oberflächlichkeit╚ (Zivilisation). Im heutigen deutschen Sprachgebrauch stehen die beiden Begriffe Kultur und Zivilisation ohne klare Abgrenzung nebeneinander, wobei im Begriff Zivilisation im Allgemeinen der Aspekt des technischen Fortschritts mit enthalten ist, während der Kulturbegriff in der Alltagssprache häufig auch moralische und stilistische Ansprüche umfasst.
Bedeutungsebenen
Die Vieldeutigkeit des Begriffs Kultur lässt sich anhand von vier unterschiedlich in Erscheinung tretenden Bedeutungsebenen darstellen:
Die Ebene praktischen Handelns, auf der Kultur sowohl den nützlichen als auch den pfleglichen Umgang mit der Natur bezeichnet (Agrikultur): Bodenbebauung und Sesshaftigkeit fallen nicht nur etymologisch, sondern auch kulturhistorisch zusammen. Der Aspekt der Bewirtschaftung des häuslichen Anwesens, bis zur industriellen Revolution mit der Vorstellung des ╩ganzen Hauses╚ als Wirtschafts- und Sozialeinheit verbunden, geht mit der Industrialisierung verloren, gewinnt aber in der Gegenwart (╩Freizeitgesellschaft╚, Umweltdiskussion, ╩nachhaltige Entwicklung╚) auch im Rahmen der Kulturökologie wieder an Bedeutung.
Die Ebene der rituellen Verehrung von Gottheiten: Der hiermit verbundene Aspekt der Institutionalisierung findet sich nicht nur heute in außereuropäischen Kulturen wieder, sondern wurde bereits vom Christentum aufgenommen (╩cultura dei╚ als Gottesverehrung, aber auch Marienkulte u.Ä.). In profaner Bedeutung gewinnt er Gestalt einerseits in bestimmten sozialen Institutionen (Kultusminister), zu deren Aufgaben die Pflege der gesamtgesellschaftlich erforderlichen Werte gehört, andererseits in an Personen gebundenen Kulten (Führerkult), wobei der Begriff v.a. in der politischen Sprache die negative Färbung von Idolatrie oder angemaßter Verehrung zum Ausdruck bringt.
Die Ebene der individuellen und gruppenspezifischen Bildung: Die Bildung des Individuums vollzieht sich nicht nur als Entwicklung und Prägung der emotionalen und sozialen Persönlichkeit (Sozialisation), sondern gleichermaßen als individuelle Übernahme von Normen und Werten der jeweiligen Kultur mit dem Ziel der Ausbildung einer eigenständigen kulturellen Identität. Bereits in der Antike ist dieser Aspekt mit der Vorstellung einer Bildung der Seele durch die Philosophie (Psychagogia) verbunden und hat in der Formulierung Ciceros ╩Philosophia cultura animi est╚ seine über Jahrhunderte nachwirkende Gestalt gewonnen. Diese Tradition von Kultur als Bildung hat den europäischen Kulturbegriff über die Vermittlungen von Renaissance und Humanismus geprägt und noch im 19.Jahrhundert nicht nur das Selbstverständnis der bürgerlichen Schichten und den Aufbau universitärer Wissenschaften bestimmt, sondern über die sozialdemokratischen Parteien, Gewerkschaften (Arbeiterbildungsvereine) und Volksbildungswerke bis in proletarischen Schichten und ländliche Bereiche hinein gewirkt.
Die Ebene der sozialen Beziehungen: Kultur bezeichnet hier einerseits das Feld der individuellen sozialen Fähigkeiten (gute Umgangsformen, Kultiviertheit der Erscheinung, ╩Höflichkeit╚), die zumeist schichtenspezifisch an bildungsbürgerlichen Vorstellungen ausgerichtet sind, andererseits das auf das politische Zusammenleben bezogene akzeptierte Verhalten. Während wissenschaftliche Untersuchungen der ╩politischen Kultur╚ die Einstellungen von Bürgern gegenüber ihrem sozialen und politischen Kontext (soziale Institutionen, Staat, Verwaltung) in neutraler Perspektive betrachten, tritt der Begriff der politischen Kultur im allgemeinen, auch im politischen Sprachgebrauch mit positiver Bedeutung auf: Er umfasst hier die das politische Zusammenleben ermöglichenden und fördernden Verhaltensweisen wie Kompromissbereitschaft und Toleranz.
Außer in den vier genannten Bedeutungsbereichen kann der Begriff Kultur noch in anderen Bedeutungsfeldern auftreten (z.B. Jugendkultur). Kultur meint hier eine spezifische, von anderen Gruppen und Verhaltensnormen unterscheidbare Menge gemeinsamer Verhaltensweisen und Sachverhalte, die für eine bestimmte Teilgruppe der Gesellschaft oder eine ganze Gesellschaft typisch ist.
Entwicklung des Kulturbegriffs
Als selbstständiger Begriff tritt Kultur am Ende des 17.Jahrhunderts in dem die Wissenschaftssprache Europas prägenden Latein auf und nimmt von hier aus seinen Weg auch in die deutsche Sprache. S.Pufendorfs ╩cultura╚ orientiert sich noch am Begriff Ciceros und bezeichnet als Kultur alle die Subsistenz des Menschen übersteigenden geistigen Werte und Pflichten. Eine erste historische Betrachtung der Entwicklung von Kultur findet sich in G.B. Vicos ╩Scienza nuova╚ (1725,0);
(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2002
Nach dem Begriffdefintion sollte man noch mal erwähnen, was für Einewirkungen auf "Europäer" haben und umgekehrt.
Dazu werde ich auch ein bischen Texte reinpasten. ( die volle Version füge ich als inf.datei hinzu. Zum Lesen notepad ist geignet )
В ответ на:
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Griechen und Barbaren: Europa und Asien....
Religion, Wissenschaft, Literatur, Kunst und materielle Zivilisation der frühesten Epoche der Griechen waren gekennzeichnet durch vielfältige Einflüsse aus den Hochkulturen des Vorderen Orients und Ägyptens. Ein gemeingriechisches Bewusstsein entwickelte sich erstmals in der Zeit der Kolonisierung, die seit dem 8. Jahrhundert v. Chr. griechische Ansiedlungen an den Küsten des gesamten Mittelmeer- und Schwarzmeerraums zur Folge hatte
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Zwischen dem 13. und dem 16. Jahrhundert vollzog sich in Europa ein epochaler Wandel. Das Wachstum der Bevölkerung, die Stadtentwicklung mit dem Aufkommen eines selbstbewussten Bürgertums, die globale Ausweitung des Handels, neue Techniken und nicht zuletzt ein zunehmend säkularisiertes Menschen- und Weltbild bildeten die Grundlage für diesen Umbruch. An seinem Ende stand die moderne Welt mit ihren neuen Vorstellungen von Philosophie und Religion, ihrer starken Hinwendung zu den Realitäten von Natur und Welt, ihren vielfältigen Erfindungen und Entdeckungen, ihren veränderten politischen und wirtschaftlichen Systemen, ihren expansiven und progressiven Kräften
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Zunächst einmal vollzog sich in dieser Revolution das, was man den Umschlag vom Mythos zur Realität genannt hat. Gemeint sind hiermit das Ende der von Mythen, Legenden und biblischen Vorstellungen bestimmten Versuche in Antike und Mittelalter, die unbekannte Welt zu entschleiern
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Freilich wäre es verfehlt, die Globalisierung der Erde einseitig unter europäischen Vorzeichen zu sehen. Andere Kontinente und fremde Kulturen haben ihrerseits auf Europa zurückgewirkt, angefangen von veränderten Ernährungsgewohnheiten über differenziertere Wirtschaftsstrukturen bis hin zu religiös-kulturellen Synkretismen (Verschmelzungen). Zudem waren auch nahezu alle von europäischem Kolonialismus, Imperialismus und abendländischer Zivilisation betroffenen Völker durchaus als Handelnde an den historischen Prozessen beteiligt, die sie in nicht geringem Umfang nach ihren Vorstellungen und Möglichkeiten zu gestalten wussten. Erst aus dieser wechselseitigen Beeinflussung und Befruchtung ist die moderne Welt hervorgegangen.
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Weil auch auf der asiatischen Seite der Ägäis Griechen lebten, konnte man einen politisch-kulturellen Gegensatz zwischen Europa und Asien nur in bestimmten Situationen postulieren zum Beispiel im Gefolge der Perserkriege. ...
Die in der Antike entwickelten Muster der Wahrnehmung fremder Kulturen bestimmten bis in die Gegenwart hinein in vielfältiger Weise den Umgang der Europäer mit der übrigen Welt. Es lag in der Struktur des Barbarenbegriffs als eines ╩asymmetrischen Gegenbegriffes╚ begründet, dass er zur Abgrenzung von Heiden, Muslimen, ╩Primitiven╚ immer wieder neu ╩besetzt╚ werden konnte. So nahmen noch Reiseberichte der frühen Neuzeit die Türkei, Persien und Indien mit den Kategorien wahr, die sie aus der antiken Tradition übernommen hatten; daneben bestand jedoch stets auch das Bild vom märchenhaften Orient, dessen alter und weiser Kultur große Bewunderung entgegengebracht wurde.
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Kulturkontakt: Islamische Kultur und christliches Europa
Die werdende islamische Kultur hat bekanntlich vor allem seit dem 8.яJahrhundert einen beachtlichen Teil des antiken Erbes aufgenommen, verarbeitet und darauf aufbauend in immer stдrkerem MaЯe eigenstдndige wissenschaftliche Leistungen von bleibendem Rang hervorgebracht, die sie schlieЯlich in den Stand setzten, dieses angereicherte Erbe an Europa weiterzugeben. Die ╩Auswahl╚, die der Islam in diesem Vorgang der Ьbernahme getroffen hatяэ also Naturwissenschaften, Geographie, Geschichte u.яa., aber weder Epik noch Lyrik oder Dramaяэ hat lange Zeit Spekulationen ьber die Grьnde dafьr ausgelцst. P. Kunitzsch hat diesen Sachverhalt sehr einleuchtend damit erklдrt, dass es sich bei dem Akzeptierten um das in den christlichen Klцstern zumal Syriens gehьtete und gepflegte Kulturgut handelte, was zum Ausschluss aller mцglicherweise ╩frivolen╚ Kenntnisse fьhrte.
Die Weitergabe des so gewonnenen und erweiterten Wissens an den Westen setzte etwa zur gleichen Zeitяэ am Ende des 10. Jahrhundertsяэ ein und erfolgte ganz ьberwiegend im westlichen Mittelmeerraum und hier v.a. in Spanien, das durch sein jahrhundertelanges Mit- und Gegeneinander christlicher und islamischer Herrschaftsgebiete die engsten Verbindungen beider Kulturbereiche aufwies. Im Folgenden sollen nun wesentliche Trдger dieses Kulturtransfers und die von ihnen vermittelten Werke und Inhalte skizziert werden.
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Was aber wurde eigentlich ?bersetzt? Alle Gebiete der damaligen Wissenschaften finden sich unter den ?bersetzten Werken: Mathematik, Astronomie und Astrologie, Physik und Mechanik, Chemie bzw. Alchimie, ferner Medizin mit der dazugeh?renden Pharmakognosie, Philosophie sowie Werke der Magie, also der Geheimwissenschaften. Hier ist der Ort, darauf hinzuweisen, dass die Erfindung des Buchdrucks zu einem gewaltigen Anschwellen der Kenntnis solcher Schriften f?hrte. Bis dahin konnten sich z.?B. nur reiche oder sehr erfolgreiche ?rzte etwa den ╩Kanon der Medizin╚ (al-Kanun fi t-tibb) von Avicenna leisten, nun aber waren auch weniger bemittelte ?rzte in der Lage, derlei umfangreiche Werke zu erstehen. So ist denn auch Avicenna erst durch den Buchdruck zum Ziehvater der europ?ischen Medizin geworden. Viele Werke wurden mehrfach ?bersetzt und oft, bis ins 17.?Jahrhundert hinein, immer wieder gedruckt.
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Dass eine der wesentlichen Grundlagen des europäischen naturwissenschaftlichen Denkens die arabischen Zahlen sind, ist wohl allgemein bekannt. Wie stark und wie viele Lebens- und Wissensbereiche umfassend der arabisch-orientalische Einfluss auf Europa jedoch war, können wir am besten aus den vielen arabischen Lehnwärtern des Deutschen (wie anderer europäischer Sprachen) ersehen, ganz zu schweigen von den Massen solcher Entlehnungen in den Sprachen der Pyren?enhalbinsel wie auch?? wenn auch weniger zahlreich?? im Italienischen. Allein fürs Deutsche gen?gt es, eine ganz bescheidene Auswahl solcher orientalischer W?rter, bei uns nat?rlich aus anderen europ?ischen Sprachen entlehnt, aufzuf?hren; viele arabische Vokabeln sind freilich ihrerseits wieder ebenfalls Leihgaben aus dem Persischen, den indischen Sprachen usw. Auf die Aufz?hlung von Sternnamen aus dem Arabischen sei verzichtet, weil deren Vokabular (wie z.B. Atair, Rigel, Beteigeuze, Aldebaran) davon wimmelt. Man denke aber an Admiral, Alchimie/Chemie, Alkohol, Algebra, Benzin (!), Fakir, Haschisch, Kabel, Kaffee, Kaliber, Arsenal, Laute, Moschee, Risiko, Scheck, Sirup, Zucker und viele andere mehr, wobei Bezeichnungen typisch orientalischer Personen und Dinge unberücksichtigt blieben
Mehmed II., der sich den Beinamen ╩der Eroberer╚ (Fatih) verdiente, brachte in den folgenden Jahren das Eroberungswerk auf der Balkanhalbinsel zum Abschluss.
Der Sultan und die Christen
Für die christlichen Balkanvölker brachten die osmanischen Eroberer folgt man den Vorgaben der nationalen Geschichtsschreibung eine Zeit der grausamen Unterdrückung. Nicht zu
bestreiten ist die Tatsache, dass in einem islamischen Staat alle Andersgläubigen zu Untertanen minderen Rechtes herabgestuft wurden. Immerhin gestand aber schon Mohammed allen
Schriftbesitzern den Christen ebenso wie den Juden bei freiwilliger Unterwerfung den obrigkeitlichen Schutz ihres Lebens und ihres Eigentums sowie freie Religionsausübung zu. Als
Schutzgebühr hatten sie die Kopfsteuer zu entrichten.
Im Alltagsleben hatten die Christen erhebliche Einschränkungen hinzunehmen. Sie waren von Regierungsgeschäften ausgeschlossen, durften keine Waffen tragen, hatten in der
Öffentlichkeit Muslimen mit Ehrerbietung zu begegnen und gewisse unterscheidende Kleidervorschriften zu beachten, durften nicht in Wohnvierteln mit Moscheen leben oder einer
Beschäftigung nachgehen, mussten ihre Religionsausübung und jegliche kultische Handlung auf den kirchlichen Innenraum beschränken. Kirchenneubauten waren generell verboten. Vor
Zwangsbekehrungen zum Islam blieben die christlichen Untertanen in der Regel zwar verschont, hatten aber in periodischen Abständen durch Zwangsrekrutierungen unter der männlichen
Jugend (╩Knabenlese╚) einen bitteren Blutzoll zu zahlen. Die berühmte Elitetruppe der Janitscharen (türkisch ╩Neue Truppe╚), die lange Zeit als eine Art Prätorianergarde das militärische
Rückgrat der osmanischen Militärmacht bildete, rekrutierte sich vorwiegend aus Balkanslawen, Albanern und Griechen.
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Für die Muslime war er weltliches Oberhaupt, Sultan, und seit der Eroberung der heiligen Stätten im 16.Jahrhundert ╩Kalif des Islam╚ in einer Person, in seiner Machtvollkommenheit
eingeschränkt nur durch das religiöse Recht. Für dessen Auslegung im Einzelfall waren die Rechtsgelehrten (Ulema) zuständig. Sie hatten sich im Osmanischen Reich in der
Körperschaft der Ilmiye eine streng hierarchisch gegliederte Organisationsform gegeben. Sie verstand sich als Teil des Staatsapparates und gleichzeitig als Kontrollinstanz der
Staatstätigkeit...
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Nachwirkungen bis in unsere Zeit
Die Türkenherrschaft hat unter den christlichen Balkanvölkern unverwischbare Spuren hinterlassen. Sie lebt fort im äußeren Erscheinungsbild vieler ländlicher Siedlungen und Städte, die
von den Minaretten der Moscheen beherrscht werden und in ausgedehnten Basarvierteln vielfältige Formen einer morgenländischen Lebensweise beherbergen. Sie findet sich in den Ess-
und Trinkgewohnheiten der Bewohner, in typischen Baulichkeiten (Medresen, Bäder, Friedhöfe) und in gesellschaftlichen Umgangsformen. Die Balkanvölker haben während eines halben
Jahrtausends türkischer Fremdherrschaft von ihren einstigen Zwingherren in ihrem Denken, Sprechen und Handeln, in ihren Lebensgewohnheiten und in ihrer Alltagskultur mehr
aufgenommen als die späteren Ideologen der nationalen Erweckungsbewegungen wahrhaben wollten. Im Gegensatz zum Vorgehen der Tataren in Russland, die auf eine indirekte
Beherrschung des unterworfenen Landes setzten, hat in Südosteuropa das enge Zusammenleben muslimischer und christlicher Bevölkerungsgruppen interkulturelle Kontakte und eine
Symbiose zwischen unterschiedlichen Kulturwelten begünstigt. Dass die Türkenzeit dennoch bei allen Balkanvölkern nur ungute Erinnerungen hinterlassen hat, ist einer verständlichen
parteiischen Sichtweise innerhalb der Befreiungsbewegung des 19. Jahrhunderts anzulasten. Ihre einseitig negativen Klischees sind seither über den Geschichtsunterricht der Schulen
zum festen Bestandteil eines nationalen Geschichtsbildes geworden.
"интернет существует не только для того, чтобы с него сгребать все, что попадeтся под руку."
- > den christlichen Glauben...
Die ersten Gastarbeiter durften ihre Familien nicht mitbringen, deshalb ist es doch klar, dass sie zurückfahren wollten. Nur als man die Familien nach Deutschland brachte und die Kinder in deutsche Schulen schickte, war es schon allen klar, dass sie für ewig und immer in Deutschland bleiben.
Ich zweifle daran, dass jemand die Türken zum Christentum konvertieren wollte, aber die Liberalen (lassen wir mal Links und Rechts aus dem Spiel) haben ernst daran geglaubt, dass die Türken ihre Religion, Sprache und Traditionen aufgeben werden und dass man aus jedem Ausländer einen Deutschen machen kann.
Die Sprache werden bestimmt alle mal lernen.... aber mit Religion und Traditionen ist es nicht so einfach, imho.
P.S.
Sie haben Recht, ich habe nur die Rolle eines Opponenten gespielt. Ich habe Gegenargumente gebracht, die Sie nicht widerlegen konnten.
Eigentlich weiß ich nicht, wie man die Integrationsprobleme lösen soll.
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~Wer lesen kann, ist im Vorteil~
Alles, was mit christlicher Kunst und Architektur zu tun hat, sind meistens nur Museumsexponate.
Die moderne Kunst und Architektur haben mit Christentum nichts mehr zu tun.
Und was meinten Sie mit Glauben? Können Sie bitte erklären, was Sie darunter verstehen?
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~Wer lesen kann, ist im Vorteil~
- Stellt sich die Frage worauf basiert eigentlich die Kultur Deutschlands (ist doch ziemlich unterschiedlich in den einzelnen Landesteilen oder nicht?) - Sind es christliche, römische, griechische oder sonstige Einflüsse. Wenn man lange genug sucht werden die unterschiedlichen Prägungen der Epochen und deren heutiger Einfluss schon recht deutlich nur was für Schlussfolgerungen werden daraus gezogen?
Ist unsere Kultur einer anderen überlegen? Ich denke, hier sollte man sehr genau aufpassen, denn dies lehrt uns die jüngere deutsche Geschichte. Man darf durchaus stolz auf seine Herkunft, sein Wissen, sein Aussehen u.a. sein, jedoch sollte man sich davor hüten sich deshalb besser als andere Menschen zu fühlen.
Sie sind willkommen Uwe!
Es wäre für mich sehr interessant, Ihre Meinung zu hören. Sie sehen sicherlich alles von einem ganz anderen Blickwinkel, als die Leute, die in einem anderen Land zur Schule gingen.
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~Wer lesen kann, ist im Vorteil~
Feiertage sind wirklich ein Bestandteil der christlichen Tradition, darüber möchte ich nicht streiten.
Aber Weihnachten sind nicht mehr besinnlich, und auf Ostern gibt es halt Eier und einen Schokoladen-Osterhasen.
Ostern, wie man dieses Fest in Deutschland feiert, ist eher heidnisch. An Weihnachten erinnert noch einiges an die Schrift.
Sonntag ist für die meisten ein Feiertag, aber nicht für allen.
Aber für mich assoziiert sich Christentum nicht mit den Riten, sondern mit dem Inhalt des christlichen Glaubens.
Hier die wichtigsten Prinzipien des Christentums, wie ich sie verstehe.
- Die Seele ist für einen Christen wichtiger, als der Leib oder der Reichtum
- Arm zu sein ist keine Sünde
- Nicht erfolgreich zu sein ist keine Sünde
- Reich auf Kosten anderer zu werden ist eine große Sünde
- Man soll ehrlich sein und nicht Lügen
- Man soll den schwächeren helfen
Und was für Prinzipien hat die moderne westliche Gesellschaft?
Falls man nicht reich und nicht erfolgreich ist, ist man ein Loser. Man muss um jeden Preis reich und erfolgreich werden, und dazu verkauft man dem Teufel seine Seele. Lügen - das muss man auf Schritt und Tritt, sonst kommt man einfach nicht weiter.
Den schwächeren zu helfen? Die Reichen werden immer reicher, und die Armen immer ärmer.
Ich habe alles ein bisschen utriert dargestellt, aber für jeden dürfte es klar sein, dass diese Gesellschaft mit Christentum nicht mehr viel gemeinsames hat.
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~Wer lesen kann, ist im Vorteil~
Schrecklich. das ist echt 'ne Umstellung-mit Taststur, meine ich.
На Родине хорошо, а дома лучше.
Über Kunst kann man diskutieren. Was modern ist, hat mit Christentum auf den ersten Blick nichtsl zu tun. Man muss aber daran denken, dass man erst klassische Kunst lernt, wenn man sich als Kunstler ausbildet. Da lernt man Geschichte. Man muss nicht unbedingt fromme Christ sein, um zum Kreis der christlichen Kultur zu gehören.
Ich bin kein Christ. Ich sage aber, dass ich zur christlichen Kultur gehöre. Deswegen spielen die christlichen Werte eine große Rolle für mich. Ich verusche niemand umzubringen, nix zu klauen und nicht zu lügen. Es klappt leider nicht immer.
"дали мяч - х..чь!"
Ich habe schon mehrmals Sie darum gebeten, mir zu erklären, was Sie unter christlichem Glauben und Werten verstehen, aber Sie wollen darüber einfach nicht reden.
Bitte eine Liste mit den christlichen Werten hier veröffentlichen und präzise sagen, an was Sie glauben!
Danke!
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~Wer lesen kann, ist im Vorteil~
Wenn sich sogenannte Nachbarn oder auch Freunde sich in ihrer Abwesenheit lustig ueber ihre Deutschkenntnisse machen, dann sind das wahrscheinlich keine "richtigen" Freunde. Ich fuer meinen Teil kann nur den Hut vor diesen Menschen ziehen. Denn ich kann es beurteilen was diese Menschen zu lernen haben, denn ich bin seit 1 Jahr mit einer weissrussischen Frau verheiratet. Sie hat mit der Deutschen Sprache bei "Null" angefangen. Und ich wuerde niemals ueber irgendwelche Fehler lachen die ihr und natuerlich auch jedem anderen unterlaufen, wenn sie die Deutsche Sprache lernen.
Gruss Uwe
Weil Sie selber probiert haben, eine Fremdsprache zu lernen.
Leute, die nur Deutsch sprechen, und es nie probiert haben, eine Fremdsprache zu lernen, meinen, dass es selbstverständlich ist, Deutsch zu sprechen.
Und von solchen Leuten war die Rede, und es gibt eine Menge von dieser Sorte.
Deshalb ist es fair, wenn man die Leute, für die Deutsch eine Fremdsprache ist, auf ihre Fehler aufmerksam macht.
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~Wer lesen kann, ist im Vorteil~



